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Regional

Stadt Bochum Infos:Smarter Umgang mit Bevölkerungsdaten Kreis Recklinghausen und Hochschule Bochum wollen neue Internet-Plattform schaffen

Das Projektteam  von SmartDemography traf sich erstmals Ende Mai in der Hochschule Bochum (v. l. n. r.): Eckhard Holtmann – Projektkoordinator Kreis Recklinghausen, Prof. Ulrike Klein – Hochschule Bochum, Peter Haumann – Fachdienstleiter „Kreisentwicklung und Wirtschaft“, Kreis Recklinghausen, Sabine Schmidt – Demographiebeauftragte des Kreises Recklinghausen, Anja Sigesmund – Ressortleiterin „Regionale und räumliche Informationssysteme“, Kreis Recklinghausen, Ulrich Gruber – Ressortleiter „Digitale Geoinformationsverarbeitung“, Kreis Recklinghausen, Jürgen Vahlhaus – Fachdienstleiter „Kataster und Geoinformation“, Kreis Recklinghausen, Thorsten Kelm – Projektkoordinator Hochschule Bochum sowie Nathalie Pitz (Wissenschaftliche Hilfskraft, Hochschule Bochum). Beim Gruppenbild nicht dabei sein konnte Jessica Wrobel, Geoinformatikerin beim Kreis Recklinghausen und Absolventin des Fachbereichs Geodäsie.
Das Projektteam von SmartDemography traf sich erstmals Ende Mai in der Hochschule Bochum (v. l. n. r.): Eckhard Holtmann – Projektkoordinator Kreis Recklinghausen, Prof. Ulrike Klein – Hochschule Bochum, Peter Haumann – Fachdienstleiter „Kreisentwicklung und Wirtschaft“, Kreis Recklinghausen, Sabine Schmidt – Demographiebeauftragte des Kreises Recklinghausen, Anja Sigesmund – Ressortleiterin „Regionale und räumliche Informationssysteme“, Kreis Recklinghausen, Ulrich Gruber – Ressortleiter „Digitale Geoinformationsverarbeitung“, Kreis Recklinghausen, Jürgen Vahlhaus – Fachdienstleiter „Kataster und Geoinformation“, Kreis Recklinghausen, Thorsten Kelm – Projektkoordinator Hochschule Bochum sowie Nathalie Pitz (Wissenschaftliche Hilfskraft, Hochschule Bochum). Beim Gruppenbild nicht dabei sein konnte Jessica Wrobel, Geoinformatikerin beim Kreis Recklinghausen und Absolventin des Fachbereichs Geodäsie.

Wieviele Menschen wohnen wo, wie alt sind sie, entspricht ihr Umfeld ihren Bedürfnissen an ihren Lebensraum? Fragen dieser Art werden in Zeiten des demographischen Wandels und der Land-Stadt-Flucht immer wichtiger für Kommunen und Kreise: Die Antworten auf sie sind Grundlage für kommunalpolitische Entscheidungen und Diskussionspunkte für Bürgerinnen und Bürger. Beim Erfassen, systematisieren und Bereitstellen solcher demografischen Daten kann der Fachbereich Geodäsie der Hochschule Bochum wichtige Beiträge leisten. So bringen Prof. Dr. Ulrike Klein und Thorsten Kelm (als Projektkoordinator) sich beim Digital-Projekt „SmartDemography“ des Kreises Recklinghausen ein, das vom Land Nordrhein-Westfalen bis Ende 2020 mit rund 776.000 Euro gefördert wird.
Der Kreis Recklinghausen ist mit rund 620.000 Einwohnern und zehn Städten der bevölkerungsreichste Kreis Deutschlands. Wie in vielen Regionen, hat auch hier der demografische Wandel in den letzten Jahren deutliche Spuren hinterlassen.  Unter den Schlagworten „weniger – älter – ärmer – bunter“ lassen sich die Entwicklungen zusammenfassen. 
Um die demografische Entwicklung zu dokumentieren, wurde bisher jährlich ein Demografie-Monitoring durchgeführt, dessen Ergebnisse in Form von Tabellen und Grafiken auf der Homepage des Kreises veröffentlicht wurden. Ein Demografiebericht, welcher die Monitoring-Ergebnisse zusammengefasst auf Ebene der Städte und Gemeinden (ebenfalls tabellarisch und grafisch) darstellt und kommentiert, wurde zuletzt im Jahr 2014 erarbeitet. Die Veröffentlichung erfolgte ausschließlich als PDF-Dokument online und in gedruckter Form. Regelmäßig fortgeführte digitale und weiterverarbeitbare kleinräumige (Geo-)Informationen sind nicht verfügbar.
„SmartDemography“ soll nun für das Kreisgebiet eine feiner strukturierte, kleinräumige Gliederung (auf Baublock- bzw. Quartiersebene) erstellen und auf dieser detaillierteren Basis demographische Daten sammeln und präsentieren. Diese Daten sollen regelmäßig und kontinuierlich aufbereitet werden, um sie in Form von messbaren Indikatoren kartenbasiert, digital und datenschutz-konform in einem Web-Portal für Unternehmen, Verwaltung, Forschung und Bürger bereitzustellen. Auch sollen Einrichtungen wie Kindergärten und –spielplätze, Erholungsflächen, Seniorentreffs, aber auch Einzelhandelsgeschäfte etc. in dem Webportal dargestellt werden. Durch die Verknüpfung mit Demographiedaten sollen auf diese Weise Gebiete identifiziert werden können, die unzureichend versorgt sind.
SmartDemography ist Teil des Programms „Umbau 21 – Smart Region“ des Lands NRW. Ein Projektteam aus Verantwortlichen im Kreis Recklinghausen und Wissenschaftler*Innen der Hochschule trafen sich erstmals im Mai in Bochum. Eine kleine Herausforderung, darin war sich das Team einig, dürfte die Vereinheitlichung der Demographiedaten-Struktur im Kreis sein. Schließlich sind die zehn kreisangehörigen Städte des Projekts wichtige Partner, deren in Jahrzehnten eingespielte Infrastruktur nicht überall gleich funktioniert und deren unterschiedliche Informationsstrukturen aneinander angepasst werden müssen.
„Ziel ist es, aus diesem Prozess zu lernen und am Ende ein auf andere Gebietskörperschaften übertragbares Verfahren zu entwickeln“, stellt dazu Prof. Dr. Ulrike Klein vom Fachbereich Geodäsie in Aussicht...

