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Regional

Protestkundgebung an der RUB gegen Novellierung des Hochschulgesetzes

Hochschulpolitik. Während sich die Pläne zur Novellierung des Hochschulgesetzes konkretisieren, regt sich unter den Betroffenen Widerstand: Studierende formen den Protest.

Seitdem die schwarz-gelbe Landesregierung 2017 erstmals ihre Vorstellungen vom Hochschulfreiheitsgesetz kundtat, machen Studierende und Betroffene mit mehreren Aktionen, Demonstrationen und der landesweiten Kampagne #NotMyHochschulgesetz ihre Missbilligung deutlich. Ihren Bochumer Zenit erreicht diese Verweigerung am 10. Juli 2018 mit einer Protestkundgebung auf dem Campus der Ruhr-Universität.

„Die Landesregierung predigt Freiheit und vergöttert eigentlich den Neoliberalismus. Kein selbstorganisiertes Studium mehr, SHK-Räte streichen, Waffenindustrie pushen. Wird Zeit, dass wir mal in die Puschen kommen“, kritisiert Marcus Boxler vom Landesausschuss der Studierenden der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft NRW.

Dem Bündnis Protestplenum, das sich im Zuge des Widerstands gründete, gehören u.a. das Studierendenparlament, der AStA der RUB, das Landes-ASten-Treffen sowie gewerkschaftliche und andere Hochschulgruppen an. Im Zuge des Aktionstages werden von 13 bis 16 Uhr unterschiedliche Redebeiträge über die möglichen Folgen des geplanten Hochschulgesetzes aufklären; Musik und Unterhaltung wird diese rahmen.

„Wir als Bündnis wollen darauf aufmerksam machen, dass durch das neue Hochschulgesetz unsere Freiheiten als Studierende massiv eingeschränkt werden. Sei es durch die Wiedereinführung der Anwesenheitspflicht, die Studienverlaufspläne oder die geplanten Studiengebühren für Nicht-EU-AusländerInnen.“, so Marco Scheidereit von der FachschaftsvertreterInnenkonferenz der Ruhr-Uni.

Mit dem vorläufigen Referentenentwurf zurrt die Landesregierung das zuvor veröffentliche Eckpunktepapier zur Novellierung des Hochschulgesetzes fest. Die Studierenden kritisieren diese Obstination: „Mit den Protesten und dem Aktionstag am 10.7. wollen wir unsere Positionen der Studierendenschaft näherbringen. Damit ist jedoch noch lange nicht Schluss: Nach der Kundgebung ist vor der Kundgebung und wir werden nicht müde, für bessere Studienbedingungen zu streiten. Die Studierendenschaften in NRW zeigen in dieser Angelegenheit Zusammenhalt: Vom Münsterland über das Ruhrgebiet, vom Rheinland bis ins Siegerland: #NotMyHochschulgesetz!“, so Katrin Lögering, Koordinatorin des Landes-ASten-Treffens NRW.

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POL-BO: Heute Morgen: Kradfahrer schwer verletzt ins Krankenhaus!

Bochum / Witten (ots) - Am heutigen Sonntag (8. Juli) ist es in Bochum-Langendreer zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein 75-jähriger Kradfahrer verletzt worden ist.

Gegen 10.35 Uhr befuhr der Bochumer mit seinem Zweirad die Baroper Straße in östliche Richtung. Aus der Langendreerstraße kam plötzlich von rechts ein Auto, eines 20-jährigen Witteners, herausgefahren. Noch im Kreuzungsbereich kollidierten die beiden Fahrzeuge.

Der ältere Herr stürzte mit seiner Maschine auf die Straße und verletzte sich schwer. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb.

Das Motorrad sowie das Auto waren erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden.

Das Bochumer Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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POL-BO: Alkohol und Drogen: Zwei Unfälle auf Bochumer Stadtgebiet!

Bochum / Ennepetal (ots) - Am frühen Sonntagmorgen (8. Juli) kam es in Bochum-Wiemelhausen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 34-jähriger Autofahrer leicht verletzt worden ist. Der Mann aus Ennepetal befuhr die Königsallee in Richtung Stiepel und benutzte dabei den linken Fahrstreifen. In Höhe der Einmündung zur Wohlfahrtstraße kam der Wagen nach links von der Straße ab und kollidierte mit einer dort befindlichen baulichen Fahrbahntrennung, einem Laternenmast, einem Verkehrszeichen sowie einer Ampel. Zeugen alarmierten einen Rettungswagen, der den leichtverletzten 34-Jährigen in ein Krankenhaus brachten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ, jedoch ein Drogenschnelltest fiel positiv aus. Dem Ennepetaler wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein wurde sichergestellt.

Ein weiterer Unfall ereignete sich am 6. Juli im Bochumer Stadtteil Werne, bei dem ein 19-jähriger Kraftradfahrer sowie seine Sozia verletzt ins Krankenhaus gebracht wurden. Am späten Freitagabend, gegen 23 Uhr, war der junge Zweiradfahrer auf dem Werner Hellweg in Richtung Lütgendortmund unterwegs. Er wollte ein vor ihm fahrendes Auto, einer 54-jährigen Bochumerin überholen, die zeitgleich nach links in die Straße "Deutsches Reich" abbog. Der 19-Jährige fuhr ungebremst in die linke hintere Fahrzeugseite und stürzte mit dem Krad auf die Straße. Der Bochumer sowie seine Sozia (15 aus Bochum) wurden mit Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Krad sowie an dem Wagen entstand erheblicher Sachschaden. Die unfallaufnehmenden Beamten stellten in der Atemluft des Heranwachsenden Alkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Test verlief positiv - eine Blutprobe wurde angeordnet.

Das Bochumer Verkehrskommissariat hat bei beiden Unfällen die Ermittlungen aufgenommen.

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POL-BO: Angesprochen, geschlagen und ausgeraubt - Polizei sucht Zeugen nach einem Straßenraub!

Bochum / Wattenscheid (ots) - In der Nacht auf den 7. Juli (Samstag) ist ein 45-jähriger Mann Opfer eines Straßenraubes in Wattenscheid geworden.

Zwischen 00.50 und 01.00 Uhr war er auf dem Fußweg zwischen der Probst-Hellmich-Promenade und der Berliner Straße unterwegs.

Plötzlich soll er von einer unbekannten Person angesprochen und nach dem Weg gefragt worden sein. In diesem Moment bekam er von weiteren Unbekannten Tritte in den Rücken und fiel zu Boden. Die Kriminellen forderten die Herausgabe von Bargeld. Einer der Tatverdächtigen griff in die Hosentasche des Wattenscheiders und entwendete sein Mobiltelefon. Mit der Beute flüchteten die Räuber in unbekannte Richtung.

Einer von dem Täter-Trio ist schlank und trug einen grauen Pullover mit aufgesetzter Kapuze.

Das Wattenscheider Regionalkommissariat (KK 34) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 02327/963-8405 oder 0234-909-4441 (Kriminalwache) um Hinweise.

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