Die städtische Familienbildungsstätte (FBS) hat bei zwei Angeboten für Kinder und Eltern noch freie Plätze. Interessierte können sich persönlich bei der FBS, Zechenstraße 10, unter der Rufnummer 02 34 / 910 - 51 10 oder im Internet unter https://familienbildungsstaette.bochum.de anmelden.
Ein Familiensamstag im Wald für Eltern mit Kindern ab drei Jahren bietet die FBS am 15. Juni von 10 bis 14.30 Uhr im Berghofer Holz in Bochum-Harpen – Infos zur Anfahrt gibt es im Internet unter www.walderlebnisschule-bochum.de. Interessierte entdecken gemeinsam den Wald im Berghofer Holz. Auf dem Programm stehen: Entdeckungen im Wald, Spuren suchen, Geräusche erkennen und vieles mehr. Anschließend sammeln Groß und Klein gemeinsam Holz für ein Lagerfeuer, backen Stockbrot und grillen Würstchen. Interessierte sollten dem Wetter entsprechende Kleidung, falls vorhanden ein Taschenmesser und Becherlupen mitbringen. Die Teilnahme kostet zwölf Euro pro Familie. Darüber hinaus zahlen die Teilnehmenden 2,50 Euro pro Person für Würstchen, Brötchen und Getränke vor Ort.
Kinder ab fünf Jahren und Eltern haben am Donnerstag, 27. Juni, von 15 bis 17 Uhr die Möglichkeit, gemeinsam das Kunstmuseum an der Kortumstraße 147 zu entdecken und einige Kunstwerke zu betrachten. Groß und Klein lernen viel voneinander, wenn alle zusammen im Atelier künstlerisch tätig werden und Neues ausprobieren. Treffpunkt ist um 14.45 Uhr vor dem Eingang des Kunstmuseums. Der Kurs ist entgeltfrei.
Die Sturmgefahr ist hoch. Vielerorts droht Windbruch durch heftige Böen. Bild: WetterOnline
Sturmtief IVAN dreht aktuell noch über Frankreich seine Kreise. In den kommenden Stunden wandert der Sommersturm weiter nordwärts. Nachmittags erreichen seine Wetterfronten den Westen Deutschlands. Dann drohen von der Nordsee bis zum Alpenrand schwere Sturmböen und Gewitter. Sturmtief IVAN dreht aktuell noch über Frankreich seine Kreise. In den kommenden Stunden wandert der Sommersturm weiter nordwärts. Nachmittags erreichen seine Wetterfronten den Westen Deutschlands. Dann drohen von der Nordsee bis zum Alpenrand schwere Sturmböen und Gewitter.
Brenzlige Wetterlage
Bereits im Laufe des Vormittags hat der Südostwind deutlich zugelegt, erste stürmische Böen wurden bereits gemessen. „Doch das ist erst der Anfang. Richtig brisant wird es ab den späten Nachmittagsstunden. Dann rauscht aus Westen IVANs Kaltfront mit schweren Sturmböen und Gewittern heran. Selbst Orkanböen mit Windgeschwindigkeiten nahe 120 Stundenkilometer sind nicht ausgeschlossen.“, sagt Matthias Habel, Meteorologe und Pressesprecher von WetterOnline. Wie immer bei solch brenzligen Wetterlagen ist zwar generell ein hohes Potential für Unwetter vorhanden, jedoch treffen die Gewitter nicht jeden Ort. Stürmisch hingegen wird es weit verbreitet. Wer nun aber glaubt, dass es nach den ersten Sturmböen schon wieder vorbei ist, der täuscht sich. „In der Nacht legt der Sturm von der Eifel bis zur Nordsee noch einmal deutlich zu. Bis etwa Samstagnachmittag dauert der ruppige Sommersturm an.“, warnt Habel.
Gefahr für belaubte Bäume
Besonders für die Laubbäume wird IVAN zur Belastungsprobe, denn mit ihren vielen Blättern bieten sie dem Sturm eine riesige Angriffsfläche. Im Gegensatz zum Winter ist schon bei deutlich niedrigeren Windgeschwindigkeiten die Gefahr von Windbruch groß. Daher sollte bereits ab Windspitzen von 80 km/h der Wald und frei stehende Bäume gemieden werden, denn Äste können krachen oder ganze Bäume umstürzen.