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Stadt Bochum Infos:Neuer Einkaufsführer Das Stadtteilzentrum Werne auf einen Blick

Einkaufsfuehrer-Bochum-Werne
Einkaufsfuehrer-Bochum-Werne

Auch abseits der bekannten Einkaufsstraßen in der Bochumer Innenstadt gibt es ein umfangreiches Angebot an Einzelhandelsgeschäften und Dienstleistungsbetrieben. Inhabergeführte Fachgeschäfte verschiedenster Branchen, attraktive Läden und genussreiche Lokale – die Bochumer Stadtteile haben eine Menge zu bieten!

 

Einkaufen und genießen in Bochum-Werne

Im praktischen und handlichen DIN A6-Format wird im Einkaufsführer Werne die Vielfalt des Stadtteils dargestellt. Hier sind Gastronomen, eine Vielzahl an Dienstleistern sowie kompetente Ärzte zu finden. Gemeinsam bilden diese ein buntes Angebot, das den Anwohnern eine gute fußläufige Nahversorgung garantiert, aber auch Kunden aus dem Stadtbezirk-Ost und darüber hinaus anlockt. „Mithilfe des Einkaufsführers werden Bürger sowie auch Besucher herzlich dazu eingeladen, das Stadtteilzentrum Werne kennenzulernen und neu zu entdecken“, erklärt Projektleiterin Charlotte Kreckel von Bochum Marketing.

 

Dank eines übersichtlichen Stadtplans, in dem die verschiedenen Handelsbetriebe, Dienstleister, Gastronomen sowie auch Einrichtungen im Stadtteilzentrum eingezeichnet sind, kann jeder seine gewünschte Einkaufsadresse schnell finden. Insgesamt sind das 128 Betriebe, die mithilfe einer farblichen Kennzeichnung unterschiedlichen Kategorien (u. a. Gesundheit, Gastronomie oder Handwerk) zugeordnet wurden. Informationen zum öffentlichen Personennahverkehr und Parkmöglichkeiten im Stadtteil runden den Einkaufsführer ab.

 

Die erste Auflage des Werner Einkaufsführers ist ab sofort erhältlich. Der Einkaufsführer wurde von der Bochum Marketing GmbH in Kooperation mit Karsten Höser (Stadtteilmanagement WLAB) und der Werbegemeinschaft Pro Werne e. V. konzipiert. Die in einer Auflage von 2.500 Exemplaren erschienene Broschüre ist kostenfrei in den beteiligten Geschäften und Betrieben im Stadtteilzentrum Werne, im Stadtteilbüro WLAB und der Bochum Touristinfo, Huestraße 9, erhältlich.

 

Die Bochum Marketing GmbH arbeitet bereits an weiteren Ausgaben für Bochumer Stadtteilzentren.

