Bochum (ots) Die vermisste 69-jährige Frau aus Witten, die seit dem gestrigen Tage von zuhause abgängig war, konnte wohlbehalten in Dortmund angetroffen werden und wurde den Familienangehörigen übergeben.
Die größte interdisziplinäre Konferenz zum Thema Japan- und Metropolenforschung in Deutschland findet in Bochum statt. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer empfängt in Vertretung für Oberbürgermeister Thomas Eiskirch am Freitag, 8. November, um 18.30 Uhr, die Gäste dieser Jahrestagung der „Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung“ im Repräsentationsflur des Historischen Rathauses, 1.OG, Willy-Brandt-Platz 2–6. Gastgeber der Konferenz sind die Fakultäten für Geowissenschaften und Ostasienwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum. Auch Gäste der Universität Tsukuba, aus der zukünftigen Partnerstadt Bochums, sind unter den Vortragenden der Konferenz.
Katharina Ditter kam mit ihren Söhnen Georg (5) und David (3) vorbei. PHKin Simone Hafermas half ihnen bei der Einstellung ihrer Helme.
Bochum (ots) Mit einem Schwerpunkttag hat die Polizei in Bochum jetzt Rad- und Pedelecfahrer für die Gefahren der dunklen Jahreszeit sensibilisiert. Zeitgleich kontrollierten Polizisten den Verkehr. Zu hohe Geschwindigkeit, abrupte Spurwechsel und schlechte Sichtbarkeit gehören zu den größten Gefahren für Radfahrerinnen und Radfahrer - vor allem jetzt im Herbst, wo es früh dunkel wird und feuchtes Laub für rutschige Fahrbahnen sorgt. An einem Infostand vor dem Bochumer Schauspielhaus erläuterten die Experten der polizeilichen Verkehrsunfallprävention deshalb am Freitag, 25. Oktober, worauf Zweiradfahrer achten sollten. In einem eigens aufgestellten Dunkelzelt wurde den Besucherinnen und Besuchern deutlich gemacht, wie wichtig helle Kleidung ist. Während dunkle Sachen erst ab ca. 25 Metern sichtbar werden, sind reflektierende Oberflächen schon aus 150 Metern Entfernung zu erkennen.
Zahlreiche Besucher nahmen das Angebot wahr und kamen mit den Beamten ins Gespräch. Darunter auch Katharina Ditter, die mit ihren Söhnen Georg (5) und David (3) auf dem Fahrrad vorbeikam. Vorbildlich: Alle drei trugen einen Helm - trotzdem ließen sie überprüfen, ob die Gurte richtig eingestellt waren.
Währenddessen kontrollierte die Polizei den Verkehr im Stadtgebiet - dabei standen Rad- und Pedelecfahrer im Fokus. Insgesamt ahndeten die Beamten 16 Verkehrsverstöße von Radfahrern. Die Polizisten konnten für ihr Anliegen sensibilisieren und verdeutlichen, wie Rad- und Pedelecfahrer sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.
Mit dem offiziellen ersten Spatenstich tritt das Projekt „Vom Hausacker zum Urban Green“ nach intensiver Beteiligungs- und Planungsphase nun in die Umsetzung ein. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gab am Freitag, 25. Oktober, den Startschuss für die ersten baulichen Arbeitsschritte.
Damit startet auf Initiative des Referats für Sport und Bewegung die Verwandlung eines ehemaligen Ascheplatzes in eine Spiel-, Sport- und Erholungsfläche für alle Generationen. Entstehen wird so ein lebendiger Platz für alle Bürgerinnen und Bürger, eine neue grüne Mitte und ein wichtiger Treffpunkt für die Menschen in Riemke. Zurzeit erfolgen die vorbereitenden Arbeiten zur Baustelleneinrichtung. Daran schließen sich Abbrucharbeiten (z.B. Zäune, Ballfangzaun, Spielfeldumrandung), Erdarbeiten, Bodenmodellierungen zur Vorbereitung der Fläche, Wegebauarbeiten und das Verlegen von Leitungen an.
Ein neues Quartierszentrum für Jung und Alt zu schaffen, das ist das Ziel des Projektes „Vom Hausacker zum Urban Green“. Dabei soll ein aufgegebener Tennen-Fußballplatz in einen gesunden und klimagerechten Freiraum umgewandelt werden. Vor dem Hintergrund der demografischen und sozialen Entwicklung in diesem Quartier wird eine Neuplanung der Fläche in eine multifunktionale und multisoziale Sport-Bewegungs- und Freizeitfläche mit verschiedenen, sportaffinen Funktionsbereichen, Aufenthaltsmöglichkeiten und Begegnungsorten für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen angestrebt. Die Neugestaltung der Anlage sieht unter anderem eine vielfach nutzbare Freilufthalle für Sport und Kultur, Seniorenfitness-Angebote, einen Wasserspielplatz und eine ligataugliche Boule-Anlage vor, mit dem Ziel, neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung zu schaffen und Begegnungen zu fördern. Auf der Fläche soll zudem ein grünes, urbanes Stadtteilzentrum in Riemke entstehen, das als Ort der Bewegung, aber auch als Quartierstreffpunkt und Ort der Ruhe und Entspannung dient. Dabei soll der avisierte Grün- und Bewegungsraum in dem hochverdichteten Wohngebiet gesichert werden und unter Berücksichtigung kommunaler Fachkonzepte (Sportstättenentwicklungsplanung, Spielleitplanung, kommunales Klimaschutzkonzept usw.) ein vielfältig und von vielen nutzbares Areal entstehen.
Die Neugestaltung „Vom Hausacker zum Urban Green“ ist Ergebnis eines interdisziplinären Planungsprozesses verschiedener Fachbereiche der Stadt Bochum, darunter das Referat für Sport und Bewegung, das Umwelt- und Grünflächenamt, das Tiefbauamt, das Jugendamt und das Amt für Stadtplanung und Wohnen, welcher im Jahr 2017 erfolgreich in das bundesweit ausgeschriebene Förderprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) – Green Urban Labs“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgenommen wurde. Für das Bochumer Projekt bedeutete dies, dass neben den originären Gestaltungselementen einer klassischen Sport- und Freizeitfläche im Rahmen des „Green Urban Labs“ auch klimarelevante Aspekte zu berücksichtigen sind. So sollen Maßnahmen zur Verbesserung des Mikroklimas sowie weitere Präventivmaßnahmen in einer verdichteten Siedlungsstruktur wie Flächenentsiegelung, Begrünung und Baumpflanzung, Reduzierung von Hitzeinseln usw. mit der Planung umgesetzt werden.
Zur baulichen Umsetzung konnten Fördermittel in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro im Rahmen des Landesprogramms „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018“ generiert werden.
Das Projekt „Vom Hausacker zum Urban Green“ dient als Blaupause, die sich so oder in ähnlicher Form auch auf andere Stadtteile zur Gestaltung einer Sport-, Bewegungs-, und Grünfläche übertragen lässt. Abgeschlossen sein soll das Projekt im Frühjahr 2021.