Ausblick auf das Pfingstwetter
Am Pfingstsonntag bleibt es meist freundlich. Nachmittags und abends entladen sich im Südwesten einzelne Gewitter. Das Thermometer zeigt Spitzenwerte zwischen 21 und 29 Grad an. Am Pfingstmontag beschert uns ein Tief wahrscheinlich turbulentes Wetter mit vielen Regengüssen, örtlich starken Gewittern. Für Details ist es aber noch zu früh.
Die „Grundschule Linden“ und 3 x die „Hildegardis-Schule“ aus Bochum wurden als Landessieger im 66. NRW-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa“ ausgezeichnet. Prof. Dr. Hans-Ulrich Baumgarten, Gruppenleiter im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, hat als Vertreter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen die diesjährigen 50 Preisträgerinnen und Preisträger im Haus der Stadt in Düren, ausgezeichnet.
Mit 4 Landessiegertiteln wurden insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 sowie 12-13 der „Grundschule Linden“ (1 x) aus Bochum und die „Hildegardis-Schule“ (3 x) aus Bochumprämiert, die von ihren Lehrerinnen Viola Dalkmann und Melanie Kreiter, betreut wurden.
Als Preis für die WettbewerbsarbeitenLiteratur: „Nur fliegen ist schöner?“,"Ich verstehe nur Bahnhof!" und Begegnungen und Visionen: „Wege des weißen Goldes" , erhielten die Schülerinnen und Schüler je einen Geldpreis in Höhe von dreihundert Euro.
Der Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen „Begegnung mit Osteuropa“ findet zum 66. Mal statt. Das diesjährige Motto lautet "Europa – Zukunft braucht Geschichte“.
Der Wettbewerb ist nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden – motiviert durch die Neuordnung Europas und die damit verbundenen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Generationen von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrerinnen und Lehrern aus Ost und West haben einander auch über die Teilnahme an diesem Wettbewerb kennengelernt und den europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.
Mit dem Wettbewerb möchten wir junge Menschen dafür gewinnen, sich mit den Themen Flucht, Vertreibung und Aussiedlung auseinanderzusetzen, insbesondere im Kontext von Europa.
Angesichts globaler Entwicklungen und spürbarer Veränderungen wächst die Gefahr, dass neue Mauern in den Köpfen der Menschen entstehen und man die geschichtlichen Ereignisse aus den Augen verliert.
Die Zukunft Europas liegt in den Händen der jungen Menschen. Wir möchten mit diesem Wettbewerb erreichen, dass junge Menschen gemeinsame europäische Wurzeln entdecken und in eine gemeinschaftliche Zukunft starten“ führte Prof. Baumgarten in seiner Festansprache aus.
Neben 40 Preisträgerinnen und Preisträgern aus NRW ehrte Prof. Baumgarten auch zehn Delegationen aus Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Serbien, Slowakei sowie aus Ungarn.
Am diesjährigen Wettbewerb haben sich 4.024 Kinder und Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen und aus 16 mittel-, ost- und südosteuropäischen Staaten mit 1.612 Beiträgen beteiligt.
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW fördert den Wettbewerb mit 130.000 € jährlich..
Im Rahmen der Preisverleihung gab Baumgarten den Startschuss für den neuen, 67. Schülerwettbewerb 2020 „Europa – da mache ich mit“.
Er richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen und Ost- sowie Mitteleuropa ab dem Grundschulalter. Die neuen Projekte basieren auf den aktuellen Richtlinien für die verschiedenen Unterrichtsfächer und Schulformen und können daher direkt im Fachunterricht erarbeitet werden. Alle Schulen in NRW erhalten die neuen Wettbewerbsunterlagen und sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.
