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Prof. Dr. Stefano Harney und Jan Wagner als Professoren an die KHM berufen

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Der Wissenschaftler und Dozent Stefano Harney und der Schriftsteller und
Lyriker Jan Wagner lehren Transversale Ästhetik und Literarisches
Schreiben an die Kunsthochschule für Medien (KHM) ab dem WS 2021/22

Auf den neuen Lehrstuhl für Transversale Ästhetik wurde Prof. Dr. Stefano
Harney (*1962) berufen. Harney ist als Wissenschaftler spezialisiert auf
Black Studies und hat in den Bereichen Anthropologie, Soziologie,
Kunstkritik, Amerikanistik sowie Wirtschaft und Management gelehrt. Er war
an der Pace University und am CUNY in den USA, an der University of
Leicester und der Queen Mary University of London im Vereinigten
Königreich, an der Gadjah Mada University in Indonesien, an der Ton Duc
Thang University in Vietnam und an der Singapore Management University in
Singapur tätig. In den Jahren 2020-2021 war er Hayden Fellow und
Gastkritiker an der School of Art der Yale University und Honorarprofessor
am Institute of Gender, Race, Sexuality, and Social Justice an der
University of British Columbia.
Stefano Harney ist Co-Autor mit Fred Moten von The Undercommons: fugitive
planning and black study (2013) und von All Incomplete (2021), beide bei
Minor Compositions/Autonomedia Press erschienen. Er ist außerdem Co-Autor
von The Liberal Arts and Management Education (2020), zusammen mit Howard
Thomas, erschienen bei Cambridge University Press. Er studierte an der
Harvard University (BA), der New York University (MA) und promovierte an
der University of Cambridge (PhD).
Stefano Harney bietet im Wintersemster die Theorieseminare "The Aesthetics
of Collectives" und "Black Arts Movements" an.

Jan Wagner (*1971) wurde als Gastprofessor für Literarisches Schreiben mit
Schwerpunkt Lyrik berufen. Er arbeitet als Lyriker und Übersetzer
englischsprachiger Lyrik, als freier Literaturkritiker. Er veröffentliche
bisher sieben Gedichtbände – Probebohrung im Himmel (2001), Guerickes
Sperling (2004), Achtzehn Pasteten (2007), Australien (2010, alle Berlin
Verlag), Die Eulenhasser in den Hallenhäusern. Drei Verborgene (2012),
Regentonnenvariationen (2014), Selbstporträt mit Bienenschwarm.
Ausgewählte Gedichte 2001-2015 (2016) und Die Live Butterfly Show (2018,
alle Hanser Berlin). Ebenso erschienen die Essaysammlungen Die Sandale des
Propheten. Beiläufige Prosa (Berlin Verlag 2011), Der verschlossene Raum.
Beiläufige Prosa (Hanser Berlin 2017) und Der glückliche Augenblick.
Beiläufige Prosa (Hanser Berlin 2021). Gemeinsam mit Federico Italiano
publizierte er die umfassende Anthologie europäischer Gegenwartspoesie
Grand Tour. Reisen durch die junge Lyrik Europas (Hanser 2019).
Jan Wagner erhielt u.a. den Anna-Seghers-Preis (2004), den Ernst-Meister-
Preis (2005), ein Villa-Massimo-Stipendium in Rom (2011), den Friedrich-
Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen (2011), den Mörike-Preis (2015), den
Preis der Leipziger Buchmesse (2015), den Samuel-Bogumil-Linde-Preis
(2016), den Zhongkun International Poetry Prize der Universität Peking
(2017), den Georg-Büchner-Preis (2017), den Prix Max Jacob (2020) sowie
den PONT international literary prize for intercultural cooperation
(Slovenia, 2021).
Jan Wagner bietet im Wintersemester die Fachseminare "Club der imaginären
Dichter – Über Rollengedichte, Lügengeschichten und das dramatische Ich im
Gedicht" und "Peggy Sues Pegasus – Über das Populäre in der Lyrik und die
Grenze zum Geschmacklosen“ an.