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Regional

POL-HA: Großkontrolle in Sachen Verkehr

Hagen (ots) - Am Montag, 20.08.2018, führte die Verkehrspolizei mehrere Kontrollen im Großraum Hagen durch. Unterstützt wurden sie dabei durch die Bereitschaftspolizei aus Bochum. Die Kontrollstellen wurden am Boeler Ring, auf der Volmetalstraße, der Hohenlimburger Straße und Wehringhauser Straße aufgebraut. Zusätzlich überwachte der Verkehrsdienst die Fußgängerampel am Graf-von-Galen-Ring. Dort mussten die Beamten 22 Passanten mit einem Verwarnungsgeld belegen, da sie bei Rotlicht die Fahrbahn überquerten. In den Kontrollstellen fuhren insgesamt 65 Fahrzeuge zu schnell. Drei von ihnen erhielten eine Anzeige. 14 angehaltene PKW wiesen Fahrzeugmängel auf. Einen Audi stellten die Beamten sogar sicher. Auch das Telefonieren während der Fahrt wurde überwacht: 12 Mal mussten die Polizisten hier einschreiten. Zwei Personen waren ohne Führerschein im Auto unterwegs. Der seit mittags andauernde Sondereinsatz wurde durch die Einsatzleitung um 19:00 Uhr erfolgreich beendet.

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Stadt Bochum Infos:Haushaltsbefragung in Bochum zu Mobilität in den Städten

Die alltägliche Mobilität der Bochumer Bürgerinnen und Bürger steht im Mittelpunkt einer Haushaltsbefragung, die von der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) zu Beginn des Jahres 2018 gestartet wurde. Die Stadt Bochum und die TU Dresden bitten erneut darum, alle zufällig ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung nach der Sommerferienpause zu beteiligen. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes „Mobilität in Städten – SrV 2018“, das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich läuft. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung. Bochum hat sich bereits 2013 an diesem Projekt beteiligt, so dass sich mit der erneuten Erhebung nun auch erstmalig die Entwicklung der letzten fünf Jahre bewerten lässt.

 

Die Befragung richtet sich an Bürgerinnen und Bürgern aus allen Bevölkerungsschichten. Es geht unter anderem darum, ob und mit welchen Verkehrsmitteln sie im Alltag unterwegs sind und welche Entfernungen dabei zurückgelegt werden. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

 

Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig.

 

Die Erhebung wird als telefonisch-schriftliche Befragung durchgeführt. Für die komfortable Erfassung der Antworten steht am Telefon geschultes Interviewpersonal zur Verfügung. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten. Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet.

 

Die anonymisierte Auswertung der erhobenen Daten liefert ein aktuelles Bild der stadt- sowie gemeindespezifischen Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten und Gemeinden ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

 

Die Stadt Bochum und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich an der Befragung zu beteiligen. Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind.

 

Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden ausdrücklich zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung erfasst werden soll. Allen Teilnehmenden sei schon jetzt für ihre Mitwirkung herzlich gedankt.

 

Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die TU Dresden übergeben. Das als „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) konzipierte Projekt wurde an der TU Dresden bereits 1972 begründet. Durch die regelmäßige Wiederholung diese Untersuchung im Abstand von fünf Jahren liegen Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Sie zeigen unter anderem, dass Mobilität und Verkehr stadt- und gemeindespezifisch große Unterschiede aufweisen können. Umso wichtiger ist es, die örtliche Verkehrsplanung durch regelmäßige Aktualisierung der Datengrundlagen zu unterstützen.

 

Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist gewährleistet.

 

Weiterführende Informationen sind unter http://tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht unter 08 00 / 830 1 8 30 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

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Stadt Duisburg Infos:Jährliche Grundreinigung im Rhein-Ruhr-Bad

Das Rhein-Ruhr-Bad an der Kampstr. 2 in Duisburg-Hamborn wird vom 29. August bis zum 12. September geschlossen.

Während dieser Zeit werden neben der jährlichen Grundreinigung auch die notwendigen Wartungsarbeiten durchgeführt.

Weitere Informationen zum Rhein-Ruhr-Bad erhalten Sie auf der Homepage www.duisburgsport.de oder telefonisch unter der Info-Hotline (0203) 283 4444.

 

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Elisabeth Mann Borgese und die maritime Weltordnung

Ankündigung des „Warnemünder Abends“ am 23. August 2018 am Leibniz-
Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)

Elisabeth Mann Borgese, Mitgründerin des „Club of Rome“, wäre dieses Jahr
100 Jahre alt geworden. Die Meeresforscher Prof. Gotthilf Hempel und
Irmtraud Hempel geben Einblicke in das Leben und die visionären Anliegen
der engagierten Meeresschützerin, dir sie persönlich gekannt haben.

Beginn ist 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Elisabeth Mann Borgese wollte nicht nur die geliebte Tochter des
weltberühmten Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Thomas Mann
sein, sondern schon als junge Frau der Welt eine neue, bessere Ordnung
geben. Den Anfang sollte das Meer machen, das allen Menschen gehört und
anvertraut ist. „Denn das Meer zwingt uns, anders zu denken und zu
handeln“. Als Künstlerin, Wissenschaftlerin und Politikerin fühlte sie
sich dem Meer verbunden. Im Laufe ihres bewegten Lebens in Europa, USA und
Kanada wurde aus der Pianistin eine Rechts-Professorin und die Mutter des
internationalen Seerechts. Den Kampf gegen Meeresverschmutzung und
Überfischung sah sie als eine ihrer Lebensaufgaben. Vor hundert Jahren
wurde Elisabeth Mann Borgese in München geboren und starb 2002 in der
Schweiz. 2010 benannte das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
sein neues Forschungsschiff nach ihr.

Gotthilf und Irmtraut Hempel, beide sind Meeresbiologen, kannten Elisabeth
Mann Borgese persönlich und haben sich mit ihrem Lebenswerk befasst. Beide
sind mit Warnemünde verbunden: Irmtraut Hempel schlug persönliche Brücken
gegenseitigen Verständnisses, als 1990/91 das Akademie-Institut für
Meereskunde der DDR zum heutigen Institut für Ostseeforschung umgewandelt
wurde, Gotthilf Hempel war dessen erster Direktor. In ihrem Vortrag über
Elisabeth Mann Borgese gibt das Ehepaar Hempel einen einmalig persönlichen
Einblick in das Leben dieser insbesondere für ihre Zeit so bemerkenswerten
Frau und ihre visionären Anliegen.

Veranstaltungsort ist der große Saal des IOW, Seestraße 15, in Warnemünde.
Diesen erreichen Sie über den Haupteingang des Instituts am Kurpark.

Wir wünschen einen spannenden Abend mit vielen anregenden Diskussionen!

Kontakt IOW Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Barbara Hentzsch, 0381 – 5197 102 | barbara.hentzsch@io-warnemuende.de
Dr. Sandra Kube, 0381 – 5197 104 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Das IOW ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, zu der zurzeit 93
Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für
die Forschung gehören. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von
den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-,
Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Bund
und Länder fördern die Institute gemeinsam. Insgesamt beschäftigen die
Leibniz-Institute etwa 19.100 MitarbeiterInnen, davon sind ca. 9.900
WissenschaftlerInnen. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9
Mrd. Euro. <www.leibniz-gemeinschaft.de>

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