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Das Frankfurt der Zukunft

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Aktuelle Fragen der Stadtentwicklung stehen im Mittelpunkt einer
Neuerscheinung aus der Goethe-Universität. In dem Sammelband setzen sich
verschiedene Autorinnen und Autoren mit den Anforderungen an die Stadt der
Zukunft auseinander.

„Frankfurt am Main – eine Stadt für alle? Konfliktfelder, Orte und soziale
Kämpfe" – so lautet der Titel des Buches, das im transcript-Verlag
erschienen ist.  Die insgesamt 40 Beiträge diskutieren in anschaulichen
Formaten, welche strukturellen Bedingungen, gesellschaftlichen
Kräfteverhältnisse und Akteure die Mainmetropole prägen. Sie analysieren,
wie neoliberale und autoritäre Tendenzen soziale Ausschlüsse produzieren.
Dabei legen die Autoren und Autorinnen auch einen Fokus auf die
vielfältigen sozialen Kämpfe und zeigen Wege hin zu einer solidarischen
und demokratischen Stadt für alle auf.



Wirtschaftsgeograph Prof. Peter Lindner von der Goethe-Universität
schreibt zusammen mit Prof. Stefan Ouma von der Universität Bayreuth über
„Frankfurt als Ort post-industrieller Arbeitsverhältnisse?“. „Der Stachel
des Widerspruchs: Wohnungspolitik und soziale Kämpfe in Frankfurt am Main“
lautet der Titel eines Beitrags von Prof. Sebastian Schipper und Prof.
Susanne Heeg, beide Goethe-Universität. Und mit den Bodenpreisen und der
damit verbundenen Politik befasst sich der Frankfurter Humangeograph Prof.
Bernd Belina. Das „Wilde Frankfurt“ steht im Fokus des Beitrages von Prof.
Robert Pütz und Elisa Kornherr, hier geht es um Nilgänse und die mit ihnen
verbundenen Konflikte. Weitere Beiträge befassen sich mit Entmietung, dem
Erstarken der AfD, Drogen und der „neuen Altstadt“.



Außer Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, Aktivistinnen und
Aktivisten, kommen auch Betroffene und Akteure der Zivilgesellschaft zu
Wort. Der Band richtet sich gezielt an die Stadtgesellschaft und an eine
breite Öffentlichkeit.