Archäologie: Internationales Kolloquium zu Heiligtümern an abgelegenen Orten
Das Internationale Kolloquium "Fernab und hoch droben" der Universität
Bamberg und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck beschäftigt sich
mit Heiligtümern in abgelegenen Lagen.
Auf Bergspitzen und fern ab ruhen sie: heilige Plätze. In abgelegenen
Regionen suchten Menschen zu fast allen Zeiten Plätze für Heiligtümer –
sei es zur Götterverehrung oder für andere Rituale. Das Internationale
Kolloquium „Fernab und hoch droben. Heiligtümer in peripheren Lagen von
der Antike bis in das Mittelalter“ schenkt erstmals diesen vermeintlich
unscheinbaren Orten Aufmerksamkeit.
20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden vom 21. bis 23. Oktober
über ihre Erkenntnisse referieren, die von Graz bis in den Libanon und von
der Eisenzeit über die römische Epoche bis in die Gegenwart führen. Die
Expertinnen und Experten gehören der Archäologie, der Alten Geschichte,
der Ethnologie und den Naturwissenschaften an.
Das Internationale Kolloquium beginnt am 21. Oktober mit einem
Abendvortrag um 19:00 Uhr. Dabei wird der Historiker Wolfgang Spickermann
zunächst eine religionsgeschichtliche Einordnung von Heiligtümern in
peripheren Lagen geben. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von der
Professur für Archäologie der Römischen Provinzen der Otto-Friedrich
Universität in Kooperation mit der Mittelalter- und Neuzeitarchäologie der
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.
Interessierte, die in Präsenz teilnehmen möchten (An der Universität 7,
Hörsaal 01.05), werden gebeten, sich über das ARP-Sekretariat
(sekretariat.arp@uni-bamberg.d
persönliche Teilnahme nach aktuellem Stand nur nach der 3G-Regel erfolgen
kann. Für eine digitale Teilnahme ist ein Zoom-Zugang bereitgestellt.
Weitere Informationen unter: https://www.uni-
bamberg.de/arp/aktuelles/artik
hoch-droben-heiligtuemer-in-pe
mittelalter-21-23-oktober-2021
