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Regional

POL-BO: Illegales Kraftfahrzeugrennen am Heiligabend - Polizei stoppt zwei 19-Jährige und beschlagnahmt Fahrzeuge

Bochum (ots) Am späten Heiligabend (24. Dezember) unterband die Polizei im Bochumer Stadtteil Laer ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Die Beamten stellten die beiden beteiligten Fahrer und beschlagnahmten deren Fahrzeuge sowie die Führerscheine.

Gegen 23.25 Uhr beobachteten uniformierte Einsatzkräfte an der Suttner-Nobel-Allee zwei Autos, die nebeneinander standen. Unvermittelt beschleunigten beide Fahrzeuge gleichzeitig mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wittener Straße.

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POL-BO: Schwer verletzter E-Scooter-Fahrer (65) nach Alleinunfall

Herne (ots) Ein E-Scooter-Fahrer hat sich am Mittwochabend, 24. Dezember, in Herne bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen.

Der 65-jährige Herner befuhr mit seinem E-Scooter gegen 18.15 Uhr die Bahnhofstraße in Richtung Recklinghausen. Auf Höhe der Kreuzung zur Roonstraße kollidierte er mit einem Bordstein, stürzte und verletzte sich schwer. Ein Rettungswagen brachte den Herner zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurde festgestellt, dass der 65-Jährige augenscheinlich alkoholisiert war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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POL-BO: Versuchter Raub in Bochum-Weitmar - Zeugen gesucht

Bochum (ots) Am Dienstagabend, 23. Dezember, ist es in Bochum-Weitmar zu einem versuchten Straßenraub gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich ein 17-jähriger Bochumer gegen 22.30 Uhr an der Bushaltestelle "Weitmar Mitte" auf Höhe der Blumenfeldstraße 4 auf, als sich ihm zwei bis drei Personen näherten. Eine der Personen forderte den 17-Jährigen auf, seine Taschen zu leeren und schlug dem Bochumer anschließend mehrfach gegen den Kopf, sodass dieser zu Boden ging. Anschließend flüchteten die Täter ohne Beute fußläufig in Richtung Bochum-Mitte.

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Reifenwechsel in NRW – Worauf Autofahrer jetzt achten müssen

Der richtige Zeitpunkt für den WechselMit den ersten kühlen Nächten steht in NRW wieder der saisonale Reifenwechsel an. Sinken die Temperaturen nachts spürbar, spielen Winterreifen ihre Stärken auf kalten Fahrbahnen aus. Das weichere Gummimaterial sorgt dabei für besseren Grip und stabileres Bremsverhalten.

