"Ferne Welten ganz nah. Kulturen im Austausch" - Akademientag 2021 am 8. November in Berlin
„Ferne Welten ganz nah. Kulturen im Austausch“ – diesem Thema widmet sich
der diesjährige Akademientag, zu dem am Montag, dem 8. November 2021 ab
13:30 Uhr die acht in der Akademienunion zusammengeschlossenen
Wissenschaftsakademien nach Berlin einladen.
Hethitische Festrituale, Höhlenmalereien, frühbuddhistische Handschriften
oder die ältesten Korantexte – die Forschungsprojekte des
Akademienprogramms eröffnen faszinierende Einblicke in zeitlich wie
räumlich entfernte Kulturen. Doch wie lassen sich Lebensumstände über
große Distanzen rekonstruieren, welche wissenschaftlichen
Herausforderungen sind damit verbunden? Diese Fragen beantworten bei der
Tagesveranstaltung des Akademientags ab 13:30 Uhr Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler aus dem Akademienprogramm in acht Kurzvorträgen und stehen
anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Insgesamt elf
Projekte aus dem gemeinsamen Forschungsprogramm der Akademien präsentieren
sich zudem mit interaktiven Angeboten in einer Projektstraße. Den
Akademientag eröffnet Prof. Dr. Christoph Markschies, Präsident der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Auf dem Programm stehen weiter zwei Podiumsdiskussionen: Der Turkologe
Prof. Dr. Jens Peter Laut (Göttingen), der Sinologe Prof. Dr. Lothar
Ledderose (Heidelberg) und die Äthiopisten Prof. Dr. Alessandro Bausi
(Hamburg) und Dr. Mersha Alehegne (Addis Abeba) berichten ab 15:45 Uhr
beim Panel „Vernetzt forschen. Perspektiven internationaler
Zusammenarbeit“, wie die Zusammenarbeit bei den Forschungskooperationen
konkret aussieht und welchen Einfluss u. a. auch politische
Rahmenbedingungen auf die Kooperationen haben können. Unter dem Titel
„Alte und Neue Seidenstraße“ diskutieren im Anschluss ab 16:50 Uhr der
Sinologe und Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Prof.
Dr. Thomas O. Höllmann, der Indologe Prof. Dr. Eli Franco und Prof. Dr.
Doris Fischer, Professorin für China Business und Economics: Wo liegen die
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem größten, bis weit in die
Antike zurückreichenden Verkehrsnetz der vormodernen Welt und dem
aktuellen Versuch, die Kontrolle über das globale Beziehungsgeflecht zu
festigen?
Die Abendveranstaltung des Akademientages eröffnet um 19:30 Uhr der
Präsident der Akademienunion, Prof. Dr. Edwin Kreuzer, gemeinsam mit der
Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,
Dr. Manja Schüle, und dem Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft und
Kunst, Bernd Sibler. Über „Identität, Migration, Globalisierung. Große
Zukunftsfragen gestern und heute“ diskutieren im Anschluss auf dem Podium
die Ethnologin und Präsidentin des Goethe-Instituts, Prof. Dr. Carola
Lentz, die Altorientalistin Prof. Dr. Karen Radner und die Direktorin des
Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung,
Prof. Dr. Naika Foroutan, moderiert von der Wissenschaftsjournalistin
Shelly Kupferberg.
Eine Anmeldung zur Veranstaltung vor Ort ist erforderlich unter:
https://www.akademienunion.de/
Veranstaltungsort:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Leibniz-Saal
Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin
Die Federführung für den diesjährigen Akademientag haben die Berlin-
Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Bayerische Akademien
der Wissenschaften übernommen.
Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen:
https://www.akademienunion.de
Für den Livestream ist keine Anmeldung erforderlich.
