Pendelverkehr als Herausforderung - am Beispiel der Berliner Stadtregion
Einladung zur öffentlichen und digitalen Dialogveranstaltung im Rahmen der
„Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte“. Die erste Veranstaltung des
Semesters findet unter dem Titel "Nach Berlin, aus Berlin und um Berlin
herum – Pendelverkehr als Herausforderung für die Stadtregion" am 20.
Oktober statt.
Ort: online
Zeit: 20.10.2021, 17-19 Uhr
gebührenfrei
Während in Stadtzentren und innerstädtischen Quartieren die Debatten um
autofreie Innenstädte, Straßen oder Quartiere öfter, lauter und zum Teil
auch erfolgreich geführt werden, scheint sich am Stadtrand und im Umland
der Städte nicht viel in Sachen Verkehrswende zu bewegen: Autoaffine
Strukturen verfestigen sich. In Berlin und seinem Umland sieht das nicht
anders aus. Arbeitsplätze und Wohnungen wachsen aus dem märkischen Sand,
ohne dass gleichzeitig attraktive Alternativen zum privaten Pkw geschaffen
werden – prominentestes Beispiel ist die Tesla-Gigafactory.
Die Coronapandemie hat bestehende Entwicklungen verstärkt und neue Akzente
gesetzt: Das Wohnen im Umland, mit mehr Platz und Grün, hat weiter an
Attraktivität gewonnen. Homeoffice-Erfahrungen und der viel zitierte
Digitalisierungsschub verändern den Arbeitsalltag und in der Folge das
Pendlerverhalten - gearbeitet wird nicht mehr nur im Büro, sondern auch zu
Hause oder in Coworking-Spaces, die nicht mehr zwingend in der Innenstadt
angesiedelt sind. Auch wenn die genannte Flexibilisierung die aktuellen
Diskussionen dominiert, müssen viele Menschen weiterhin zu ihren
Arbeitsplätzen pendeln.
Was bedeuten diese Entwicklungen für den Verkehr? Wie verändert sich die
Nachfrage nach Verkehrsangeboten und welchen Anforderungen müssen die
Angebote und insbesondere auch der ÖPNV gerecht werden, sodass nachhaltige
Mobilität nicht auf der Strecke bleibt? Wie können Kommunen einer
Stadtregion die Verkehrswende anstoßen und ihre Umsetzung vorantreiben?
Dramaturgie
Die Vortrags- und Dialogreihe widmet sich verschiedenen aktuellen Themen
zur „Zukunft der Städte“. Je nach Themenschwerpunkt setzt sich der Kreis
der Teilnehmenden aus Politik, Bundes- und Landesverwaltungen,
Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie anderen öffentlichen und
privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen. Nach dem Input der
Podiumsgäste ist Zeit für Fragen und Diskussion – auch mit dem Publikum.
Begrüßung:
- Prof. Dr. Carsten Kühl, Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer,
Difu
Podium:
- Susanne Henckel, Geschäftsführerin, Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
(VBB ) GmbH
- Ines Hübner, Bürgermeisterin, Stadt Velten
- Anne Klein-Hitpaß, Leiterin des Forschungsbereichs Mobilität, Difu
- Dr. Jürgen Gies, Projektleiter und Wissenschaftler im Forschungsbereich
Mobilität, Difu
Online-Anmeldung und weitere Infos zur Veranstaltung:
https://difu.de/16838
(Bitte beachten Sie hier auch die Informationen zum Datenschutz)
Teilnehmende können Fragen und Diskussionsbeiträge während der
Veranstaltung direkt als Videokonferenzteilnehmer*in einbringen sowie über
die Chat-Funktion.
Informationen zu den Folgeveranstaltungen:
- Wie kommt mehr Gemeinwohl in den Wohnungsmarkt? https://difu.de/16926
- Lärm und Innenentwicklung – ist das noch gesund? https://difu.de/16927
- Innenstadt – zwischen Rettungsmission und Neuerfindung
https://difu.de/16928
- Donut-Ökonomie – Nische oder Potenzial für kommunale Nachhaltigkeit?
https://difu.de/16929
- Wassersensible Stadt- und Regionalentwicklung: Herausforderungen für
Berlin https://difu.de/16930
Flyer: https://difu.de/sites/default/
-2022_difu-dialoge_12-02.pdf
