Bezirksbürgermeisterin Elvira Ulitzka, Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum und Oberbürgermeister Sören Link (v.l.)
Oberbürgermeister Sören Link hat gemeinsam mit dem Beigeordneten Carsten Tum einen Baum auf der Friedrich-Wilhelm-Straße gepflanzt. Damit ist nicht nur symbolisch ein erster Teil der Arbeiten zur Erneuerung des Bahnhofsumfeldes fertiggestellt.
„Die Begrünung mit Bäumen und Hecken sorgt für ein freundliches Entree in die Stadt. Wenn das Mercator One im nächsten Jahr fertig ist, gibt es hier einen attraktiven neuen städtischen Platz, der dem König-Heinrich-Platz in nichts nachsteht“, sagt Oberbürgermeister Sören Link.
Insgesamt wurden 17 Robinien (Robinia pseudoacacia 'Sandraudiga') gepflanzt. Dieser Baum gilt als geeigneter Stadtbaum, der sowohl hohe Temperaturen, als auch trockenen Boden erträgt und Frost und Streusalz verträglich ist. Der Baum wird bis zu 15 Meter hoch, bekommt im Juni cremeweiß bis hellrosa duftende Blüten und wird beschrieben als Bienennährpflanze sowie wertvoller Baum für Schmetterlinge und Falter. Es wurden tiefe Baumgruben für die Wurzelballen angelegt, um eine gute, tiefe Durchwurzelung zu gewährleisten. Für den Baustellenbereich Mercator One werden nach Fertigstellung vier weitere Bäume zwischen die Längsparkplätze gepflanzt. Unter die neuen Bäume werden 900 Mahonien gesetzt, die mit ihrer hellgelben Blüte von März bis Juni ein freundliches Bild bieten. Mahonien sind immergrün und eignen sich gut als Unterwuchs.
Carsten Tum sieht sich bestätigt in der Durchführung des langwierigen Planungsverfahrens: „Mit intensiver Bürgerbeteiligung im Planungsverfahren wird hier ein urbaner Eingang in die Stadt entstehen, die gelungene Grundstruktur zeigt sich jetzt bereits und die vielen Menschen, die bereits jetzt die Sitzmöglichkeiten auf der langen Bank nutzen zeigen, hier gibt es neues städtisches Leben.“
Die Mittelstreifen der Mercatorstraße und der Mittelstreifen auf der Friedrich-Wilhelm-Straße bekommen eine Heckenpflanzung aus etwa 1100 Hainbuchen, die etwa 60 – 80 Zentimeter hoch als Formschnitthecke gestaltet werden. Die stabilen Pflanzen binden Feinstaub und reduzieren Straßenlärm.
Auch der Fernbusbahnhof wurde vor kurzem bepflanzt. Hier stehen jetzt 41 Vogelkirschen (Prunus avium plena), die im Frühjahr gefüllte, weiße Blüten tragen. Die Fläche unter den Bäumen wird mit Rasen eingesät, Narzissenunterpflanzungen werden im nächsten Frühjahr die Busreisenden in Duisburg begrüßen.
Dier Vorarbeiten zum Mercator One haben begonnen. Eine Grundsteinlegung soll im Sommer folgen.
Der Mai ist gekommen – und mit ihm die Weidenkätzchen an den Sträuchern und Bäumen. Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte hat eine Jugendstil-Vase mit Weidenkätzchen-Dekor in seiner Sammlung, die nun als „Objekt des Monats“ den Mai über im Foyer des MKK zu sehen ist. Der Entwurf stammt von Max Laeuger, Gründungsmitglied des Deutschen Werkbundes. Die Vase entstand um 1900 und bietet einen kleinen Ausblick auf die Ausstellung „Rausch der Schönheit. Die Kunst des Jugendstils“, die im Dezember im MKK eröffnet.
Die Vase kann kostenlos im Foyer des MKK (Hansastr. 3) besichtigt werden. Dort liegen auch detaillierte Informationen bereit.
