Fußball-Hooligans: Kapituliert der Sport vor den Kriminellen?
Schon seit Jahren sorgen Hooligans für negative Schlagzeilen. Seit Jahren versucht der Deutsche Fußball-Bund mit Stadionverboten die Randalierer fernzuhalten, kämpft die Polizei mit Ermittlern und mit Großaufgeboten gegen die Unruhestifter. Und doch scheint der Sport vor der Gewalt zu kapitulieren. Zuletzt ist in Filderstadt-Bonlanden ein Testspiel der Stuttgarter Kickers (dritte Liga) gegen VfR Aalen (zweite Liga) wegen Sicherheitsbedenken kurzfristig abgesagt worden. Ein Alarmsignal: Wenn 25 Hooligans nicht mal anreisen müssen, um anderswo den Sport zu sabotieren, dann läuft etwas gründlich schief.
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Sabine Lisicki hat Wucht in den Schlägen, lange blonde Haare - und sie lebt Tennis mit allen Höhen und Tiefen. Die Sympathieträgerin strahlt wie kaum eine andere, wenn sie siegt. Sie weint sogar während des Matchs, wie am Samstag auf dem Center Court von Wimbledon gegen Marion Bartoli. Keine Frage: Die Berlinerin hat das Potenzial zum Star, vielleicht ist sie sogar bereits einer - trotz erst drei gewonnener Turniere. Doch hat Bum Bum Bine die Kraft, einen neuen Tennis-Boom auszulösen? Kurz und knapp: Nein. Es gibt neben ihr zwar auch noch die vielversprechenden Kolleginnen Andrea Petkovic, Julia Görges und Angelique Kerber, doch bei den Männern sieht es finster aus.