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Regional

POL-RE: Recklinghausen: 20-Jähriger sticht nach Streit auf Mutter ein

Recklinghausen (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bochum und der Polizei Recklinghausen:

Sonntag, gegen 20 Uhr, kam in einer Wohnung auf der König-Ludwig-Straße zu einem versuchten Tötungsdelikt. Ein 20-Jähriger stach hier nach einem Streit mehrfach auf seine 53-jährige Mutter ein. Die 53-Jährige flüchtete auf die Straße und brach schwer verletzt auf dem Bürgersteig zusammen. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht; Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden. Der 20-Jährige wurde festgenommen. Zur Klärung der Tatumstände ist eine Mordkommission eingeleitet.

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Stadt Bochum Infos:Bochum auf der Sonnenseite Sonnenkraft hilft USB Energie zu sparen Photovoltaik- und Geothermie-Anlagen im Einsatz

Solarkraftwerk USB
Solarkraftwerk USB

Die USB Bochum GmbH setzt in vielen Bereichen auf Energie aus Sonnenkraft. Auf der ehemaligen Zentraldeponie Kornharpen betreibt der USB beispielsweise eins von Bochums größten Solarkraftwerken. Außerdem nutzt das Entsorgungsunternehmen Solarenergie zur Senkung der Verbräuche in der Verwaltung und den Werkstätten. Zusätzlich unterstützt eine Solarthermie-Anlage das Aufheizen des Duschwassers in den Waschkauen der USB-Mitarbeiter.

 

Solarkraftwerk erzeugt Strom für 148 Haushalte

 

Seit sieben Jahren betreibt der USB inzwischen ein großes Solarkraftwerk auf der ehemaligen Hausmülldeponie in Kornharpen. Baulich war die Solaranlage eine anspruchsvolle Aufgabe, da das Solarkraftwerk in Hanglage auf „beweglichem“ Untergrund gebaut werden musste. Innerhalb der Deponie laufen Zersetzungsprozesse, die sich durch Setzungserscheinungen an der Oberfläche bemerkbar machen. Durch spezielle Fundamente konnte das Kraftwerk dennoch sicher im Hang der Deponie aufgestellt werden. „Eine gute Nutzung für eine Fläche, die ansonsten über Jahre hinaus keine Verwendung gehabt hätte“, erklärt USB-Geschäftsführer Dr. Thorsten Zisowski. Auf einer Fläche von etwa 20.000 m² sind 10.400 Solarmodule verbaut, die seitdem kontinuierlich Strom produzieren. Beim Bau 2009 wurden 740.00 Kilowattstunden pro Jahr prognostiziert. Im Schnitt können etwa 148 Haushalte mit dieser Strommenge ihren Jahresverbrauch decken.

„Diese Leistung hat das Solarkraftwerk die meisten Jahre sogar überschritten“, erläutert USB-Energiemanager Markus Schüßler. Für 2018 erwartet der USB einen neuen Rekord durch den bisher sehr sonnigen Sommer.

 

Solarenergie senkt eigene Verbräuche

 

Sonnenenergie wird beim USB auch für eigene Zwecke produziert. Auf den Werkshallen an der USB Verwaltung sorgen 372 Solarmodule dafür, dass an diesem Standort etwa 18 Prozent des Strombedarfs selbst erzeugt werden kann. Das entspricht etwa 124.955 Kilowattstunden im Jahr. Diese Strommenge konnte direkt über die Solarmodule verbraucht werden und wird für die USB-Werkstätten genutzt. Wenn nach Dienstschluss der Standort weniger Strom verbraucht, wird die überschüssige Energie in das Netz der Stadtwerke Bochum eingespeist.

 

Warmes Wasser durch Solarthermie

 

Einen weiteren Nutzen aus der Sonnenkraft zieht der USB für die Erwärmung von Duschwasser. Nach jeder Schicht in der Abfallsammlung oder der Stadtreinigung laufen dutzende Duschen in den Mitarbeiterkauen auf Hochtouren. Für etwa 300  Mitarbeiter muss jeden Arbeitstag warmes Duschwasser erzeugt werden. Seit 2009 unterstützt bei der Warmwasseraufbereitung eine Solarthermie-Anlage. Im Gegensatz zu Photovoltaik (in der Sonnenlicht in Strom umgewandelt wird), erhitzen in einer Solarthermie-Anlage die Sonnenstrahlen direkt das Wasser. Über einen Mischer wird das erhitzte Wasser dem Duschwasser-Kreislauf zugeführt. Je stärker die Sonneneinstrahlung, desto größer der Anteil an „sonnenerwärmten“ Wasser. Maximal steuert die Solarthermie etwa 22,6 Prozent der benötigen Energie für Erwärmung des Wassers bei, das entspricht einer Energieeinsparung von ca. 53.600 Kilowattstunden, die ansonsten aus Fernwärme bezogen wird.

 

Nächste Folge der Serie „Bochum auf der Sonnenseite“:

Stadtwerke Bochum

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Stadt Bochum Infos:RS1: Bau des Radschnellweges Ruhr kommt voran. Minister überreicht Förderung für Bochumer Abschnitt

 Radschnellweg Ruhr (RS1)
Radschnellweg Ruhr (RS1)
Das Ministerium für Verkehr teilt mit:
Planung und Bau des Radschnellwegs Ruhr (RS1) kommen voran. Als dritte Ruhrgebietskommune beginnt jetzt die Stadt Bochum mit dem Bau auf ihrem Stadtgebiet. Für den circa 900 Meter langen Abschnitt „Grüner Rahmen“ zwischen Windhausstraße und Bessemer Straße hat Verkehrsminister Hendrik Wüst jetzt einen Förderbescheid in Höhe von 1,7 Millionen Euro an den Bochumer Stadtbaurat Markus Bradtke überreicht.
 
Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Radschnellwege sind in den Ballungsräumen ein gutes Angebot für Pendler. Deswegen freut es mich auch, dass es in Bochum jetzt mit dem Bau des RS1 voran geht. Als Münsterländer freue ich mich darüber besonders, auch weil wir feststellen, dass das Radfahren überall im Land immer mehr Freunde findet.“
 
Stadtbaurat Markus Bradtke: „Die nun zugesagten Fördergelder und der dadurch mögliche Weiterbau des RS1 bedeuten einen massiven Qualitätsschub für den Radverkehr im Revier. Wir sind froh, dass das Land der Aufwertung der Fahrrad-Infrastruktur einen hohen Stellenwert beimisst.“
 
Die Gesamtausgaben für den RS1 in diesem Abschnitt betragen voraussichtlich 2.315.600 Euro. Davon sind 2.097.200 Euro zuwendungsfähig. Das Land beteiligt sich an der Maßnahme mit einem Betrag von 1.782.600 Euro. Baubeginn soll im vierten Quartal 2018 sein. Die Bauzeit ist mit 18 bis 24 Monaten veranschlagt.
 
Beim Abschnitt „Grüner Rahmen“ handelt es sich um ein 900 Meter langes Teilstück in Bochum-Stahlhausen. Das Projekt wird jetzt im Zuge der Umnutzung der ehemaligen Industriebrache „Untere Stahlindustrie“ umgesetzt. Insgesamt wird der RS 1 auf einer Strecke von circa 17 km das Bochumer Stadtgebiet durchqueren.
 
Parallel zum Bau des Teilabschnitts des Radschnellweges laufen städtebauliche und wasserwirtschaftliche Maßnahmen. Konkret werden die ersten 350 Meter der Stahlhauser- und der Windhausstraße als Fahrradstraße umgebaut. Vor dem ehemaligen Torhaus 7, dem historischen Torhaus der Krupp-Werke, geht die Linie dann auf das ehemalige Industriegelände und wird als reiner Radweg mit einer Breite von vier Metern bis zu einem früheren Luftschutzunterstand geführt. Der zum RS1-Standard gehörende Fußweg ist in diesem Bereich nicht erforderlich, weil hierfür ein Weg weiter nördlich angelegt wird. Vom Bunker aus wird der RS1 bis zur Bessemer Straße im Standardquerschnitt einschließlich eines zwei Meter breiten Gehweges weiter geführt. Der Radweg erhält eine Beleuchtung und wird begrünt. Im Zusammenhang mit dem Radweg werden umfangreiche Verfüllarbeiten und die Beseitigung von unterirdischen Altanlagen und Bodenaltlasten notwendig.
 
Der RS1 wird durch die Städte Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund, Unna, Kamen, Bergkamen, Hamm und den Kreis Unna führen. Straßen.NRW bereitet derzeit Planungsvereinbarungen für mehrere Abschnitte des RS1 vor.
 
Das Land hat Radschnellwege als neue Wegekategorie „Radschnellverbindungen des Landes“ im Straßen- und Wegegesetz verankert. Mit dem Gesetz ist Nordrhein-Westfalen bundesweit Vorreiter. Es stellt Radschnellwege mit Landesstraßen gleich: Dadurch übernimmt das Land die Baulastträgerschaft für Radschnellwege auf der freien Strecke außerhalb der Ortsdurchfahren und innerhalb der Ortsdurchfahrten bei Kommunen mit weniger als 80.000 Einwohnern. Bei Kommunen mit mehr als 80.000 Einwohnern liegen die Ortsdurchfahren wie bei Landesstraßen in der Baulast der Kommunen.
 
Radschnellwege sollen als Premiumprodukt der Radinfrastruktur klar definierte Qualitätskriterien erfüllen. Dazu gehören die durchgängige Trennung zwischen Rad-und Fußgängerverkehr, eine Mindestbreite von vier Metern, Beleuchtung, wenig Steigungen, Wegweisung, Reinigung und geregelter Winterdienst.
 
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POL-BO: Herne Nächtlicher Straßenraub in Wanne - Zeugen gesucht!

Herne (ots) - In der Nacht auf den heutigen 12. August waren zwei Herner (23) zu Fuß auf der Hauptstraße in Wanne unterwegs.

In Höhe der Hausnummer 270 tauchte gegen 3.10 Uhr eine Gruppe von 10 bis 15 Personen auf - augenscheinlich jugendliche Südländer. Diese schlugen und traten auf einen der beiden 23-Jährigen ein.

Anschließend entwendeten die Kriminellen die Uhr sowie eine Halskette des Opfers. Mit der Beute flüchteten die Straßenräuber in Richtung Wilhelmstraße.

Das ermittelnde Herner Kriminalkommissariat 35 bittet unter den Rufnummern 02323 / 950-8510 oder 0234 / 909-4441 (Kriminalwache Bochum) um Hinweise.

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