Portal lebensmittelwarnung.de wird zehn Jahre alt Rund 1.600 Produktwarnungen seit dem Start des Portals
Seit nunmehr zehn Jahren können sich Verbraucherinnen und Verbraucher im
Internet zentral auf der Webseite http://www.lebensmittelwarnung
Warnungen zu Lebensmitteln und seit 2019 auch zu kosmetischen Mitteln und
Bedarfsgegenständen informieren. In diesem Zeitraum wurden rund 1.600
Produktwarnungen veröffentlicht.
Das vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern ins Leben gerufene Portal
http://www.lebensmittelwarnung
Den Verbraucherinnen und Verbrauchern bot es erstmals die Möglichkeit,
sich auf einer zentralen Website einen Überblick über Produktwarnungen zu
verschaffen. Zuvor konnten sich Interessierte nur auf den einzelnen
Internetseiten der 16 Landesministerien oder Senatsverwaltungen über
zurückgerufene Produkte informieren.
Seit dem Start von http://www.lebensmittelwarnung
2021 wurden insgesamt 1.603 Meldungen publiziert. Die häufigsten Gründe
für Warnungen sind mikrobiologische Verunreinigungen z. B. mit Bakterien
wie Salmonellen, Campylobacter oder E. coli. Auch aufgrund von
Fremdkörpern wie Glas- oder Metallsplittern wurden Produkte häufig
zurückgerufen.
Auf aktuelle Warnungen wird auch auf dem Social Media-Kanal Twitter
hingewiesen. 9.395 „Follower“ hat der Kanal @LMWarnung bei dem
Kurznachrichtendienst. Bundesländerspezifische Lebensmittelwarnungen
können darüber hinaus per RSS-Feed bezogen werden. Um den Anforderungen an
eine zeitgemäße Internetseite gerecht zu werden und Lebensmittelwarnung.de
verbraucherfreundlicher zu gestalten, arbeiten derzeit auf Initiative des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Fachleute des
Bundes, der Bundesländer und von Verbraucherorganisationen an einer
Überarbeitung des Portals.
Weiterführende Informationen
Zehn Jahre lebensmittelwarnung.de: Die wichtigsten Zahlen und Fakten:
http://www.bvl.bund.de/LMWarnu
