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Regional

Nach EuGH-Urteil - Mittelstand fordert Entbürokratisierung im Arbeitsrecht

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) bedeutet einen schweren Schlag für den betrieblichen Alltag gerade in kleineren Betrieben. Dies beruht im Wesentlichen auf einem Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern und setzt auf ein faires Miteinander, das die Interessen beider Seiten in Einklang bringt. Für NRW-Landesgeschäftsführer Herbert Schulte vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist nun der Gesetzgeber in der Pflicht, Bürokratie abzubauen und die Betriebe zu entlasten:

„Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs wird den betrieblichen Alltag in unseren Betrieben durcheinanderwirbeln. Die Politik muss dieses Urteil aufgreifen und Schritte zur Entbürokratisierung im Arbeitsrecht einleiten und berücksichtigen, dass die moderne Arbeitswelt im Wesentlichen auf dem Vertrauensprinzip zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beruht, was flexible Arbeitszeiten voraussetzt, die vor Ort in den Betrieben gefunden werden. Der Staat mischt sich seit Jahren immer stärker regulierend in den Arbeitsmarkt ein und hat mit dem gesetzlichen Mindestlohn, dem Entgeltgleichheitsgesetz, dem Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit und der Arbeitsstättenverordnung Tatbestände mit unverhältnismäßig hohem Bürokratieaufwand geschaffen, den wir kompensieren müssen. Wir benötigen als Antwort auf das Urteil, das unsere Betriebe erheblich unter Druck setzt, Entbürokratisierungen, um betriebliche Abläufe auch in Zukunft flexibler zu gestalten und den Bürokratieaufwand durch Dokumentationsvorschriften zu reduzieren und unterstützen daher die Pläne für ein „Bürokratieentlastungsgesetz“, das zuletzt von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur Diskussion gestellt wurde.“

 


Thomas Kolbe
Der Mittelstand.
BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V.

Pressestelle NRW
Thomas Kolbe, Pressesprecher
Corneliusstr. 16
40215 Düsseldorf                                              
Telefon: +49 211/ 301391-31
Telefax: +49 211/ 301391-39
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Web: www.nrw.bvmw.de   
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Stadt Bochum Infos:Stadt Bochum kontrolliert Geschwindigkeit

Stadt Bochum kontrolliert Geschwindigkeit
Stadt Bochum kontrolliert Geschwindigkeit

Die Stadt Bochum kontrolliert auch in der nächsten Woche wieder an verschiedenen Punkten in Bochum die Verkehrsgeschwindigkeit. Ziel ist es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Denn: Weltweit ist überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Unfallursache. Dabei haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass bereits eine Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit um einen Kilometer pro Stunde das Unfallrisiko um zwölf Prozent verringert. Aus diesem Grund führt die Stadt regelmäßige Kontrollen zur Verringerung des Geschwindigkeitsniveaus durch.

 

Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer kontrolliert sie in der Woche vom 20. bis 25. Mai die Geschwindigkeit unter anderem am Montag auf der Wittener Straße, am Dienstag auf der Berliner Straße, am Mittwoch auf der Josephinenstraße, am Donnerstag auf der  Hattinger Straße, am Freitag auf der Stiepeler Straße und am Samstag auf der Herner Straße.

 

Die Auflistung ist nicht abschließend. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit überwacht die Stadt auch an weiteren Straßen die Geschwindigkeit

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Fraunhofer WKI erweitert Kapazitäten für Emissionsprüfung

Das Fraunhofer WKI ist mit seinen neuen Prüfkammern ein weltweit einzigartiger Dienstleistungsstandort.  Marek Kruszewski
Das Fraunhofer WKI ist mit seinen neuen Prüfkammern ein weltweit einzigartiger Dienstleistungsstandort. Marek Kruszewski

Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI,
setzt Maßstäbe: Durch eine neu eröffnete Halle mit zehn speziell
entwickelten großen Prüfkammern hat das Institut die Kapazitäten für die
Emissionsprüfung von Komplettprodukten stark ausgebaut und wird zu einem
einzigartigen Dienstleistungsstandort weltweit. In diesen Prüfkammern
messen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Emissionen von
Gegenständen wie Möbeln oder elektronischen Geräten sowie von Baustoffen
in Innenräumen.