Zu Beginn jedes Monats werden Schätze aus den Depots des Museums als Objekt des Monats präsentiert und den Besuchern vorgestellt. Wer Interesse an einer Kunstepoche oder bestimmten Exponaten hat, kann seine Ideen und Wünsche melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
2.Allianztagung Foto Stefanie Vauken, Stadt Dortmund
Rund 150 Interessierte haben auf der zweiten Allianztagung in der IHK zu Dortmund erfahren, wie es gelingen konnte, in nur 18 Monaten kooperativ eine Vielzahl an Pilotprojekten und zugleich innovative und zukunftsorientierte Smart-City-Ansätze zu entwickeln. Zentrale Botschaft der Veranstaltung: Der Dortmunder Weg, der sehr stark beteiligungsorientiert ist und auf Vernetzung und Kooperation baut, hat in der Entwicklung zur smarten Stadt das Zeug, Modell für andere Städte und die Region zu stehen. Auch die gegründete „Projektbörse“ sowie der seitens der Stadt organisierte Wissenstransfer und der vom Oberbürgermeister Ullrich Sierau berufene Lenkungskreis als Beratergremium fanden viel Anerkennung und Zustimmung.
Allianz hat volle Fahrt aufgenommen
„Ich darf Sie mit einem smarten „Hallo“ herzlich willkommen heißen“, begrüßte Stefan Schreiber, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Dortmund, die Teilnehmenden. „Wie unschwer zu erkennen ist, ist die „Fan-Gemeinde“ der „Allianz für Smart City“ noch größer geworden –und wahrscheinlich auch ihre Anforderungen an diese Initiative. Ich bin allerdings sicher, dass wir Ihre Erwartungen erfüllen werden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie aufeinander zugehen und miteinander sprechen“.
Genau das ist das Prinzip der Allianz Smart City: Denn nur durch Vernetzung und Kooperation konnte bereits in kurzer Zeit so viel erreicht werden. Michaela Bonan, Stadt Dortmund, und Dr. Fritz Rettberg, TU Dortmund, führten durch den Tag und stellten die bisherigen Ergebnisse und Entwicklungen im Detail vor.
126 Allianzpartner und 18 Pilotprojekte
„Mit der Smart City Allianz haben wir ein neues, innovatives Netzwerk und eine Dialogplattform geschaffen. 126 Allianzpartner von mittelständischen Betrieben und Startups über wissenschaftliche Einrichtungen bis zum Global Player wirken aktiv mit und unterstützen damit die zukünftige Gestaltung der Stadt Dortmund und der Region.
18 Projekte haben wir kooperativ mit den Partnern entwickelt und fast 30 Millionen Euro an Fördermitteln beantragt“, freut sich Michaela Bonan über den Fortschritt. „Und wir nehmen gerne noch mehr Projektideen auf.“
„Insbesondere in dem Themenfeld Mensch & Demographischer Wandel sollten wir uns mit weiteren Projekten aufstellen, denn im Vergleich zu anderen smarten Städten können wir uns hiermit ein Alleinstellungsmerkmal sichern“, so Fritz Rettberg. Besonderes Interesse in diesem Bereich weckt derzeit das Projekt „Smart Service Power“, das mit dem RegioStars Award 2017 bereits einen bedeutsamen Preis gewinnen konnte.
Innovative und zukunftsorientierte Smart-City-Ansätze
Von smarten Parklösungen und der Wärmewende in Dortmund über die Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft, digitale Quartiersentwicklung und Systeme einer digitalen Unternehmensführung bis zu smarten Mobilitätskonzepten und smarter öffentlicher Infrastruktur, die vorgestellten Ideen und Lösungsansätze waren vielfältig und informativ.
Smart war auch die Möglichkeit, sich zu beteiligen: Die Zuhörer/innen stimmten direkt per App über die Relevanz des jeweiligen Ansatzes ab und konnten sich zeitgleich digital vernetzen. Darüber haben weitere Projektansätze und Ideen neue Partner zur zukünftigen Zusammenarbeit gefunden.
