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Regional

Stadt Bochum Infos:Bochumer Stadtgespräch: Innenstadt Bochum – Aktuelle und zukünftige Entwicklungen

Innenstädte waren schon immer Identifikationsorte und gleichzeitig stetigem Wandel ausgesetzt. Gesellschaftliche und technologische Trends verändern die Grundfunktionen von Handel, Kultur, Mobilität, von Regieren und Repräsentieren, Verwaltung und Leben in der Innenstadt – auch in Bochum. Die Stadt Bochum möchte in den nächsten Jahren auf Grundlage der Vision Innenstadt 2030 gemeinsam mit allen Akteuren die Zukunft gestalten, auch dank der Möglichkeit eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) Innenstadt.

 

Beim nächsten Bochumer Stadtgespräch am Mittwoch, 4. Juli, um 19 Uhr im Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147, gibt Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke einen Einblick in die Vision Innenstadt 2030 und die städtebauliche Neuordnung und Entwicklung der zentralen Innenstadt entlang der Viktoriastraße. Marc Mauer, Vorstand der Initiative Bochumer City e. V., wirft aus Sicht der neu gegründeten Organisation aus Immobilienbesitzern, Händlern, Dienstleistern, Gastronomen, Ärzten und weiteren Akteuren einen Blick auf die Zukunftsgestaltung der Bochumer Innenstadt. Darüber hinaus stellt Jens Thormeyer, assoziierter Partner von „RKW Architektur +“, städtebaulich und architektonisch das Einzelhandels- und Dienstleistungsquartier „Viktoria Karree“ am Husemannplatz vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion gibt Stefan Postert von der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet eine zusätzliche Einschätzung zur Innenstadtentwicklung.

 

Burkhard Huhn vom Amt für Stadtplanung und Wohnen moderiert die Veranstaltung, zu der alle Interessierten bei freiem Eintritt herzlich eingeladen sind.

 

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POL-BO: Polizei Witten und THW intensivieren Zusammenarbeit

Freuen sich über die neue Vereinbarung (v. l.): Frank Kliche (THW-Regionalstelle Bochum), Holger Hohage (THW-Leiter Witten), Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier, Polizeirätin Dorothee Gellenbeck (Leiterin der Polizeiinspektion Witten) und EPHK Reinhard Glowka (Leiter der Polizeiwache Witten). Foto: Artschwager/PP Bochum
Freuen sich über die neue Vereinbarung (v. l.): Frank Kliche (THW-Regionalstelle Bochum), Holger Hohage (THW-Leiter Witten), Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier, Polizeirätin Dorothee Gellenbeck (Leiterin der Polizeiinspektion Witten) und EPHK Reinhard Glowka (Leiter der Polizeiwache Witten). Foto: Artschwager/PP Bochum

Witten (ots) - Künftig arbeiten die Polizei Witten und das örtliche Technische Hilfswerk (THW) noch enger zusammen. Eine entsprechende Vereinbarung haben Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier, Polizeirätin Dorothee Gellenbeck (Leiterin der Polizeiinspektion Witten), Holger Hohage (THW-Leiter Witten) und Frank Kliche (THW-Regionalstelle Bochum) jetzt auf den Weg gebracht.

Das Papier, das die Kooperation der Partner über das bestehende THW-Gesetz hinaus ergänzt, tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. "Ich freue mich, dass wir zu dieser wegweisenden Vereinbarung gekommen sind, denn sie regelt wichtige Eckpunkte der ohnehin schon engen Zusammenarbeit zwischen Polizei und THW", sagte Wittmeier. Auch Gellenbeck zeigte sich zufrieden. Hohage ergänzte: "Die Vereinbarung bietet allen Beteiligten mehr Rechtssicherheit für die gemeinsamen Einsätze."

Auf Basis der Amtshilfe stellt das Hilfswerk der Einsatzleitung der Polizei künftig Fachberater zur Seite, mit deren Hilfe die Lage gemeinsam bewertet und der unterstützende Kräfteeinsatz koordiniert wird. Das THW übernimmt vor allem Aufgaben, die außerhalb des unmittelbaren Gefährdungsbereichs liegen - etwa die Bereitstellung und der Betrieb von Lichtanlagen und technischen Komponenten, das Errichten von Zuwegungen, oder die Unterstützung bei der Suche nach Vermissten.

