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80 Jahre „Citizen Kane“ Vortrags- und Filmreihe beschäftigt sich mit Orson Welles’ Filmklassiker aus unterschiedlichen Perspektiven

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Der Film „Citizen Kane“ des US-amerikanischen Regisseurs Orson Welles gilt
als eines der einflussreichsten Werke der Kinogeschichte. In einer
Vortrags- und Filmreihe an der Universität Heidelberg beleuchten
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Filmklassiker aus dem Jahr
1941 aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven. Den Auftakt der vom
Institut für Europäische Kunstgeschichte organisierten Reihe bildet am 4.
November 2021 der Vortrag „Hinterlassenschaft und Unvollendung: Von
Citizen Kane bis The Other Side of the Wind“. Referentin ist Prof. Dr.
Fabienne Liptay, Filmwissenschaftlerin an der Universität Zürich
(Schweiz). Der Vortrag mit anschließender Vorführung von „Citizen Kane“
findet im Heidelberger Kino „Gloria“, Hauptstraße 146, statt und beginnt
um 18 Uhr.

Orson Welles’ frühes Meisterwerk feiert in diesem Jahr seinen 80.
Geburtstag. In Rückblenden wird darin das Leben des fiktiven
Medienmagnaten Charles Foster Kane erzählt. „Das vom American Film
Institute als ,bester Film aller Zeiten‘ gelistete Werk gilt in vielerlei
Hinsicht als cineastischer Bahnbrecher. Wir nehmen dieses Jubiläum zum
Anlass, anhand von medien-, literatur- und musikwissenschaftlichen
Analysen sowie aus psychoanalytischer Sicht unterschiedliche Zugänge zu
diesem Film zu eröffnen“, erläutert Prof. Dr. Henry Keazor vom Institut
für Europäische Kunstgeschichte, der gemeinsam mit Dr. Alexandra Vinzenz
die Veranstaltungsreihe konzipiert hat. Die Referentinnen und Referenten
beschäftigen sich außerdem mit der Rezeption von Orson Welles’ Schaffen.
Neben „Citizen Kane“ und weiteren Werken des Regisseurs wird auch der Film
„RKO 281“ gezeigt. Er befasst sich mit der Entstehung von „Citizen Kane“.
Außerdem zu sehen ist die Filmbiographie „Mank“, in deren Mittelpunkt der
Drehbuchautor von „Citizen Kane“, Herman J. Mankiewicz, steht.

Die insgesamt fünf Termine der Reihe „80 Jahre Citizen Kane“ finden – mit
Ausnahme der Eröffnungsveranstaltung – jeweils donnerstags im Hörsaal 13
der Neuen Universität, Grabengasse 3-5, statt. Im Anschluss an die
einzelnen Vorträge wird jeweils ein Film gezeigt. Veranstaltungsbeginn ist
um 18.15 Uhr. Für den Besuch der Veranstaltungen wird ein 3G-Nachweis
(geimpft, genesen oder getestet) benötigt. Der Eintritt zur
Eröffnungsveranstaltung am 4. November im Kino „Gloria“ kostet zehn Euro,
ermäßigt acht Euro. Für diesen Termin gilt die 2G-Regel (geimpft oder
genesen).