„Science meets Art“: Ein neuer Blick auf die Welt der Wissenschaft
Die virtuelle Kunstausstellung „Science meets Art“ zeigt ab 1. November
2021 die künstlerischen Talente von Menschen aus den Ozeanwissenschaften.
Sie vernetzt nicht nur kunstschaffende Mitarbeitende am GEOMAR Helmholtz-
Zentrum für Ozeanforschung Kiel untereinander, sondern eröffnet vor allem
einem breiten Publikum einen Blick auf die Menschen hinter der
Wissenschaft, was sie antreibt und bewegt, und schafft eine innovative und
farbenfrohe Brücke in die Welt der Forschung.
Farbenreich und überraschend vielfältig. So lässt sich die Sammlung der
Kunstwerke am besten beschreiben, die ab 1. November 2021 in der
virtuellen Galerie „Science meets Art“ zu sehen sind. Gezeigt werden Werke
der Aquarell- und Ölmalerei, Forschungsschiff-Modellbau, Astrofotografie,
Tierskizzen und vieles mehr, die von Mitarbeitenden des GEOMAR Helmholtz-
Zentrum für Ozeanforschung Kiel kreiert wurden. Die Themen der
Ausstellungsobjekte wurden dabei frei gewählt. „Science meets Art“ zeigt
auf faszinierend Weise, dass Kunst, Kreativität und Wissenschaft keine
Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig befruchten.
„Alle Wissenschaftler*innen müssen kreativ sein. Ohne Kreativität wären
wir nicht fähig, Fragen zu stellen und Wege zu finden, diese zu
beantworten. Dasselbe gilt für mein Hobby: Astrofotografie ist nicht ohne
Ideen, Beharrlichkeit, technisches Wissen und ein ordentliches Maß an
Frustrationstole-ranz zu schaffen – wie die Arbeit in der Wissenschaft“,
so Dr. Nico Augustin aus dem Forschungs-bereich „Dynamik des Ozeanbodens“.
„Wissenschaft kann nach außen hin spröde wirken, oder kompliziert. Mit
unserer Ausstellung zeigen wir, dass Ozeanwissenschaften am GEOMAR bunt
sind und aus immer neuen Ideen bestehen. Die Künstler*innen, mit denen wir
zusammenarbeiten, ziehen Kraft und Motivation aus ihren Werken. Man könnte
sagen, dass die Kunst ihre Arbeit inspiriert und ihre Arbeit die Kunst“,
erzählt Ann Kristin Montano, eine der beiden Initiatorinnen von „Science
meets Art“. Ihre Projekt-Partnerin Sarah Kaehlert ergänzt: „Wir wollen die
Menschen aus der Forschung über ihre Kunst nahbarer machen. Damit deutlich
wird: In der Wissenschaft, da arbeiten Leute wie du und ich. Die haben
auch Emotionen, Träume, Wünsche. Kunst ist ein Medium, das dies sichtbar
macht. So schaffen wir einen ganz neuen – persönlichen – Zugang in die
Forschungswelt.“
Die digitale Galerie ist eine Einladung an alle, die Welt der Wissenschaft
von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Es handelt sich bei der
virtuellen Kunstausstellung um eine Kooperation zwischen dem GEOMAR und
den drei Ozeanprojekten CUSCO, EVAR und REEBUS. Die gesamte Belegschaft
des GEOMAR, von Wissenschaft bis Verwaltung, wurde dazu aufgerufen, ihrer
Kreativität eine Bühne zu geben und ihre Kunst für die Online-Ausstellung
einzureichen. Aus den mehr als 20 hochwertigen Beiträgen wurde eine
Auswahl getroffen und in einer Online-Ausstellung visualisiert. Die
Ausstellung verfolgt das Ziel, neue Verbindungen zwischen Mitarbeitenden
der zwei durch die Förde getrennten Institutsstandorte zu schaffen und
einen eindrucksvollen und ansprechenden Zugang zum Thema Wissenschaft für
Menschen außerhalb des Zentrums zu eröffnen.
Die virtuelle Ausstellung kann online kostenfrei besucht werden:
https://geomar.pageflow.io/sci
