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Regional

Stadt Dortmund Infos:Industriegiganten an der Ruhr: Sonderausstellung im Hoesch-Museum mit Gemälden von Helmut Paulin

Bochumer Verein 30er Jahre II ÖaL 0,8x1,0
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Fabriken, Hüttenwerke, Zechen und Kokereien gigantischer Ausmaße prägten einst das Ruhrgebiet. Sie waren durch engmaschige Transportnetze über und unter Tage miteinander verbunden – durch Eisenbahnen, Schifffahrtskanäle oder Seilbahnen. Rauchende Schornsteine, stählerne Fördertürme, Hochöfen, Gasometer, gewaltige Gasleitungen und Kühltürme ließen eine ebenso bizarre wie pittoreske Industriekulisse entstehen, die ihre einzigartige Wirkung bei Tag und Nacht entfaltete. Inzwischen sind die meisten der Anlagen verschwunden – doch in den Bildern des Wittener Malers Helmut Paulin existieren sie weiter. Das Hoesch-Museum zeigt vom 27. Mai bis 1. Juli die Sonderausstellung „Industriegiganten an der Ruhr. Der Maler Helmut Paulin“.

Dem Künstler ist die Industrielandschaft der Vergangenheit teils noch aus eigener Anschauung bekannt. Als Vorlage dienten und dienen ihm überwiegend Schwarzweiß-Fotografien, deren Motive er mit einer Palette möglichst gedeckter Farben als Ölgemälde mit unverwechselbarem Erscheinungsbild wiedergibt. Dabei kommt es ihm besonders darauf an, die Stimmung zum Ausdruck zu bringen, die ihm aus der Zeit der Giganten in Erinnerung geblieben ist.

Biografie

Helmut Paulin wurde 1948 in Bochum geboren. Er arbeitete in der städtischen Bauverwaltung Bochum, bewahrte sich aber seine Leidenschaft für die Malerei. Ab 2008 intensivierte er seine Malaktivitäten in der Gruppe „Local Artists Network“ um Jiny Lan. Dort entwickelte er seine Vorliebe für unterschiedliche Techniken, Materialien und Motive.

Derzeit arbeitet Paulin fast ausschließlich mit Ölfarben auf Leinwand und bevorzugt neben der Abstraktion und Porträtmalerei auch die Architektur- und Landschaftsmalerei. Seit einigen Jahren liegt sein Schwerpunkt auf Industrieanlagen des Ruhrgebietes.

Seine Gemälde waren sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen in verschiedenen Ruhrgebietsstädten zu sehen. Helmut Paulin lebt und arbeitet in Witten.

www.hoeschmuseum.dortmund.de

 

 

Eröffnung

Zur Eröffnung am Sonntag, 27. Mai, 11 Uhr spricht PD Dr. Karl Lauschke, Vorsitzender der Freunde des Hoesch-Museums e.V. Zur Einführung in die Ausstellung spricht Michael Dückershoff, Leiter des Hoesch-Museums.

 

Führung

Helmut Paulin führt durch seine Ausstellung am Samstag, 16. Juni, 11 Uhr.

 

Öffnungszeiten und Eintritt:

Di / Mi 13 – 17 Uhr

Do 9 – 17 Uhr

So 10 – 17 Uhr

Eintritt 2,50 Euro, ermäßigt 1,25 Euro

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Stadt Dortmund Infos:Eichenprozessionsspinner im Fredenbaumpark

Im Rahmen einer Baumkontrolle hat der Technische Dienst Grün des Tiefbauamtes einen starken Befall von Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Betroffen sind zahlreiche Eichen im Fredenbaumpark. Leider sind auch Eichen in stark frequentierten Bereichen z.B. um die Grillplätze befallen. Das Tiefbauamt wird diese Bereiche mit Warnbaken und Absperrband großräumig markieren und absperren, erläutert Sylvia Uehlendahl, die Leiterin des Tiefbauamtes.