Viele Autofahrer orientieren sich an einer Faustregel rund um die kalte Jahreszeit, entscheidend ist jedoch das tatsächliche Wetter. Gerade im Ruhrgebiet mit seinen wechselhaften Bedingungen ist ein frühzeitiger Wechsel sinnvoll, weil Niederschlag, Laub und Kälte oft zusammenkommen. Werkstätten in Bochum und Umgebung verzeichnen in dieser Phase eine steigende Nachfrage, was Wartezeiten begünstigt.
Wer zu lange wartet, riskiert nicht nur die eigene Sicherheit. Bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen zu fahren, kann im Schadensfall versicherungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Auch aus organisatorischer Sicht lohnt es sich, einen Termin frühzeitig zu sichern, denn spontane Termine sind in der Hochsaison selten.
Gesetzliche Vorgaben und Bußgelder
In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte müssen geeignete Reifen aufgezogen sein. Diese Regelung betrifft alle Autofahrer in NRW gleichermaßen und orientiert sich an den tatsächlichen Bedingungen auf der Straße.
Bei Verstößen drohen Bußgelder und Einträge im Fahreignungsregister. Wer den Verkehr behindert oder einen Unfall verursacht, muss mit spürbar strengeren Sanktionen rechnen. Zudem kann die Kaskoversicherung Leistungen kürzen, wenn ungeeignete Bereifung zum Schaden beigetragen hat. Es ist daher ratsam, die Bereifung vor jeder Fahrt unter winterlichen Bedingungen kritisch zu prüfen.
Winterreifen sind am Alpine-Symbol, einem Bergpiktogramm mit Schneeflocke, zu erkennen. Es gilt eine gesetzliche Mindestprofiltiefe, unterhalb derer der Reifen nicht mehr zulässig ist; mehr Profil erhöht in der Regel die Sicherheitsreserven. Das ältere M+S-Symbol alleine genügt für die rechtliche Einstufung in vielen Fällen nicht mehr, maßgeblich ist das Alpine-Symbol. Wer unsicher ist, sollte die Kennzeichnung kontrollieren und sich im Zweifel fachkundig beraten lassen.
Bei gemischten Wetterlagen bleibt die Entscheidung situativ: Führen Nässe, Laub und Temperaturabfall zu rutschigen Straßen, bieten Winterreifen klare Vorteile. Bei Leasing- oder Mietfahrzeugen lohnt zudem ein Blick in die Vertragsbedingungen zur Bereifung.
Die passende Werkstatt finden
Bei der Werkstattsuche sollten Autofahrer auf Qualität und Service achten. Fachbetriebe bieten neben dem reinen Reifenwechsel oft zusätzliche Leistungen wie Achsvermessung oder die fachgerechte Einlagerung der Sommerreifen an. Ein Preisvergleich lohnt sich, wobei der günstigste Anbieter nicht immer die beste Wahl ist.
Gute Werkstätten kontrollieren beim Wechsel automatisch den Reifenzustand, die Profiltiefe und das Alter der Reifen. Sie weisen auf eventuelle Schäden hin und beraten bei Bedarf zu passenden Produkten. Während es im Ruhrgebiet viele Anlaufstellen gibt, zeigt auch ein beliebter Reifenservice in Bad Honnef aus dem Raum Bad Honnef, worauf es bei professioneller Arbeit ankommt.
Termine sollten frühzeitig vereinbart werden. Viele Werkstätten bieten mittlerweile Online-Terminbuchungen an. Bei der Terminvereinbarung lässt sich direkt ein Kostenvoranschlag anfragen und klären, ob die Einlagerung der Sommerreifen möglich ist. Ein transparenter Ablauf mit klar dokumentierten Arbeiten schafft Vertrauen und erleichtert die spätere Nachvollziehbarkeit.
Reifenzustand und Neuanschaffung
Vor dem Aufziehen sollten Winterreifen gründlich geprüft werden. Risse, Beulen oder ungleichmäßiger Verschleiß sind Warnsignale. Das Reifenalter lässt sich anhand der DOT-Nummer ablesen, die Auskunft über Produktionszeit und Charge gibt. Nach mehreren Jahren sollte hinterfragt werden, ob das Gummi bereits verhärtet ist und die Haftung nachlässt; bei Zweifeln empfiehlt sich ein Austausch.
Bei der Neuanschaffung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Reifengröße muss den Angaben im Fahrzeugschein entsprechen, ebenso Last- und Geschwindigkeitsindex. Aktuelle Reifentests und unabhängige Prüfungen bieten Orientierung bei der Markenwahl. Premium-Reifen kosten mehr, überzeugen jedoch häufig durch ausgewogene Fahreigenschaften und eine robuste Laufleistung. Wer häufig im Mittelgebirge oder in exponierten Lagen unterwegs ist, profitiert besonders von hochwertigen Winterprofilen.
Ganzjahresreifen stellen für viele Autofahrer in NRW eine Alternative dar. Sie ersparen den saisonalen Wechsel und die separate Einlagerung. Allerdings sind sie ein Kompromiss: Im Winter oft weniger griffig als echte Winterreifen, im Sommer tendenziell mit höherem Verschleiß und Verbrauch. Für Vielfahrer und bei herausfordernden Wetterbedingungen empfehlen sich weiterhin saisonale Reifen, idealerweise abgestimmt auf Fahrzeugtyp und Einsatzprofil.
Tipps für die Reifenpflege
Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer der Reifen erheblich. Der Luftdruck sollte regelmäßig kontrolliert werden, da zu niedriger Druck den Verschleiß erhöht und den Kraftstoffverbrauch steigern kann. Die Herstellerangaben finden sich meist im Tankdeckel oder Türholm. Ein kurzer Blick auf Ventile und Kappen hilft, schleichende Luftverluste rechtzeitig zu erkennen.
Bei der Einlagerung der Sommerreifen ist die fachgerechte Aufbewahrung wichtig. Reifen ohne Felgen stehen senkrecht und werden gelegentlich gedreht, Kompletträder lagern liegend übereinander oder hängend. Der Lagerort sollte kühl, trocken und dunkel sein. Vor dem Verstauen empfiehlt sich eine Reinigung von Schmutz und Streusalzresten, damit das Gummi nicht vorzeitig altert.
Nach dem Wechsel empfiehlt sich eine kurze Probefahrt. Dabei prüft man, ob die Lenkung gerade steht und keine Vibrationen auftreten. Die Radbolzen sollten nach kurzer Strecke nochmals mit dem vom Hersteller vorgesehenen Drehmoment kontrolliert werden. Eine regelmäßige Sichtkontrolle auf Fremdkörper im Profil und Beschädigungen gehört zur Routine jedes verantwortungsvollen Autofahrers. So bleibt die Mobilität auch in der kalten Jahreszeit sicher und planbar.

 

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