Die Deutschlandstipendiaten Felix Oswald, Sophia Rauch und Lena Köhler (v.l.) mit PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe im Zentrum für Healthcare Technology der PFH.  Foto: PFH
Die Deutschlandstipendiaten Felix Oswald, Sophia Rauch und Lena Köhler (v.l.) mit PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe im Zentrum für Healthcare Technology der PFH. Foto: PFH

Drei engagierte Orthobionik-Studierende der PFH Private Hochschule
Göttingen genießen für zwölf Monate die Vorteile des
Deutschlandstipendiums. Als ihre Förderer treten die Unternehmen medi aus
Bayreuth und Streifeneder aus Emmering bei Fürstenfeldbruck auf. Insgesamt
verlieh die Hochschule im Januar 14 Deutschlandstipendien an Studierende
unterschiedlicher Fächer.

Rückwirkend zum 1. Oktober 2019 erhalten die drei Studierenden Lena
Köhler, Felix Oswald und Sophia Rauch ein Jahr lang 300 Euro monatlich.
Das Geld soll finanzielle Freiräume schaffen, damit sie sich stärker auf
ihre Hochschulausbildung konzentrieren können. Die Hälfte des Betrages
zahlen die Unternehmen, die andere Hälfte steuert der Bund bei. Für die
Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten war die PFH verantwortlich.
Kriterien waren unter anderem ehrenamtliches Engagement und
überdurchschnittliche Studienleistungen.

Die Rolle der Unternehmen geht jedoch über die monetäre Unterstützung
hinaus. "Sie fördern ihre Stipendiaten nicht nur finanziell, sondern auch
ideell. In der Regel findet ein regelmäßiger Austausch zwischen
Unternehmensvertretern und Studierenden statt, von dem beide Seiten sehr
profitieren", erläutert PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe.

Talente für das Unternehmen begeistern
Nach Einschätzung von Kerstin Heim, Personalleiterin bei medi, sind die
Stipendien auch ein Recruting-Instrument: "Das Deutschlandstipendium
bietet uns die Möglichkeit, junge Talente und Nachwuchskräfte zu fördern.
Gleichzeitig können wir die Studierenden frühzeitig kennenlernen und sie
für die Mitarbeit in unserem Unternehmen begeistern." Ihre Stipendiatinnen
Lena Köhler und Sophia Rauch studieren im dritten beziehungsweise fünften
Semester des Bachelorstudiengangs Orthobionik.

Köhler fasziniert die Vielseitigkeit ihres Studiums. Für den Moment hat
sie insbesondere die Orthetik für sich entdeckt, passenderweise auch ein
Schwerpunkt von medi.  Abseits des Studiums unterstützt sie einen Verein
bei Veranstaltungen für Familien krebskranker Kinder. Rauch ist bereits
zwei Semester weiter und strebt beruflich in die praktische
Patientenversorgung der Pro- und Orthetik. Ehrenamtlich ist sie als
Studierendensprecherin aktiv und betreut in den Semesterferien regelmäßig
Menschen mit Behinderung in einer Lebensgemeinschaft.

Das Orthopädietechnik-Unternehmen Streifeneder unterstützt Felix Oswald
mit einem Deutschlandstipendium. Oswald hat den Orthobionik-Bachelor der
PFH bereits in der Tasche studiert nun im Masterprogramm Medizinische
Orthobionik, das die Hochschule ebenfalls in ihrem ZHT Zentrum für
Healthcare Technology anbietet. Sein Interesse gilt vor allem der
Forschung und Entwicklung in der Orthopädietechnik. In seiner Freizeit
engagiert sich Oswald in vielfältiger Weise für seinen Studienbereich. So
war er unter anderem daran beteiligt, das Global Educators Meeting der
ISPO 2018 vorzubereiten und durchzuführen, bei dem die PFH Gastgeber war.
Außerdem ist er ehrenamtlich Trainer für die Bewegungskunst Parkour.

Geschäftsführer Florian Streifeneder begründet das Engagement seines
Unternehmens: "Die engagierten Studierenden von heute sind die Zukunft
unserer Branche. Sie zu fördern und an das Unternehmen heranzuführen ist
uns ein wichtiges Anliegen. Wir freuen uns auf den Austausch im Rahmen des
Stipendiums."

Orthobionik-Studium an der PFH
Das Studienprogramm Orthobionik vermittelt medizinisches, biomechanisches,
ingenieurwissenschaftliches und betriebswirtschaftliches Wissen sowie
handwerkliches Know-how und ist in dieser Ausrichtung einzigartig in
Deutschland. Es fokussiert die praktische Patientenversorgung mit modernen
orthopädietechnischen Heil- und Hilfsmitteln. Dabei trainieren die
Studierenden auch handwerkliche Fertigkeiten. Sie lernen, Prothesen und
Orthesen individuell für Patienten herzustellen und anzupassen.
Karrieremöglichkeiten für Absolventen des Programms bietet die
Wachstumsbranche der Medizin- und Orthopädietechnik. Weitere Informationen
unter: www.pfh.de/orthobionik.