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Piratenpartei NRW,Keine Bayerischen Verhältnisse, kein neues Polizeigesetz in NRW

Piratenpartei NRW
Piratenpartei NRW

Im Vorfeld der Proteste gegen den AfD Parteitag in Augsburg wurde deutlich, was von verschärften Polizeigesetzen zu erwarten ist. Ein mutmaßlicher Teilnehmer wurde präventiv in Gewahrsam genommen. Einer weiteren mutmaßlichen Aktivistin wurde auf Basis von Vermutungen ein präventives Stadtverbot erteilt. [1] Die vollkommen unverhältnismäßigen Razzien und Beschlagnahmungen im CCC Augsburg und dem Dresdner Verein Zwiebelfreunde, die in einem anstehenden Verfahren Zeugen und nicht etwa Angeklagte sind, lassen vermuten, dass die geplante Gegendemonstration für die Ermittler nur ein willkommener Vorwand war, Informationen über die Vereine und ihre Unterstützer zu sammeln.

Zu einem Rechtsstaat gehören mehr als nur Gesetze; die Verhältnismäßigkeit der Mittel muss gewahrt bleiben. Wenn in dieser Weise gegen netzpolitische NGOs vorgegangen wird, schränkt das nachhaltig die Freiheit der Betroffenen, sowie aller Anderen, die politisch in diesem Bereich aktiv sind, ein. 

„Auch jetzt - bei den Auflagen der Polizei für die Demonstration am Samstag - sehe ich diese Einschränkung von Grundrechten! Die in einem Rechsstaat geltende Unschuldsvermutung wird ignoriert und das Szenario einer "drohenden Gefahr" aufgebaut. Jetzt wisst ihr, warum wir laut sein müssen.“, so Sabine Martiny, Kreistagsabgeordnete in Paderborn und Listenplatz 3 der Piratenpartei zur Europawahl 2019.

Michele Marsching, Landesvorsitzender der Piratenpartei NRW ergänzt:„Wir rufen die Polizei, aber insbesondere die verantwortlichen Politiker zur Mäßigung auf. Ein gesellschaftliches Klima, in dem Menschen sich nicht mehr trauen, politisch aktiv zu werden, weil sie Repressionen durch die Ordnungsmacht befürchten, sollten alle Demokraten um jeden Preis verhindern wollen. Wir Piraten unterstützen daher das breite Bündnis “Nein! Zum neuen Polizeigesetz in NRW” und rufen dazu auf, am 07. Juli in Düsseldorf mit uns zu demonstrieren. Gegen das geplante Polizeigesetz, für unsere Freiheit!“ [2] 

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Stadt Duisburg Infos:Freiwillige Feuerwehr Duisburg-Mündelheim feierte 112-jähriges Bestehen

Foto eines simulierten Zimmerbrandes am Tag der Offenen Türe
Foto eines simulierten Zimmerbrandes am Tag der Offenen Türe

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen starteten die Ehrenamtlichen des Löschzugs 750 der Freiwilligen Feuerwehr in Duisburg-Mündelheim am Freitag, 29. Juni, in ihr Wochenendfest anlässlich des 112-jährigen Bestehens des Löschzugs.

 

Den Höhepunkt des Festwochenendes stellten der Auftritt der Kölner Kultband „de Räuber“ am Samstagabend sowie der Tag der Offenen Tür am Sonntag dar. Auf dem Gelände rund um das Gerätehaus konnten die Besucher nicht nur die Fahrzeuge des Löschzugs besichtigen. Auch die Polizei und die benachbarte Werkfeuerwehr des Hüttenwerks Krupp-Mannesmann präsentierten Ausrüstung und Fahrzeuge. Ein besonderer Zuschauermagnet waren u. a. die beiden modernen Einsatzleitwagen der Feuerwehr Duisburg.

 

In einer Löschübung zeigte die Jugendfeuerwehrgruppe aus Huckingen ihr Können und löschte gleich drei brennende „Häuser“.  Neben den Feierlichkeiten informierten die Feuerwehrleute über ihre Arbeit und die Gefahren in einem Brandfall. So verdeutlichte eine Demonstration den Besuchern die Gefahren eines Fettbrandes und eines damit verbundenen Löschversuchs mit Wasser. Und auch die Brandgefahr im Haushalt allgemein lag den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten sehr am Herzen. Sie hatten ein Wohnzimmer nachgebaut und demonstrierten in einer Einsatzübung wie rasant sich ein Zimmerbrand ausbreitet und ein ganzer Raum im Vollbrand steht. „Wir können immer nur an die Bürgerinnen und Bürger appellieren, sich mit den Brandgefahren auseinander zu setzen“, so Markus Granzow, Berufsfeuerwehrmann und Mitglied des Löschzugs 750.  

 

Viele Besucher aus Duisburg und Umgebung nutzten die Gelegenheit, um sich über die Arbeit der Feuerwehr zu informieren und mit den freiwilligen Helfern gemeinsam zu feiern.  

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