Neue S2k-Leitlinie 025-036 "Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der pädiatrischen Onkologie" ist online
Die Leitlinie "Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der
pädiatrischen Onkologie" legt die Relevanz, die Machbarkeit und die
konkrete Umsetzung von allgemeiner Bewegungsförderung und spezifischer
Bewegungstherapie für Kinder und Jugendliche in allen Phasen einer
onkologischen Therapie dar. Der Schwerpunkt liegt auf dem
Versorgungssektor der Akutkliniken.
Die Leitlinie richtet sich insbesondere an alle Behandler*innen im
interdisziplinären Team, an Entscheidungsträger*innen in Kliniken und
Krankenkassen sowie Betroffene selbst. Sie beschreibt in ihren 11
Empfehlungen zunächst die Rahmenbedingungen, die zur Durchführung der
Bewegungsförderung und Bewegungstherapie in der pädiatrischen Onkologie
empfohlen werden. Weitere Empfehlungen beziehen sich auf die Relevanz der
Implementierung von Bewegungsförderung und Bewegungstherapie,
thematisieren die inhaltliche Gestaltung von Bewegungsangeboten und den
Umgang mit Bewegungsbarrieren, beschreiben relative Kontraindikationen und
den Einsatz spezieller Trainingsbelastungen bei therapiebedingten Spät-
und Langzeitfolgen.
Die Leitlinie ist unter
https://www.awmf.org/leitlinie
Die Beteiligte Fachgesellschaften sind: Arbeitsgemeinschaft Supportive
Maßnahmen der Onkologie in der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (AGSMO),
Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie in der Deutschen
Krebsgesellschaft e. V. (AIO), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und
Jugendmedizin e.V. (DGKJ), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und
Unfallchirurgie (DGOU), Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und
Jugendmedizin e.V. (DGSPJ), Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft
e.V. (dvs), Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V.
(DVGS), Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP), Gesellschaft für
Pädiatrische Sportmedizin (GPS), Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in der
Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (PSAPOH)