Kompetenzplattform für strategische Partnerschaften und starke Konsortien in Forschung, Versorgung und Industrie / NRW bietet beste Voraussetzungen für innovative Medizin an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Das Cluster Medizin.NRW hat seine Arbeit im Auftrag des nordrhein- westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft (MKW) aufgenommen. Ziel des Clusters ist es, die nordrhein- westfälischen Partner im Innovationssystem Medizin durch langfristig angelegte Kooperationen strategisch zu vernetzen und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein- Westfalens zu stärken. Das Management des Clusters hat der DLR Projektträger übernommen, der als einer der größten Projektträger Deutschlands über umfangreiche Erfahrungen mit der Förderung von Forschung, Bildung und Innovation sowie der Strategieentwicklung an der Schnittstelle von Wirtschaft, Wissenschaft und klinischer Anwendung verfügt.
Das Cluster wird die relevanten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammenbringen, sie hinsichtlich künftiger Forschungstrends beraten und mit vielfältigen Maß-nahmen bei ihren Aktivitäten unterstützen. Die im Cluster aufgebaute Kompetenz soll es Nordrhein-Westfalen erlauben, eine Spitzenstellung in der Medizin einzunehmen und weiter auszubauen. Denn das Bundesland bietet beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche innovative Medizin. Es gibt in NRW zahlreiche biomedizinische und medizinwissenschaftliche Einrichtungen. Die vielseitige Medizintechnologie-Branche wird zudem von kleinen und mittleren Unternehmen geprägt. Hinzu kommen zahlreiche international erfolgreiche pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen.
Vielseitiges Angebot für unterschiedliche Akteure
Damit Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zeitnah in die praktische Versorgung und auf den Markt gelangen, ist neben der zielgerichteten und patientenorientierten Forschung und Entwicklung ein profundes Wissen über die tatsächlichen Bedarfe der Anwender nötig. Dies erfordert eine enge und frühzeitige Zusammenarbeit von Wirtschaft und (universitäts-)medizinischer Versorgung mit medizinischer, klinischer und medizintechnischer Forschung. Das Cluster wird seine Partner dabei unterstützen, ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf die Schaffung segment- und sektor- übergreifender patientenorientierter Innovationen zu lenken. Zu den wesentlichen Aufgaben des Clusters gehört es daher, eine Kompetenzplattform für neue Themen und Zukunftstrends zu schaffen. Darüber hinaus wirkt es bei der zielgerichteten Initiierung neuer sowie bei der Weiterentwicklung bestehender strategischer Partnerschaften mit. Zudem wird das Cluster, indem es die Potenziale der Digitalisierung in der Medizin konsequent nutzt, NRW als Standort klinischer Forschung stärken. Darüber hinaus unterstützt das Cluster mit seiner Geschäftsstelle in Düsseldorf aktiv das MKW bei der Weiterentwicklung der Forschungs- und Innovationsstrategie Nordrhein-Westfalens. Die Angebote des Clusters, wie themenspezifische Vernetzungsveranstaltungen, Unterstützung bei der Sondierung von Kooperationspartnern oder ein sektorenübergreifender Anwender-Entwickler- Dialog, richten sich dabei an Forschende genauso wie an Nutzerinnen und Nutzer – z. B. Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte und Pflegende – sowie an Existenzgründerinnen und -gründer, Start-ups sowie kleine, mittlere und größere Wirtschaftsunternehmen. Das MKW fördert das Cluster zunächst für drei Jahren aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).
Clustermanagement durch den DLR Projektträger
Das NRW-Landesministerium hat den DLR Projektträger mit dem Management des Clusters Medizin.NRW und der Entwicklung der Clusterstrategie beauftragt. Als aktiver Gestalter gesellschaftlicher Entwicklung unterstützt er verschiedene Landes- und Bundesministerien, die Europäische Kommission sowie Stiftungen und Verbände mit dem Management, der Umsetzung und Evaluation von Forschungsförderprogrammen sowie verschiedenen Potenzial- und Trendanalysen. Er begleitet darüber hinaus Dialogprozesse und unterstützt Akteure in allen Phasen auf ihrem Weg von der Idee zu innovativen Produkten und Prozessen.
Weitere Informationen finden sich unter: www.medizin.nrw.