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Regional

Stadt Bochum Infos:Eigenverantwortung stärken, Zufriedenheit erhöhen, Ressourcen besser nutzen – Vereine erhalten die Schlüsselgewalt über Turnhallen

Der Projektname trägt die schlichte Überschrift „Optimierung der Schulhausmeisterdienste“. Doch dahinter verbirgt sich ein wichtiges Projekt der strategischen Haushaltsentwicklung.

 

Ab dem 1. Oktober werden zunächst sechs städtische Einfachturnhallen zukünftig von den 17 Vereinen, die in den Hallen Sport treiben, auf- und zugeschlossen. Sie bekommen die „Schlüsselgewalt“, dies stärkt die Eigenverantwortung und soll so auch die Zufriedenheit der Vereine erhöhen. Die höhere Flexibilität für die Vereine wirkt sich gleichzeitig entlastend auf den städtischen Haushalt aus. „Wir starten an sechs Schulen und sind gespannt, wie die Erfahrungen der Vereine sein werden“, so Cornelia Tusk und Christiane Klein, zuständige Projektleiterinnen. Zum Projektstart werden in den Turnhallen programmierbare Schließanlagen installiert. Damit können Zugangszeiten auf die Minute genau festgelegt werden. „Wir können die Kapazitäten der Schulhausmeisterdienste dahin lenken, wo sie dringender gebraucht werden“, fassen die Projektleiterinnen die Ziele des Projektes zusammen. Mittel- und langfristig ist geplant, mehr Turnhallen in die Hände der Vereine zu geben.

 

Städte wie Düsseldorf, Münster, Wuppertal und Gelsenkirchen praktizieren die Übertragung der Schlüsselgewalt an Vereine seit Jahren mit Erfolg. Neben der besseren Pflege der Halle durch die Vereine wurden vor allem die höhere Identifikation und Flexibilität für die Vereine als Vorteile dieser Regelung genannt.

 

Das Projekt startet am 1. Oktober in folgenden sechs Hallen:

Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Ruhrstraße 150

Ehem. Maria Montessori-Schule, Liebfrauenstraße 10

Lenneplatz 21 - 23

Schulverbund Lina-Morgenstern-Schule, Bonhoeffer Straße 50

Grundschule Günnigfeld, Marktstraße 21

Gertrudisschule, Vorstadtstraße 14

 

Das Projekt ist Teil des Konzeptes der „strategischen Haushaltsentwicklung“, an dem die Stadt Bochum seit dem 01. Mai 2016 arbeitet. Auftrag und Ziel dieses Konzeptes ist neben der Sicherung genehmigungsfähiger Haushalte auch die Verbesserung der Prozesse innerhalb der Stadtverwaltung. Im August 2016 wurden durch den Verwaltungsvorstand insgesamt 18 Einzelmaßnahmen unter der Gesamtüberschrift „strategische Haushaltsentwicklung“ beschlossen. Dies sind neben der Optimierung der Schulhausmeisterdienste auch Maßnahmen wie Geschäftsprozessoptimierung/E-Government, Einführung eines strategischen Immobilienmanagements oder der Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit.

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Stadt Dortmund Infos:Schließung der Bürgerdienste in Dortmund-Scharnhorst verlängert sich

Die laufenden Renovierungsarbeiten in der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund Scharnhorst verzögern sich um einen Tag. Der Bereich „Einwohnermelde- und Kraftfahrzeugwesen“ bleibt daher am Montag, 11. Juni, geschlossen. Dafür bitten die Bürgerdienste um Verständnis. Der Regelbetrieb wird ab Dienstag, 12. Juni, wieder aufgenommen.

Es wird empfohlen, am Montag eine andere Bezirksverwaltungsstelle oder das Dienstleistungszentrum im Stadthaus aufzusuchen. Die Abholung von beantragten Ausweisdokumenten ist trotz der laufenden Renovierungsarbeiten auch am Montag möglich.

Aktuelle Informationen zu den Öffnungszeiten aller Bereiche der Bürgerdienste erhalten Sie im Internet unter
www.buergerdienste.dortmund.de oder über das städtische Service-Center „doline“ unter der Rufnummer (0231) 50 - 0.

Terminvereinbarungen sind online unter www.buergerdienste.dortmund.de oder telefonisch über die Rufnummer (0231) 50-111 50 möglich.

