Ungenutzte Flachdächer sind in dicht bebauten Städten wie Bochum eine stille Ressource: Statt heißer, versiegelter Flächen können begrünte Dächer Regenwasser speichern, Insekten Lebensraum bieten und das Mikroklima in der Nachbarschaft spürbar verbessern. Gerade im Ruhrgebiet, wo Siedlungsflächen eng verzahnt sind, rückt das Thema bei Eigentümern, Bauherren und Kommunen zunehmend in den Fokus. Wer sich für ein Gründach interessiert, trifft dabei auf einen Markt mit unterschiedlichen Systemen, Umsetzungswegen und Fördermöglichkeiten.
Ein Anbieter mit besonders langer Erfahrung in diesem Bereich ist GreenDepot – ein Unternehmen, das auf einen abgestimmten Schichtaufbau setzt und nach eigenen Angaben seit mehr als vier Jahrzehnten mit dieser Technik arbeitet. Dieses Porträt zeigt, wie das System funktioniert, welche Wege zur Umsetzung führen und welche Förderung Eigentümer in Bochum derzeit nutzen können.
Warum Gründächer für Bochum interessant sind
Bochum ist eine Stadt mit dicht bebauten Quartieren, großen Gewerbeflächen und vielen Flachdächern. Genau hier liegt das Potenzial: Eine extensive Dachbegrünung kann Niederschlagswasser aufnehmen und zeitversetzt wieder abgeben – das entlastet bei Starkregen die Kanalisation und kann Überschwemmungsspitzen abfedern. Die Vegetation schafft zusätzliche Lebensräume für Insekten und trägt damit zur Artenvielfalt bei.
Pflanzen und Substrat können außerdem Staub und Feinstaub aus der Luft binden, das Mikroklima in der direkten Umgebung positiv beeinflussen und den Dachaufbau um eine zusätzliche Wärme- und Schalldämmung ergänzen. Über Verdunstung kühlt die Begrünung zudem ihre unmittelbare Umgebung – ein Effekt, der in Sommerperioden mit vielen heißen Tagen an Bedeutung gewinnt. Nicht zuletzt wertet ein gepflegtes Gründach ein Gebäude optisch auf – aus einer reinen Nutzfläche wird ein Stück Natur über den Dächern der Stadt.
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