Polizei und THW schließen die dritte Kooperation dieser Art im Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums. 2015 war eine ähnliche Vereinbarung in Bochum zustande gekommen, 2017 folgte Herne. Bis heute wird auf diese Weise die gute Zusammenarbeit vor Ort geregelt.

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Stadt Duisburg Infos:Nachhaltigkeitspreis der Stadt Duisburg: Preisverleihung an drei Projekte des Umwelt- und Naturschutzes

Nachhaltigkeitspreis (Duisburger Umweltpreis)
Nachhaltigkeitspreis (Duisburger Umweltpreis)

Die Stadt Duisburg verlieh am 22. Juni, den Nachhaltigkeitspreis (Duisburger Umweltpreis) für außergewöhnliches Engagement auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes. Der Preis wird als Urkunde vergeben und umfasst einen Gesamtwert von 3.000 Euro. Carsten Tum, Dezernent für Stadtentwicklung und Umwelt, nahm gemeinsam mit Reiner Friedrich, Vorsitzender des Umweltausschusses sowie weiteren Jurymitgliedern die Preisverleihung im Rahmen einer Feierstunde im Duisburger Rathaus vor.

 

Mit der Auszeichnung sollen beispielhafte und nachahmenswerte Projekte, Initiativen und Ideen zur Erhaltung und Förderung von Natur und Umwelt in Duisburg gewürdigt, der Öffentlichkeit vorgestellt und bekannt gemacht werden.

 

Die Jury hatte am 4. Juni in nichtöffentlicher Sitzung festgestellt, dass alle sieben Wettbewerber bemerkenswerte Beiträge zur Verbesserung der Umweltsituation erbracht haben. Mit Stimmenmehrheit wurde beschlossen, dass das Preisgeld auf die drei folgenden Projekte aufgeteilt wird:

 

Die Regenbogen Duisburg Gesellschaft zur psychosozialen Versorgung mbH erhält 1.000 Euro für die Umsetzung des Themas „Nachhaltigkeit im Rahmen von Arbeits- und Beschäftigungsangeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen“.

Der Naturgarten an der Liebigstraße erhält 1.000 Euro für „ein nachhaltiges  nachbarschaftliches Engagement für Umwelt-, Klima-  und Naturschutz“.

 

Der Verein Naturaktiv e. V. erhält 1.000 Euro für das Projekt „Förderung der Natur- und Umweltbildung und nachhaltige Gestaltung von Nisthilfen für Wildbienen“.

 

Anlagen:

- Fotos

- Erläuterung der Projekte

 

Erläuterung zu den Projekten

 

Regenbogen Duisburg Gesellschaft: Nachhaltigkeit und psychosoziale Trägerschaft – Corporate Social Responsibility

 

Umsetzung des Themas „Nachhaltigkeit“ bei dem psychosozialen Träger Regenbogen Duisburg im Rahmen von Arbeits- und Beschäftigungsangeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Im Bereich Arbeit und Beschäftigung werden verschiedene Arbeitsangebote geschaffen, die als verbindendes Element der Nachhaltigkeit dienen. Für die Menschen mit einer psychiatrischen Diagnose ergibt sich die Möglichkeit ihre „Patientenrolle“ abzugeben und sich als Aktives Mitglied der Gesellschaft zu fühlen.

 

Das Thema Nachhaltigkeit wird bei der Regenbogen Duisburg GmbH wie folgt umgesetzt:

 

Fahrradwerkstatt reborad. -Alte Fahrräder sind kein Sperrmüll:

Die Werkstatt fungiert als Sammelstelle und sorgt für Trennung in die verschiedenen Altmaterial-Fraktionen. Gut erhaltene Teile werden gesammelt und in Spendenräder eingebaut oder zu einem „neuen“ gebrauchten Fahrrad genutzt.