Diskussion und Interkommunaler Austausch
Auch der Wunsch zur interkommunalen Zusammenarbeit und weitere Formate zum Austausch zwischen Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft wurden diskutiert. Im Ergebnis sollen die bisherigen Expertenteams durch eine interkommunale Expertenrunde ergänzt werden. Der Start ist für Juni geplant.
Wie geht es weiter?
Der regionale und überregionale Zuspruch an der Weiterentwicklung der gemeinsamen Aktivitäten hat großes Interesse bei Unternehmen und umliegenden Kommunen geweckt.
Nächster Meilenstein ist die Eröffnung des Smart City Management Office (SCMO) im Alten Hafenamt, derzeit läuft die Einrichtung des von den Allianzpartnern finanzierten Co-Working-Place. Neben einem Ansprechpartner vor Ort für alle Smart-City-Fragen wird im Hafenamt ein Ort der Allianzpartner geschaffen, um dort kooperativ und kreativ zusammenzuarbeiten. Dortmunder Bürger/-innen und Besucher/-innen aus anderen Kommunen können über alle Aktivitäten informieren, natürlich auf smarte Art und Weise.
Mitte 2018 nimmt das kommunale Chief Innovation Office, als Stabsstelle des Oberbürgermeisters, seine Arbeit auf. Ob digitale Masterpläne, Expertenteams oder Projekte: Alle Ergebnisse und Ansätze werden systematisch zusammengeführt und strategisch miteinander verbunden. „Damit geht Dortmund einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung „Smarte Stadt“ und ihrem Ziel, eine Digitalisierungsstrategie für die Stadt zu entwickeln“, erläutert Bonan die Aufgabe des Office.
Eine Smart City Messe für Dortmund
National und international hat sich die Allianz bereits auf der E-world Energy & Water, dem Smart City Expo World Congress in Barcelona, der European Utility Week in Wien oder auch der Smart Suisse in Basel präsentiert. Gemeinsam will man zukünftig eine eigene Smart City Messe in Dortmund aufbauen.
Ein erster Versuch ist schon geplant: Im Rahmen der Elektrotechnik-Messe in den Westfalenhallen (13.-15. Februar 2019) wird ein Smart-City-Bereich integriert. Dort werden sich die Allianz und ihre Partner vorstellen, zeitgleich findet auch die 3. Allianztagung als Forum im Rahmen der Messe statt.
Zum Hintergrund
Die Stadt Dortmund sowie die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund haben auch international agierende Unternehmen in der "Allianz für Smart Cities" zusammengeführt. "Wir.Machen.Zukunft." lautet das gemeinsame Motto. Das Ziel der Partner ist es, die Stadt auf neue Anforderungen vorzubereiten und auch für die kommenden Jahrzehnte leistungsfähig, attraktiv und lebenswert zu erhalten. Mit dem Einsatz digitaler Systeme werden individuelle Lösungen und flächendeckende Rahmenbedingungen erarbeitet, wie sie in der Vergangenheit nicht möglich waren. Davon sollen die gewerbliche Wirtschaft, die Wissenschaft sowie die hier lebenden und arbeitenden Menschen profitieren.
Bochum (ots) - Zu einem Verkehrsunfall ist es am gestrigen 5. Mai in Bochum gekommen, bei dem ein 53-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden ist.
Der Bochumer befuhr gegen 17.20 Uhr die Bergener Straße in Richtung Herne. Kurz hinter der Einmündung Westerwaldstraße verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Straße ab.
Der Wagen stieß zuerst gegen einen Bordstein und anschließend gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich das Auto und blieb letztlich auf dem Dach mitten auf der Fahrbahn liegen.
Der 53-Jährige kletterte selbstständig aus dem Pkw heraus und wurde durch Ersthelfer bis zum Eintreffen der Rettungswagenbesatzung versorgt. Der schwer verletzte Bochumer wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert.
Nach bisherigem Ermittlungsstand war der Bochumer alkoholisiert und benutzte während der Autofahrt sein Handy.
Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme ist die Bergener Straße im Bereich der Hiltroper Straße und "Am Hagenacker" in der Zeit von 17.30 bis 19.15 Uhr gesperrt worden.
Das Bochumer Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.