Die Besucher des Parks werden dringend gebeten, diesen Bereich aktuell meiden  

Bereits in der nächsten Woche sollen die vorhandenen Gespinste von einer Fachfirma entfernt werden. Eine nachhaltige Schädigung der Eichen durch den Befall ist nicht zu erwarten, vielmehr besteht eine Gefahr für den Menschen, da die Raupen in einem bestimmten Larvenstadium Brennhaare ausbilden, die bei Berührung zu erheblichen Juckreiz, Hautrötungen und zu Bindehautentzündungen führen können. Weil die Härchen zudem leicht brechen, werden sie vom Wind verbreitet, können so in die Atemwege gelangen und Entzündungen und Atemnot auslösen.

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Stadt Dortmund Infos:„nordwärts“ sorgt für gutes Klima

Drei Jahre ist das städtische Projekt ”nordwärts“ dabei, den Dortmunder Norden zu stärken und unentdeckte Schätze ans Licht zu bringen. ”nordwärts“ ist auf zehn Jahre angelegt und hat eine Vielzahl von Einzelprojekten initiiert, die z. T. schon umgesetzt wurden. Grundlage ist die Mitwirkung aller Beteiligten. ”nordwärts“-Einzelprojekte sind dort besonders erfolgreich, wo sie von zahlreichen Akteur/innen getragen werden.

So sorgt ”nordwärts“ durch Beteiligung und Identifikation der Mitwirkenden für „gutes Klima“. Der Slogan ist auch wörtlich zu nehmen: Es gibt soziale ”nordwärts“-Projekte und solche, die eine Stärkung der Zivilgesellschaft zum Ziel haben. Es gibt aber auch Projekte, die vor Ort für eine Verbesserung des Stadtklimas sorgen – durch ökologische Aufwertung und durch Stärkung der Klimaresilienz. Die Veranstaltung beschreibt die Breite der „Klimaprojekte“ bei ”nordwärts“, die Projektarbeit in sogenannten Reallaboren und die Sensibilisierung der Betroffenen vor Ort für ihre lokalen Klimafragen.

Im Rahmen der Veranstaltung Forum StadtBauKultur werden am Montag, 28. Mai, im Rahmen des nächsten Forums Stadtbaukultur um 18.30 Uhr im Kino sweet sixteen im Depot, Immermannstraße 29, "nordwärts"-Projekte und besondere "nordwärts"-Orte mit dem Qualitätsiegel „nordwärts prämiert ausgezeichnet. Rund 10 000 Dortmunderinnen und Dortmunder wurden seit dem Startschuss für "nordwärts" in den letzten drei Jahren bei Entwicklung, Konzeption und Umsetzung von rund 240 "nordwärts"-Projekten eingebunden. Hinter jedem einzelnen Projekt steckt Engagement, ohne das „nordwärts" nicht funktionieren würde. Dieser Einsatz und die Qualität der einzelnen Projekte, die auch durch die breite Beteiligung und das gemeinsame Umsetzen zustande kommt, soll auf diese Art und Weise gewürdigt und ausgezeichnet werden.

Die Verleihung der Auszeichnung findet immer auf zentralen Veranstaltungen und Orten im "nordwärts"-Projektgebiet statt. Ziel ist es, Menschen aus allen Stadtbezirken zusammenzubringen, unabhängig davon, in welchem Stadtbezirk ein Projekt konkret durchgeführt wird. "

Programm des Forums Stadtbaukultur

18.30 Uhr Auszeichnung umgesetzter ”nordwärts“-Projekte
Kuratoriumsvorstand ”nordwärts“

19.00 Uhr Begrüßung
Heinrich Finger
Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

19.05 Uhr Zwischenbilanz zum Projekt ”nordwärts“
Harriet Ellwein
Koordinierungsstelle ”nordwärts“

19.20 Uhr Klimainseln - zukunftsorientierte wassersensitive Planung
Inga Lakes
Stellvertretende technische Betriebsleiterin der
Stadtentwässerung Dortmund

19.40 Uhr Soziale Innovationen und intelligente Stadtinfrastrukturen für die resiliente Stadt der Zukunft
Stephanie Lübke und Jürgen Schultze
Sozialforschungsstelle, Technische Universität
Dortmund

20.00 Uhr Plenumsdiskussion

ca. 21.00 Uhr Veranstaltungsende

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich bis Freitag,

25. Mai 2018, per E-Mail an forum-stadtbaukultur@dortmund.de.

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