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Öffentliche Online-Ringvorlesung: Geisteswissenschaften und Informatik im Dialog

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Eine interdisziplinäre Ringvorlesung mit dem Titel „Geisteswissenschaften
und Informatik im Dialog. Aktuelle Perspektiven der Digital Humanitities“
bietet die Fachrichtung Musikwissenschaft der Universität des Saarlandes
in Zusammenarbeit mit dem Trier Center for Digital Humanities der
Universität Trier an. Die Ringvorlesung findet im laufenden Wintersemester
jeweils montags von 18 bis 20 Uhr statt – und zwar online über „Zoom“.
Beginn ist am 8. November 2021. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Beethovens zehnte Sinfonie mittels Künstlicher Intelligenz vollendet“ –
So oder so ähnlich lautete kürzlich eine Schlagzeile in vielen Medien, die
zeigt, dass es immer mehr Berührungspunkte zwischen den
Geisteswissenschaften und der Informatik gibt. Die Perspektiven, welche
die Zusammenarbeit dieser Disziplinen bietet, beleuchten Expertinnen und
Experten im Wintersemester im Rahmen einer öffentlichen Ringvorlesung. Ein
Schwerpunkt wird die digitale Signalverarbeitung in der Musikforschung
sein; daneben geht es um Themen wie digitale Briefeditionen, die digitale
Entzifferung der Mayaschrift, die digitale Analyse von Baumonumenten und
anderen Stätten des kulturellen Erbes oder um Forschungsdatenmanagement im
Bereich materieller und immaterieller Kulturgüter.

An der Ringvorlesung beteiligt sind Geisteswissenschaftler und
Informatiker zahlreicher Universitäten und Forschungsinstitute im In- und
Ausland, unter anderem der International Audio Laboratories Erlangen
(Fraunhofer IIS und Universität Erlangen-Nürnberg), der Indiana University
in Bloomington und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche
Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken.

Beginn ist am 8. November 2021 um 18.15 Uhr mit dem Vortrag von Prof.
Christof Schöch (Universität Trier, Trier Center for Digital Humanities)
zum Thema „Digital Humanities und/als Open Science“. Der Vortrag will das
derzeitige Verhältnis der Digital Humanities zur Open Science-Bewegung
anhand ausgewählter Aspekte ergründen. Im Vordergrund stehen dabei Open
Access und Reproduzierbarkeit: Welchen Beitrag können die Digital
Humanities zur Frage des Open Access jenseits der kostenfreien
Verfügbarkeit leisten? Und wie kann die Forschung in den Digital
Humanities nachhaltig und nachvollziehbar gestaltet werden?
Christof Schöch ist Romanist, einer der beiden Direktoren des Trier Center
for Digital Humanities, Mitglied des NFDI4Culture Steering Board und
Präsident des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum.

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.

Weitere Informationen:
Das Programm und den Link zu den Online-Vorträgen finden Sie unter:
<www.uni-saarland.de/musikwissenschaft>