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Regional

POL-BO: Alkoholisierter Bochumer (25) fährt auf fahrenden Bus auf - Krankenhaus und Blutprobe

Bochum (ots) - Am frühen Sonntagmorgen ist ein alkoholisierter Bochumer Autofahrer (25) mit seinem Pkw auf einen leeren Omnibus der örtlichen Verkehrsbetriebe aufgefahren.

Der Unfall ereignete sich gegen 00.40 Uhr auf dem Nordhausenring in Fahrtrichtung Wattenscheid.

Ungefähr 150 m vor der Ausfahrt Königsallee bemerkte der Busfahrer - ohne Gäste auf dem Weg zum Depot - einen starken Schlag am Fahrzeugheck. Er hielt an, stieg aus und sah den 25-jährigen Bochumer, welcher augenscheinlich auf den Linienbus aufgefahren war. Der Frontbereich dessen Wagen war nach dem Unfall stark beschädigt, die Airbags ausgelöst. Zudem prallte das Fahrzeug nach der Kollision in die dortige Schutzplanke.

Der nicht mehr fahrbereite Pkw wurde abgeschleppt. Unfallzeugen leisteten Erste Hilfe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Der Führerschein des jungen Mannes wurde einbehalten.

Da der Bochumer sich durch das Auffahren verletzte, wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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POL-BO: Zeugen nach zwei Einbrüchen in Bochum gesucht!

Bochum (ots) - Am Sonntagabend, 24. Juni, sind bislang unbekannte Täter zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr in ein Wohnhaus an der Maarbrücke in der Bochumer Innenstadt eingebrochen. Die Kriminellen brachen eine Terrassentür auf und durchsuchten die Räume. Sie flüchteten mit mehreren Armbanduhren in unbekannte Richtung.

Zu einem weiteren Einbruch ist es zwei Tage zuvor am Freitag, 22. Juni, in ein Mehrfamilienhaus an der Robert-Koch-Straße in Querenburg gekommen. Zwischen 10.20 Uhr und 13.20 Uhr wurde die Wohnungstür eingetreten und Bargeld gestohlen. Auch hier flüchteten die Einbrecher unerkannt.

Das zuständige Fachkommissariat für Wohnungseinbruchsdelikte (KK 13) hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Wer Hinweise geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 0234 909-4135 (außerhalb der Geschäftszeiten unter -4441).

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POL-BO: Roller gegen Auto - 70-jähriger Herner schwer verletzt

Herne (ots) - Ein 70-jähriger Herner ist bei einem Verkehrsunfall am Sonntag, 24. Juni, in Herne-Süd schwer verletzt worden.

Um 15.45 Uhr befuhr ein 59-jähriger Bochumer mit seinem Auto die "Straße des Bohrhammers" in Richtung Flottmannstraße. Auf Höhe der Hausnummer 4 wollte er nach links auf einen Parkplatz einbiegen. Der 70-jähriger Rollerfahrer aus Herne, der hinter ihm fuhr, überholte den Autofahrer zeitgleich von links und prallte gegen das abbiegende Fahrzeug. Der Rollerfahrer stürzte dadurch. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats hierzu dauern an.

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Stadt Bochum Infos:1. Stadtteilwerkstatt für das ISEK Hamme: Hammer Bürgerinnen und Bürger sind gefragt!

Zur 1. Stadtteilwerkstatt für das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für den Stadtteil Hamme lädt das Amt für Stadtplanung und Wohnen der Stadt Bochum gemeinsam mit den hierfür beauftragten Planungsbüros alle interessierten und engagierten Hammer Bürgerinnen und Bürger ein.

 „Wir haben erkannt, dass der demografische Wandel und strukturelle Veränderungen in städtebaulichen, sozialen und wirtschaftlichen Bereichen deutliche Auswirkungen haben, die im Besonderen im Stadtteil Hamme zu finden sind“, so Burkhard Huhn, Abteilungsleiter Stadtentwicklung im Amt für Stadtplanung und Wohnen. „Deshalb hat die Stadt Bochum die Erstellung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts für Hamme eingeleitet.“ Mit dem ISEK werden Handlungsbedarfe analysiert, Ziele für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils formuliert sowie konkrete Maßnahmen zur Stabilisierung und Verbesserung der Situation erarbeitet. Das ISEK dient damit auch als Grundlage, um eine Förderung aus dem Städtebauförderungsprogramm zu erhalten. Bei der Erstellung des Entwicklungskonzeptes wird die Stadt Bochum unterstützt durch die beiden Dortmunder Büros StadtRaumKonzept GmbH und Reicher Haase Assoziierte GmbH.

Vorausgegangen sind dem ISEK-Prozess bereits einige Initiativen und Aktionen, so das Projekt „Nachhaltigkeit nimmt Quartier“ (NnQ), das auch durch die Stadt Bochum unterstützt wurde: Unter Beteiligung der Hammer Bürgerinnen und Bürger wurden erste Ideen entwickelt und Netzwerke geknüpft, die zur Lösung demografischer und sozio-integrativer sowie städtebaulicher und ökonomischer Defizite dienen können. Diese sollen nun im Rahmen der 1. Stadtteilwerkstatt offiziell übergeben werden und dienen so als Diskussionsgrundlage für die Erstellung des ISEK.
„Uns ist bewusst, dass es in Hamme schon zahlreiche Aktionen gegeben hat und viele Bürgerinnen und Bürger bereits für ihren Stadtteil aktiv sind. Die bereits erarbeiteten Ergebnisse, zum Beispiel von NnQ, sind sehr wertvoll für uns. Daher ist eines der Ziele der Stadtteilwerkstatt, diese Fäden zusammenzuführen, alle Akteure zusammenzubringen und aufzuzeigen, was bereits gelaufen ist“, erklärt Dipl.-Ing. Marion Kamp-Murböck, Raumplanerin und Projektleiterin für das ISEK Hamme bei StadtRaumKonzept.

Burkhard Huhn ergänzt: „Wir wissen auch, dass der ISEK-Prozess nur gemeinsam mit den Hammer Bürgerinnen und Bürger gelingen kann. Sie arbeiten, wohnen, leben hier – sie sind die Expertinnen und Experten für ihren Stadtteil.“ Deshalb wird ein weiterer zentraler Bestandteil der ersten Stadtteilwerkstatt auch die aktive Beteiligung der Hammer Bürgerinnen und Bürger sein: Die Analyse der Handlungsbedarfe ist die Grundlage für ein gelungenes ISEK. Ende des Jahres werden die auf dieser Grundlage identifizierten Handlungsfelder, Maßnahmen und Ziele in einer zweiten Stadtteilwerkstatt vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Die erste Stadtteilwerkstatt findet statt am Dienstag, 26. Juni, von 17 bis 20 Uhr, im Gemeindehaus der evangelischen Gethsemane-Kirche in der Amtsstraße 4a. Eine Anmeldung zur 1. Stadtteilwerkstatt ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenfrei.

Ansprechpartner:
Gerrit Pannenborg, Amt für Stadtplanung und Wohnen; Tel: 0234/910 3709; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Magdalena Balas, Amt für Stadtplanung und Wohnen; Tel: 0234/910 3282; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

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