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Stadt Dortmund Infos:Elektromobilität und Luftreinhaltung im Fokus: Bürgerdialog zum Masterplan Mobilität 2030 wird fortgeführt

Im Rahmen des vor zwei Jahren begonnenen Prozesses zum Masterplan Mobilität 2030 hat die Stadt Dortmund mit zahlreichen Beteiligten Teilkonzepte zu Elektromobilität und Luftreinhaltung erarbeitet. Um die erarbeiteten Maßnahmen und Konzepte vorzustellen und zu diskutieren, lädt die Stadt Dortmund zu einer öffentlichen Dialogveranstaltung

am Dienstag, 26. Juni 2018,

um 17.30 Uhr bis maximal 20 Uhr

in die Bürgerhalle des Dortmunder Rathauses am Friedensplatz ein.

Bis Ende Juli 2018 werden in einem vom Bund geförderten Masterplan „Nachhaltige Mobilität für die der Stadt“ konkrete Maßnahmen zur Reduktion der Stickstoffdioxidemissionen sowie zur Verbesserung der Luftqualität erarbeitet. Im Rahmen des Bürgerdialogs sind die Bürger der Stadt aufgerufen, ihre Ideen und Fragen für die Verbesserung der Luftqualität und für eine nachhaltige Mobilitätsentwicklung in der Stadt einzubringen.

Einlass für erste Informationsmöglichkeiten an Messeständen ist um 17 Uhr. Die öffentliche Dialogveranstaltung beginnt um 17.30 Uhr mit zwei einführenden Vorträgen. „Nachhaltige Mobilität für Dortmund – Wo stehen wir?“ ist das Thema des Vortrags von Stadtrat Ludger Wilde, bevor das beauftragte Verkehrsplanungsbüro Planersocietät sowie das Kompetenzzentrum Elektromobilität der TU Dortmund einen Überblick über die Maßnahmen für Dortmund geben. Über die möglichen Maßnahmen finden anschließend Austausch und Diskussionsmöglichkeiten an verschiedenen Messeständen statt. Interessierte können sich dort informieren, Maßnahmen bewerten und weitere Ideen einbringen.

Teilkonzepte Elektromobilität und Luftreinhaltung

Auch Dortmund ist von den Auswirkungen des Diesel-Skandals betroffen. Besonders stark befahrene Straßen wie die B1 oder die Brackeler Straße leiden unter zu hohen Stickstoffdioxid-Emissionen des Kfz-Verkehrs. „Erklärtes Ziel der Stadt Dortmund ist es, zeitnah Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen, um die Luftqualität nachhaltig zu verbessern“, betont Stadtrat Ludger Wilde. Dazu stehen aktuell viele Fördermöglichkeiten bereit, die genutzt werden sollen. Zwei wichtige Teilkonzepte zum Masterplan Mobilität 2030 – Elektromobilität und Mobilitätsmaßnahmen zur Luftreinhaltung – sind dazu erarbeitet worden. Deren (Zwischen-)Ergebnisse werden ebenfalls während des Bürgerdialogs präsentiert.

Der Rat der Stadt Dortmund hatte am 22. März 2018 das vom begleitenden Arbeitskreis erarbeitete Zielkonzept zum Masterplan Mobilität verabschiedet. Mit den beiden Teilkonzepten werden nun die ersten Maßnahmenvorschläge präsentiert. Sie enthalten konkrete Ideen zur Förderung der Elektromobilität, der Digitalisierung und der Vernetzung der Verkehrsträger sowie zur Förderung des ÖPNVs oder des Fuß- und Radverkehrs.

Die Bundesregierung fördert im Rahmen des Projekts „Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020“ derzeit 60 Kommunen, darunter auch Dortmund, bei der Erstellung eines Masterplans Nachhaltige Mobilität für die Stadt. Der Masterplan soll den Kommunen helfen, Maßnahmen für eine bessere Luftqualität zu entwickeln. Elementare Grundlage für die Auswahl der Maßnahmen dieses neuen Masterplans Nachhaltige Mobilität der Stadt Dortmund sind die ersten Ansätze für Maßnahmen aus den genannten Teilkonzepten zur Elektromobilität und Luftreinhaltung des Masterplans Mobilität 2030.

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf der Website des Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt Dortmund unter www.masterplanmobilitaet.dortmund.de

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