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Regional

Stadt Dortmund Infos:Bestattungen und Gebäude an St. Petri: Neue Ausgabe der Dortmunder Denkmalhefte erschienen

„Guck mal, Skelette!“ Bei den Ausgrabungen an der St. Petrikirche in der Dortmunder Innenstadt 2012 war der Bauzaun ständig umlagert. Die Archäologen hinter den Gittern fühlten sich wie Zootiere, die in ihren Gehegen von Besuchern besichtigt wurden. Die Erkenntnisse der Ausgrabungen hat Dr. Mathias Austermann, Archäologe und ausgewiesener Kenner westfälischer Fundmaterialien, in der neuen Ausgabe der Dortmunder Denkmalhefte zusammengetragen. Der Titel: „Am Wegesrand – Von Bestattungen und Gebäuden an der St. Petrikirche“. Der Autor Dr. Mathias Austermann hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit christlichem Bestattungswesen und früher Stadtentwicklung beschäftigt.

Von Skeletten überrascht

Viele Dortmunder waren überrascht, als die Archäologen bei den Ausgrabungen an der St. Petrikirche 2012 Skelette freilegten. Kaum jemand nimmt heute noch die Plätze um die Dortmunder Stadtkirchen als ehemalige Friedhöfe wahr. Doch diese Kirchhöfe dienten auch als Bestattungsorte der zugehörigen Gemeinden, wie der an der St. Petrikirche mit ihrem etwa 500 Jahre alten Friedhof.

Seit einigen Jahren legt die archäologische Forschung verstärkt ihren Fokus auf die Untersuchung christlicher Gräber. Entgegen bisheriger Annahmen sind sie nicht einheitlich ausgestattet. Sowohl die unterschiedlichen Konfessionsrichtungen als auch Statusdenken und Standesbewusstsein drücken sich im Bestattungsritus aus – trotz des christlichen Grundgedankens, dass vor Gott alle Menschen gleich sind. Bei jedem archäologischen Spatenstich in Friedhofserde wird deutlicher, dass sich die vermeintliche Gleichheit im Verlauf der Neuzeit mehr und mehr auflöst und sich zahlreiche regionale, religiöse, soziologische und chronologische Differenzierungen herausbilden.

Die Entwicklung christlicher Bestattungsbräuche mit Schmuck, Totenkronen und Beigaben sind eines der spannenden Themen in dem neuen Heft. Genauso aufschlussreich sind Erkenntnisse zur frühen Stadtentwicklung Dortmunds. Denn für die Errichtung der St. Petrikirche wurde bebautes Land neu genutzt und weiter entwickelt.

Dank an ehrenamtlich aktive Denkmalschützer

Die Heftreihe „Bausteine und Fundstücke – Dortmunder Denkmalhefte“ macht Expertenwissen zugänglich und trägt das Anliegen des Denkmalschutzes verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Gleichzeitig sind die Veröffentlichungen ein Dankeschön für das beeindruckende historische Engagement der zahlreichen ehrenamtlich aktiven Bürger und Denkmaleigentümer.

Das neue Heft ist bereits die neunte Publikation der Reihe „Bausteine und Fundstücke – Dortmunder Denkmalhefte“. Es liegt kostenlos aus im Stadtplanungs- und Bauordnungsamt (Burgwall 14), im Museum für Kunst und Kulturgeschichte (Hansastraße 3) und im Stadtarchiv (Märkische Straße 14) – solange der Vorrat reicht.

Alle älteren Hefte stehen ebenfalls kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus können sie auf der Internetseite der Denkmalbehörde unter www.denkmalbehoerde.dortmund.de heruntergeladen werden.

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Stadt Dortmund Infos:Baumaßnahme Harkortstraße

Nach Abschluss der Kanalarbeiten und der provisorischen Wiederherstellung und Freigabe des Kreuzungsbereiches Harkortstraße / Karlsbader Straße beginnen am Mittwoch, 2. Mai, die Straßenbauarbeiten in der Harkortstraße, informiert Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamtes. Die Straßenbauarbeiten dauern voraussichtlich sechs Wochen.

Wie schon im ersten Bauabschnitt verläuft die Umleitung für den westlichen Teil der Harkortstraße (Marktplatz, DM, Rewe usw.) über Zillestraße, Am Hombruchsfeld und Löttringhauser Straße. Von der Gablonzstraße aus führt die Umleitung über Löttringhauser Straße, Am Hombruchsfeld auf die Zillestraße. Die fußläufige Erreichbarkeit der im Baubereich befindlichen Gebäude bleibt gewährleistet.

Die Linienbusse werden während der gesamten Bauzeit die Bushaltestelle Gablonzstraße nicht anfahren können. Betroffen sind die Buslinien 440 (Richtung Lütgendortmund), 448 (Richtung Löttringhausen), 449 (Richtung Salingen) sowie die Nachtexpresse NE 7 und NE 40.

Für die Dauer der Baumaßnahme wird auf der südwestlichen Seite der Löttringhauser Straße (DM–Gebäude) eine provisorische Kurzzeitparkzone mit zwei ausgewiesenen Stellplatzflächen ausschließlich für die Lieferanten der betroffenen Geschäfte in der Harkortstraße zwischen Gablonzstraße und Karlsbader Straße eingerichtet.

Über die weiteren Bauabschnitte werden die Anlieger rechtzeitig informiert.

Das Tiefbauamt und die ausführende Baufirma bitten um Verständnis für nicht vermeidbare Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Aktuelle Informationen zu Baustellen sind auch im Internet unter www.baustellen.dortmund.de abrufbar.

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Stadt Dortmund Infos:Baumfällungen im Stadtbezirk Innenstadt West

Aus Gründen der Verkehrssicherheit müssen im Stadtbezirk Innenstadt West folgende Bäume gefällt werden:

Stadtteil Dorstfeld
Gymnasium Höfkerstraße: drei Ahorne
Tierheim Hallerey: eine Pappel

Stadtteil Mitte
Grünanlage Westpark Ritterhausstraße: eine Kirsche, zwei Birken, eine Esche und ein Ahorn
Ehemalige Sonderschule Beuthstraße: zwei Birken
Sonderschule Harnackstraße: zwei Ulmen

Bei den genannten Bäumen sind überwiegend Morschungen und Faulstellen im Stamm- und im Kronenbereich festgestellt worden bzw. die Bäume sind bereits in großen Teilen trocken, so dass die Standfestigkeit nicht mehr gegeben ist und die Bäume gefällt werden müssen.

Die betroffenen Bäume sind mit einer orangefarbenen Banderole und einem farbigen Kreuz gekennzeichnet.

Ersatzpflanzungen erfolgen  – soweit möglich – in der kommenden Pflanzperiode.

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