Claudia Nemat erhält Heinrich-Hertz-Gastprofessur
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der KIT Freundeskreis
und Fördergesellschaft e.V. verleihen die Heinrich-Hertz-Gastprofessur
2021 an Claudia Nemat. Die deutsche Managerin ist Mitglied des Vorstands
der Deutschen Telekom und zuständig für Technologie und Innovation. Sie
spricht am 29. Oktober 2021 um 16:30 Uhr im Johann-Gottfried-Tulla-Hörsaal
am Campus Süd des KIT über „Digitale Technologien und Humanismus“. Des
Weiteren leitet Nemat am KIT ein Seminar für Studierende.
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der KIT Freundeskreis
und Fördergesellschaft e.V. verleihen die Heinrich-Hertz-Gastprofessur
2021 an Claudia Nemat. Die deutsche Managerin ist Mitglied des Vorstands
der Deutschen Telekom und zuständig für Technologie und Innovation. Sie
spricht am 29. Oktober 2021 um 16:30 Uhr im Johann-Gottfried-Tulla-Hörsaal
am Campus Süd des KIT über „Digitale Technologien und Humanismus“. Des
Weiteren leitet Nemat am KIT ein Seminar für Studierende.
Eine Anmeldung zum Vortrag ist aufgrund der geltenden Hygienemaßnahmen bis
zum 25. Oktober 2021 unbedingt erforderlich: https://s.kit.edu
/gastprofessur-festvortrag
Zur Sicherheit aller Anwesenden bitten wir darum, einen 3G-Nachweis
(genesen, geimpft, getestet) mitzubringen.
Claudia Nemat beleuchtet in ihrem Vortrag „Digitale Technologien und
Humanismus“ eine Welt, in der digitale Technologien und humanistische
Werte vereint sind. Sie erläutert diese Verbindung und zeigt auf, welche
Chancen sich daraus ergeben. Welche moralischen Fragen müssen sich
Technologiekonzerne stellen? Welchen Einfluss haben digitale Technologien
auf unsere Gesellschaft? Außerdem widmet sich die Managerin den internen
und externen Einflüssen auf digitale Unternehmen. Welchen
Herausforderungen müssen sich Unternehmen stellen? Wie können sie
gemeinsam mit den unterschiedlichen Stakeholdern eine lebenswerte Zukunft
erdenken und gestalten? Nemat spricht über die digitale Gegenwart, die
humanistische Tech-Zukunft und lädt zu einem anschließenden Austausch ein.
In ihrem Seminar für Studierende des KIT befasst sie sich mit dem Thema
„Telco 2030: Was sind die Fähigkeiten der Zukunft?“
Zur Heinrich-Hertz-Gastprofessur
Mit der Heinrich-Hertz-Gastprofessur ehren der KIT Freundeskreis und
Fördergesellschaft e.V. und das KIT jedes Jahr eine herausragende
Persönlichkeit aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur oder Politik für ihre
Leistungen und Beiträge in Forschung und Gesellschaft. Der heutige KIT
Freundeskreis und Fördergesellschaft e.V., der sich für die Förderung von
Forschung, Lehre, Innovation und akademischem Zusammenleben am KIT
einsetzt, stiftete die Gastprofessur 1987 – hundert Jahre nach dem
experimentellen Nachweis der elektromagnetischen Wellen durch den Physiker
Heinrich Hertz an der Technischen Hochschule Karlsruhe, einer
Vorgängereinrichtung des KIT.
Zur Person
Claudia Nemat, geboren 1968 in Bensberg, studierte Physik an der
Universität zu Köln und unterrichtete dort am Institut für Mathematik und
Theoretische Physik. Sie arbeitete 17 Jahre bei der Unternehmensberatung
McKinsey & Company, wo sie im Jahr 2000 zum Partner und 2006 zum Senior
Partner gewählt wurde. Unter anderem war sie in dieser Position Co-
Leiterin des weltweiten Technologiesektors und führte diesen im
Wirtschaftsraum Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Seit 2011 ist Nemat
Mitglied des Vorstands der Deutschen Telekom. Bis Ende 2016 leitete sie
das Europageschäft. Seit Januar 2017 ist sie verantwortlich für das
Ressort Technologie und Innovation, welches Netzwerke, IT, Produkte sowie
Informations- und Cyber-Sicherheit beinhaltet. (ase)
Bildunterschrift: Claudia Nemat ist Heinrich-Hertz-Gastprofessorin (Foto:
Deutsche Telekom AG)
Kontakt für diese Presseinformation:
Margarete Lehné, stellv. Pressesprecherin, Tel.: +49 721 608-41157,
E-Mail: <
Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und
vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den
globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie,
Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 600
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in
Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften
zusammen. Seine 23 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein
forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle
Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die
Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und
Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und
Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der
deutschen Exzellenzuniversitäten.
Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter:
https://www.kit.edu/kit/presse
