Geowissenschaftliche Potenziale als Bausteine zukünftiger Klimapolitik
Der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo) unterstützt den Appell des
Bürgerrates Klima, das 1,5 Grad Ziel durch aktive Umsetzung von Maßnahmen
erreichbar zu machen. Auch in den Geowissenschaften gibt es
erfolgsversprechende Lösungskonzepte für die Bewältigung der Energiewende.
Der Dachverband der Geowissenschaften (DVGeo) unterstützt den Appell des
Bürgerrates Klima, das 1,5 Grad Ziel durch aktive Umsetzung von Maßnahmen
erreichbar zu machen. Der Appell bezieht sich dabei auf die vom Bürgerrat
erarbeiteten Empfehlungen für die zukünftige Klimapolitik.
Dazu kommentiert Dr. Christian Bücker, Präsident des DVGeo „Auch aus den
Geowissenschaften können Lösungen für die Klimapolitik kommen: saisonale
(Untergrund-) Wärmespeicher und die Nutzung geologischer Energiespeicher
für verschiedene erneuerbare Energien können die Versorgung stabilisieren,
indem sie Überschüsse kurz- oder langfristig zwischenspeichern und dann
wieder freigeben.“
Die Geothermie, also die Nutzung von Erdwärme, kann ebenfalls zu Strom-
und Wärmewende beitragen. Mit Erdwärme aus Tiefengeothermie werden
Wärmenetze gespeist und ganze Stadtviertel mit Heizwärme versorgt. Bei
ausreichend hohem Temperaturniveau kann auch Strom erzeugt werden. Dabei
ist Geothermie unabhängig von Wettereinflüssen, ganzjährig und langfristig
verfügbar, also ein stabiler Partner im zukünftigen Wärmemix, vor allem in
Ballungsgebieten.
Vor diesem Hintergrund wertet der DVGeo die Antworten der jetzt in
Koalitionsverhandlungen stehenden Parteien auf die Wahlprüfsteine als
erfreulich: SPD, GRÜNE und FDP stehen Techniken zur Nutzung
geowissenschaftlicher Potenziale offen gegenüber.
Am 11. November veranstaltet der DVGeo das Online-Symposium „Lösungen aus
den Geowissenschaften für die Energiewende“, Anmeldungen dazu sind noch
möglich unter <
unter https://www.dvgeo.org/