Damit Hersteller sicher sein können, dass ihre Produkte die Anforderungen
von Kunden und Gütezeichen sowie gesetzlich vorgeschriebener Werte
einhalten, können sie diese Produkte am Fraunhofer WKI auf Emissionen
untersuchen lassen. Das Spektrum der Untersuchungen ist breit: Die
Freisetzung von Spurengasen, von organischen flüchtigen Substanzen (VVOC
wie Formaldehyd, VOC, SVOC), von Fein- oder Ultrafeinpartikeln und von
Gerüchen kann ebenso gemessen werden, wie das Verhalten der
Produktemissionen gegenüber Reaktivgasen oder hohen Temperaturen. Die
neuen Prüfkammern, die zwischen 4 m³ und 30 m³ groß sind, ermöglichen die
Untersuchung kompletter Produkte wie z. B. Elektrogeräte, Möbel oder auch
ganzer Gebäudeteile. Denn ob ein Kunde ein Sofa kauft, einen Luftreiniger
oder eine neue Wandfarbe – alle Gegenstände und Baustoffe beeinflussen
durch Emissionen die Luftqualität in Innenräumen.

»Damit ein Möbelstück, ein technisches Gerät oder ein Auto dem Kunden
Freude bereitet und keine Kopfschmerzen, erstellen wir für den Produzenten
eine detaillierte Analyse. Dazu werden Luftproben aus der Prüfkammer mit
Massenspektrometern analysiert. Wir können Hunderte von Substanzen in
einer Probe erfassen und dank einer Sammlung von einigen Tausend
Referenzsubstanzen auch exakt quantifizieren. Damit bieten wir
Industriekunden eine wichtige Rückmeldung zu ihren Produkten, für die wir
auch maßgeschneiderte, funktionsgerechte Untersuchungen anbieten können«,
erläutert Erik Uhde, stellvertretender Fachbereichsleiter.

Die Prüfkammern erlauben Untersuchungen bei bis zu 100 Grad Celsius. So
gelingt etwa die Simulation des Innenraums eines in der Sonne geparkten
Fahrzeugs. Mit einer Größe von 30 m³ bzw. 48 m³ fassen die größten
Prüfkammern die Möbel eines gesamten Raumes. Die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler können damit beispielsweise die Emissionen einer
Wohnzimmerausstattung oder Küche simulieren.
»Mit unseren Analysen ermöglichen wir Herstellern, mehr über ihre Produkte
zu lernen und schon zu einem frühen Entwicklungsstadium die Emissionen und
die Geruchscharakteristik zu optimieren, sodass spätere Beanstandungen
durch den Kunden vermieden werden. Mit unseren Aktivitäten tragen wir auch
dazu bei, dass sinnvolle Grenzwerte für schädliche Emissionen im Innenraum
definiert und Produkte auf deren Einhaltung geprüft werden können. Auch
darüberhinausgehende Anforderungen freiwilliger Produktlabels lassen sich
mit unserer Hilfe spezifizieren und einhalten. Damit tragen wir
langfristig zu einer Verbesserung der Innenraumluft bei«, fasst Erik Uhde
zusammen.

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Stadt Bochum Infos:Einladung zum Mitplanen: Bolz- und Spielplatz am Oleanderweg wird überarbeitet

Der Bolz- und Spielplatz am Oleanderweg, Ecke Heerbusch wird überarbeitet und auf Vordermann
gebracht. Am 21. Mai 2018 von 16 bis 18 Uhr möchten wir uns mit allen Interessierten auf dem
Spielplatz treffen, um gemeinsam zu planen, wie die Spielfläche für Kinder, Jugendliche, Eltern,
Anwohnende und alle Interessierten am besten zu erneuern ist.
Die Umgestaltung des Spielplatzes ist Teil der Stadterneuerung Soziale Stadt Werne –
Langendreer-Alter Bahnhof (WLAB) und wird mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der
Stadt Bochum finanziert. Die Erneuerung von Kinderspielplätzen hat im Programmgebiet WLAB
einen besonderen Stellenwert. Der Bolz- und Spielplatz Oleanderweg ist bereits der fünfte
Spielplatz, der mit Mitteln der Stadterneuerung in WLAB aufgewertet wird.
STADTTEILMANAGEMENT WLAB
(Werne - Langendreer-Alter Bahnhof)
Team: Helga Beckmann, Karsten Höser, Sabra Khatal, Christoph Schedler
Stadtteilbüro: Werner Hellweg 499
44894 Bochum
Kontakt: 0234 - 29705550
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Im Auftrag der Stadt Bochum

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