 

Repaircafe Wanheimerort: Defekt bedeutet nicht wegwerfen

Das Repaircafe Wanheimerort startet im September 2016. Seitdem findet es an jedem 1. Mittwoch im Monat von 16:00 bis 19:00 Uhr in der St. Michael Gemeinde statt. An jedem Termin werden bis zu 10 Reparaturen durchgeführt. Das Café besteht aus 20 ehrenamtlichen Helfern, davon haben 8 Menschen eine psychische Erkrankung.

 

Sammlung von Recyclinggütern:

Als Beschäftigungsangebot für Menschen mit einer psychischen Erkrankung wurde eine Sammelstelle für CDs, DVDs, Toner, Tintenpatronen und Handys eingerichtet. Es wird gesammelt und an zertifizierte Entsorgungs- bzw. Recycling-Unternehmer verkauft.

 

Bücherhandel 
Seit 2017 gibt es mit rebobuch einen Onlinehandel mit gebrauchten Büchern. Die Bücher werden als Spende abgegeben, gesichtet, sortiert und gelagert. Im Jahr 2017 wurden mehr als 2200 Bücher Online verkauft. Alte Bücher dürfen nicht im Müll landen.

 

Zukunftsprojekt: Second Hand-Geschäft rebochic

Hier soll hochwertige Damen-, Herren- und Kinderkleidung in einem zentral gelegenen Ladenlokal angeboten werden.

 

 

 

 

 

 

Naturgarten Liebigstraße als Urban Gardening Projekt

 

Eckpunkte des Projektes:

Als „Urban Gardening Projekt“ in Rumeln-Kaldenhausen startete 2017 der „Naturgarten Liebigstraße“ mit dem Ziel, die Nachbarschaft im Wohnviertel, Kräuter und Wildpflanzen aus der Umgebung, näherzubringen und die Vorteile von nachbarschaftlicher Selbstversorgung für Gesundheit, Ökologie und sozialem Miteinander praxisnah, zu vermitteln. Diese Idee findet große Resonanz, so dass Ende 2018 ein öffentlich zugänglicher Park fertiggestellt sein wird.

 

Nachhaltige Elemente:

Bewässerung: durch einen Brunnen sowie gesammeltes Regenwasser

Strom: durch eine Photovoltaikanlage

Gartenmöbel und Hochbeete: werden aus recycelten Paletten gefertigt.

Mutterboden, Blumenerde und Kompost: werden auf der Anlage gewonnen und dem Kreislauf wieder zugeführt.

 

Verbesserungen für die Umwelt:

Bewusster Umgang mit Ressourcen und Umwelt wird nicht nur vermittelt sondern gelebt. Wiederentdeckung von heimischen Wildpflanzen und Insekten - Erhalt von pflanzlicher Artenvielfalt.  Sensibilisierung gegen den unreflektierten Einsatz von Pestiziden. Verringerung des Anteils an industriell aufbereiteter Nahrung zu Gunsten von lokalem  Nutzpflanzenanbau

Vermeidung von fossilen Brennstoffen durch den Betrieb von Solarzellen

Nachbarschaftliches Recycling und Austausch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NaturAktiv e. V.: Gestaltung von Nisthilfen für Wildbienen – Stadtkind hilft Wildbienen

 

Eckpunkte des Projektes:

NaturAktiv e. V. ist ein Verein (Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband) mit einem engagierten Team aus Pädagogen, Naturwissenschaftlern und Teamtrainern. Ziel ist die Förderung der Natur- und Umweltbildung, vor allem durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, mit Lehr- und sozialpädagogischen Fachkräften. Das Projekt wird an Kindergärten und Grundschulen durchgeführt.

 

Das Projekt umfasste:

Aufklärung über das Bienensterben

Entwicklung von Methoden zum Erhalt der heimischen Bienen (Pflanzungen)

Ausbau von Nistmöglichkeiten

 

Das Projekt führte zur:

Verbesserung der Lebensbedingungen für Bienen durch den Bau von ca. 350 Nisthilfen für Wildbienen und den Bau von Hochbeeten und die Saat von Blumenwiesen.

Aufklärung über die Gefährdung der Wildbienen

Unterstützung der bienenfördernden Eigeninitiativen der Kinder und Eltern

Vermittlung richtigen Verhaltens in und mit der Natur.

 

 

 

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