Bochum (ots) - Ein Wohnanhänger ist in der vergangenen Woche im Bochumer Stadtteil Riemke gestohlen worden. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Zwischen dem 17. April (Dienstag, 18 Uhr) und 18. April (Mittwoch, 9 Uhr) entwendeten Unbekannte einen abgestellten Wohnanhänger an der Meesmannstrasse. Dieser stand gegenüber der Hausnummer 30, zwischen der Straße "Am Gartenkamp" und der Rensingstraße, auf einem Parkstreifen.
Der Anhänger des Herstellers LMC Caravan, mit dem amtlichen Kennzeichen BO-P293, ist weiß und 9,40 Meter lang.
Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht? Hinweise nimmt das Bochumer Kriminalkommissariat 31 unter den Rufnummern 0234/909-8105 oder außerhalb der Bürodienstzeit die Kriminalwache unter -4441 entgegen.
Anlässlich eines internationalen Kongresses der Universität für Völkerfreundschaft und der Russischen Akademie der Wissenschaften hielt sich Bürgermeister Manfred Sauer am 19. April für einen Vortrag zum Thema „Urbane Entwicklungen in Russland und Europa“ in Moskau auf.
Inhaltlich ging es um die Zusammenarbeit zwischen Politik, Universitäten und Wirtschaft zur Entwicklung neuer Industrien (Dortmund-Projekt).
Neben Sauer waren auch Vertreter aus Frankreich, England, Belgien und Italien eingeladen.
Das ISEK-Gebiet Laer aus der Luft
Das Stadtgespräch im Kunstmuseum Bochum am 25. April um 19 Uhr befasste sich im Zuge des Stadtumbaus mit einer so genannten „Guten Stube“ für Laer: Der Stadtteil soll ein soziales Zentrum erhalten, in dem die Menschen Raum und Zeit für gemeinsamen Austausch und Angebote finden.
Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke führt in das Thema „Gute Stube Stadtumbau – Soziales Zentrum für Laer“ ein. Referenten sind Horst Hücking von der WohnBund-Beratung NRW GmbH aus Bochum und Dr. Frank Schulz von steg NRW aus Dortmund. Als Podiumsgast vervollständigt Andrea Busche, Bezirksbürgermeisterin Bochum-Ost, die Runde. Eckart Kröck, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Wohnen, moderiert den Abend. Der Eintritt ist frei.
Wohnquartiere und Kieze haben eine elementare Bedeutung für die Menschen. Hier konzentrieren sich die Funktionen, die sie für ihr tägliches Leben benötigen: Kindergärten und Schulen, Geschäfte, öffentliche und private Dienstleistungen sowie ärztliche Versorgung in guter fußläufiger Erreichbarkeit sind unverzichtbare Angebote attraktiver Wohnlagen. Neben den funktionalen Angeboten und Leistungen benötigen die Menschen aber auch Orte der Begegnung und des Austauschs. Solche zentralen Orte in den Quartieren und Stadteilen sind Kristallisationsorte des bürgerschaftlichen Gemeinwesens.
Im Rahmen der Bochum Strategie verfolgt die Stadt über die Kernaktivität „Bochums gute Stuben“ das Ziel, überall dort, wo der Bedarf sichtbar ist und wo engagierte Bürgerinnen und Bürger vorhanden sind, den Aufbau und die weitere Stärkung solcher Orte zu unterstützen, vorzugsweise im Bestand.
