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Regional

POL-BO: Raubüberfall Witten-Annen - Zeugen gesucht!

Witten (ots) Am 17. August stoppten zwei kriminelle Jugendliche einen 15-jährigen Wittener an der Annenstraße, in Höhe der Fichtestraße, in Witten:

Sie stoppten den Schüler um 19.45 Uhr auf seinem Fahrrad und bauten sich bedrohlich vor ihm auf.

Das Rad hielten sie sicherheitshalber fest und verlangten nach Geld.

Die beiden "Kleinganoven" bekamen einen Euro-Schein ausgehändigt und flüchteten fußläufig in Richtung Rüdinghauser Straße. Einer der Räuber ist 180 cm groß und wirkt sportlich, ist aber stabil. Er ist etwas 16 Jahre alt, dunkelblond bis braunhaarig und trug eine weiße Jacke. Der zweite Räuber ist ungefähr 175 cm groß und nach Angaben des Raubopfers von südländischem Aussehen. Er hat dunklere bis braue Haut.

Eine Fahndung im Nahbereich verlief negativ, allerdings haben die Ermittlungen im Wittener Regionalkommissariat gerade erst begonnen.

Der Sicherheit halber stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Ganoven bald ergriffen werden, denn auf einer Wittener Schule sollen sie regelmäßig am Unterricht teilnehmen. Das Wittener Kriminalkommissariat 33 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Rufnummer 0234/909-8305 (-4441 außerhalb der Geschäftszeit) um Hinweise von Zeugen.

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POL-BO: Raubüberfall in Hamme - Zeugen gesucht!

Bochum (ots) Am 17. August ist ein 33-jähriger Bochumer im "Hammer Park" in Bochum von vier Unbekannten überfallen worden. Der Bochumer hatte für ein Telefongespräch eine Feier in einer Wohnung an der Dorstener Straße / Höhe Feldsieper Straße kurz verlassen und sich in den Park begeben. Gegen 21.35 Uhr forderten ihn vier noch nicht ermittelte Kriminelle dort zur Herausgabe seines Handys auf. Als der 33-Jährige sich weigerte und wegdrehte, erhielt er hinterrücks einen Schlag auf den Hinterkopf und ging benommen zu Boden. Als er wieder zu sich kam, war sein Handy geraubt und die Räuber nicht mehr zu sehen. Alle Männer waren dunkel gekleidet; einen nähere Beschreibung liegt noch nicht vor. Die sofortige Suche durch Polizisten führte noch nicht zum Ergreifen des kriminellen Quartetts. Das Bochumer Innenstadtkommissariat (KK 31) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234/909-8105 oder -4441 (Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise.

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POL-E: Essen: Schwerer Verkehrsunfall mit Streifenwagen im Essener Nordviertel - zwei Schwerverletzte

Essen (ots)

45141 E.-Nordviertel: Am Samstagabend (17. August), um 19:44 Uhr, kam es auf der Kreuzung Karolingerstraße / Katzenbruchstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine Streifenwagenbesatzung (28m,23m,19m) war im Rahmen einer Einsatzfahrt auf der Katzenbruchstraße in Richtung Stoppenberg unterwegs. Die Ampel an der Kreuzung Katzenbruchstraße / Karolingerstraße zeigte für die Streife "Rotlicht". Nach Angaben von Zeugen soll der Fahrer des Polizeifahrzeugs (28), mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht, langsam in den Kreuzungsbereich eingefahren sein. Kurz bevor der Streifenwagen die Kreuzung überquerte, kollidierte dieser, aus bislang ungeklärter Ursache, mit einem weißen VW. Die 28 Jahre alte Tiguan-Fahrerin fuhr in diesem Moment auf der Karolingerstraße in Richtung Altenessener Straße. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Funkwagen gegen eine Straßenlaterne. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser. Die Tiguan-Fahrerin verletzte sich schwer. Der Fahrer des Polizeifahrzeugs und der 19-jährige Kommissaranwärter zogen sich leichte Verletzungen zu. Ein 23-jähriger Polizist erlitt bei dem Unfall ebenfalls schwere Verletzungen. Den weißen VW Tiguan sowie den Streifenwagen stellten die Beamten sicher. Zahlreiche Einsatzkräfte sperrten für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme die Kreuzung und gaben sie gegen 22:45 Uhr wieder frei. Aus Gründen der Neutralität übernimmt das Polizeipräsidium Bochum die weiteren Ermittlungen. /JH

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Stadt Duisburg Infos:Neue Gesetzgebung in der Pflege belastet Kommunen

Das vom Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch beschlossene „Angehörigen-Entlastungsgesetz“ droht zur Millionenbelastung für die Stadt Duisburg und viele weitere Kommunen zu werden.

„Die Gedankenlosigkeit, mit der in Berlin das Angehörigen-Entlastungsgesetz auf Kosten der Kommunen beschlossen wurde, ist unbegreiflich. Unsere Stadt drücken 3 Milliarden Euro Altschulden. Mit äußerster Kraftanstrengung haben wir es in den letzten fünf Jahren geschafft, rund 400 Millionen Euro einzusparen. Wenn das Angehörigen-Entlastungsgesetz in dieser Form und ohne entsprechenden finanziellen Ausgleich für die Kommunen in Kraft tritt, ist es für uns ein Schlag ins Gesicht“, so Oberbürgermeister Sören Link.

 

Die Stadt Duisburg hat schon in 2018 insgesamt rund 31,5 Millionen Euro als örtlicher Träger für Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB XII) aufgewendet, davon etwa 28,5 Millionen Euro für stationäre Pflegeleistungen. Hinzu kommen rund 23,5 Millionen Euro für das sogenannte Pflegewohngeld. Für diesen Aufwand wurden insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro an Unterhaltsansprüchen gegen unterhaltsverpflichtete Angehörige als Forderung erhoben. Diese würden mit Inkrafttreten des Gesetzes überwiegend entfallen und somit die Stadt noch weiter belasten.

 

„Den Grundgedanken, die pflegenden Angehörigen zu entlasten, stelle ich nicht in Frage. Vielmehr ist dieser Ansatz gut und richtig. Vor dem Hintergrund, dass in Zukunft mit einer deutlich steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen und somit auch stark steigenden Heimunterbringungen mit entsprechenden Kostensteigerungen zu rechnen ist, wird den Kommunen aus Berlin auf Jahre hinweg eine unzumutbare finanzielle Belastung aufgezwungen“, so Sören Link.

 

Der zuständige Sozialdezernent Thomas Krützberg ergänzt: „Es ist zudem deutlich absehbar, dass die Bundesregierung mit ihrem Vorhaben auch den heute bereits bestehenden Pflegenotstand durch die steigende Nachfrage nach Pflegeheimplätzen massiv verschärfen wird, dieses ist offensichtlich bei der Gesetzesvorlage überhaupt nicht berücksichtigt worden“.

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