Erstmals feiert Deutschland am 23. Mai den bundesweiten Ehrentag. Er steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für alle“. Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Auch in Duisburg soll der Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes Menschen dazu ermutigen, sich mit eigenen Aktionen für ihre Stadt und die Gemeinschaft zu engagieren.
Bochum lebt und pulsiert. Die Stadt im Herzen des Ruhrgebiets hat sich in den vergangenen Jahren zu einem kulturellen Kraftzentrum entwickelt, das weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus Beachtung findet. Theater, Musikfestivals, Ausstellungen und kreative Stadtteilprojekte bestimmen das Bochumer Stadtbild 2026 so deutlich wie nie zuvor. Wer die Kulturlandschaft dieser Stadt wirklich verstehen will, der muss deutlich genauer hinsehen, als es auf den ersten Blick nötig erscheint, denn hinter den großen Bühnen, die das öffentliche Bild prägen, verbirgt sich ein dichtes und weit verzweigtes Netz aus Initiativen, Vereinen und engagierten Einzelpersonen, das die kulturelle Grundlage Bochums erst möglich macht. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen, nennt konkrete Veranstaltungen und zeigt, wie sich Kulturschaffende in Bochum digital und analog neu aufstellen.
Neue Bühnen, alte Stärken - was Bochums Kulturszene 2026 ausmacht
Theater und darstellende Kunst zwischen Tradition und Experiment
Das Schauspielhaus Bochum bleibt auch 2026 das Flaggschiff der städtischen Theaterlandschaft. Die aktuelle Spielzeit setzt auf eine Mischung aus klassischen Stoffen und zeitgenössischen Uraufführungen, die gesellschaftliche Debatten aufgreifen. Besonders die Reihe "Ruhr-Monologe", in der Autorinnen und Autoren aus dem Revier persönliche Geschichten auf die Bühne bringen, sorgt für ausverkaufte Vorstellungen.
35 Jahre Kultur- und Stadthistorisches Museum Duisburg: Am Sonntag, 22. März, lädt Museumsdirektorin Dr. Susanne Sommer zu einer besonderen Geburtstagsfeier ein. Im Gespräch mit dem ehemaligen Pressesprecher Werner Pöhling blickt sie auf die Historie des Museums zurück. Die Veranstaltung startet um 12 Uhr.
Das Kultur- und Stadthistorische Museum lädt am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr zu einer Lesung von Tillmann Bendikowski aus seinem neuen Buch „Die Spur des Silbers“ ein. Silber ist ein sagenhaftes Element. Über Jahrhunderte brachte es Macht und Reichtum, zugleich aber auch Ausbeutung und Leid. Kaum ein anderes Metall hat die Welt so geprägt – und tut es bis heute als Rohstoff, Handelsgut und Wertanlage.