Für das Stadtumbaugebiet Laer / Mark 51°7 wurde ein solcher Bedarf festgestellt. Die bestehenden Infrastrukturen im Stadtteil reichen nicht aus, um den Bedarf aus dem Quartier heraus adäquat zu decken. Aus diesem Grund hat die Stadt die Errichtung eines sozialen Stadtteilzentrums als Maßnahme in das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Laer / Mark 51°7 aufgenommen. „Drei Millionen Euro stehen für die Realisierung einer ,gute Stube‘ im Rahmen des ISEK zur Verfügung“, erläutert Eckart Kröck. Zwei Standorte seien für eine solche Nutzung denkbar: das evangelische Gemeindehaus an der Grimmestraße oder die entwidmete Fronleichnam-Kirche. Für die Akteure im Quartier, für die Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt für die Stadtverwaltung beginnt nun ein Prozess zur Entwicklung einer tragfähigen Konzeption, damit im Stadtteil ein dauerhafter Ort gefunden und geschaffen werden kann.
Dr. Markus Bradtke wird in seiner Einführung das Integrierte Stadtentwicklungskonzept für Laer erläutern. Horst Hücking von der WohnBund-Beratung, die für das Stadtteilmanagement im Stadtumbaugebiet von der Stadt Bochum beauftragt wurde, wird das Vorgehen in Laer aufzeigen. Frank Schulz wird in seinem Vortrag von den Erfahrungen anderer Kommunen mit Stadtteilzentren, Stadtteilbegegnungsorten berichten.
StatistikViele Zahlen und Fakten – zum Beispiel zur Bochumer Bevölkerung – bereitet die städtische Statistikstelle auf. Nutzerinnen und Nutzer haben diese Daten im Internetauftritt der Stadt Bochum auf den Seiten der Statistik schon immer finden können. Ab sofort sind die Fachdaten in Form von Tabellen, Grafiken und Berichten übersichtlich und komfortabel im Bochumer Statistischen Informations-System – kurz BOStatIS – gebündelt unter dem Link https://bostatis.bochum.de abrufbar. BOStatIS funktioniert interaktiv: Durch Filter, die man für die Recherche setzen kann, ist eine individualisierte Suche möglich.
BOStatIS ist das offizielle Statistikinformationsportal der Stadt Bochum im Internet und wird von der Statistikstelle angeboten. In dem Portal sind aktuelle Daten unter anderem zu den Themen Bevölkerung, Wohnen, Arbeiten und Tourismus in verschiedenen Dateiformaten abrufbar. Unter dem Begriff „Berichte und Veröffentlichungen“ finden die Nutzerinnen und Nutzer auch erste Dokumente anderer Fachbereiche der Stadtverwaltung. Eine Vielzahl der eingestellten Daten bieten Informationen nicht nur für die gesamte Stadt, sondern auch differenziert für die sechs Stadtbezirke und die 30 statistischen Bezirke in Bochum.
Bochum nutzt für die Darstellung das Statistik-Tool „Duva“ und zählt unter den bundesweit 52 kommunalen Nutzerinnen zu den Vorreiterinnen, die ein eigenes, öffentlich abrufbares Informationsportal bereitstellen. „Dies tun aktuell weniger als zehn Städte – wir zählen also zu den ersten, die diesen Service anbieten“, freut sich Detlef Loose. Ende August hatten er und seine drei Kolleginnen und Kollegen mit den Arbeiten für die anwenderfreundlichere veränderte Datensuche und -darstellung begonnen. Beliebt sind die auf BOStatIS gebündelten Daten bei städtischen Fachbereichen für Planungsaufträge, aber auch bei Hochschulen, Studierenden, Unternehmen –und natürlich bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Entwicklung „ihrer“ Stadt interessieren. Auf 70.000 Abrufe kamen die Internetseiten der Statistikstelle im vergangenen Jahr.
BOStatIS bietet bereits heute, aber auch zukünftig, ein zeitgemäßes Daten-Informationsportal. Es ist im Aufbau und wird ständig erweitert und aktualisiert. So sind noch nicht alle Themenfelder auf BOStatIS umgestellt; dies geschieht derzeit nach und nach und gibt so Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, sich langsam bei der Datenrecherche auf das neue System umzustellen.
Anregungen zu BOStatIS nimmt die Statistikstelle unter der Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Telefon unter 02 34 / 910 - 50 63 entgegen.