Neuer Master-Studiengang an der Westfälischen Hochschule gestaltet die Zukunft des Journalismus
Um die Zukunft verlässlicher Berichterstattung geht es in dem neuen
Masterstudiengang „Digitaler Qualitätsjournalismus“ in Gelsenkirchen.
Um nichts Geringeres als um die Zukunft des Journalismus
geht es an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen seit diesem
Wintersemester in dem neuen Master-Studiengang „Digitaler
Qualitätsjournalismus“. „Die Zukunft der Berichterstattung braucht
professionelle journalistische und digitale Arbeitsweisen, um Nutzern und
Nutzerinnen verlässliche und vertrauenswürdige Informationen für ihr Leben
zu liefern“, davon ist Prof. Dr. Matthias Degen, Direktor des Instituts
für Journalismus und Public Relations, überzeugt. „Vor dem Hintergrund der
Entgrenzung der Kommunikation durch das Internet, der veränderten
Wahrnehmung von Journalismus in der Gesellschaft oder auch neuer digitaler
Ausspielwege braucht es journalistische Profis, die mit den
Herausforderungen der Digitalisierung genauso vertraut sind wie mit den
Kompetenzen eines analysierenden und reflektierenden
Qualitätsjournalismus.“
In vier Semestern lernen die Studierenden unter anderem digitale
Recherche, Datenauswertung und audiovisuellen Journalismus. Das Studium
erfolgt in einer Mischung aus Präsenz an der Hochschule und digitalen
Online-Lehrformaten, die damit auch örtlichen und zeitlichen Raum für eine
begleitende Arbeitstätigkeit lassen. Das Studium ist stark praxisbezogen:
Professoren und Professorinnen vermitteln die Studieninhalte vor allem in
Projektmodulen, Experten und Expertinnen aus Nachrichtenredaktionen und
der Formatentwicklung begleiten das Studium als Lehrbeauftragte. Bereits
im dritten Semester stehen eine wissenschaftliche und eine praktische
Abschlussarbeit auf dem Lehrprogramm. Das vierte Semester ist ein
Praxissemester, das eine Brücke ins Berufsleben baut.
