Wissenschaftsforum: Vortrag über Radioaktivität in Natur, Technik und Medizin
Der Strahlen-Experte Ingolf Bernhardt, pensionierter Biophysik-Professor
und früherer Leiter des Zentralen Isotopenlabors der Universität des
Saarlandes, hält am Dienstag, dem 23. November, im Wissenschaftsforum der
Universitätsgesellschaft einen Vortrag über Radioaktivität in Natur,
Technik und Medizin. Der öffentliche Vortrag mit anschließender Diskussion
findet um 18 Uhr in der Aula der Universität auf dem Campus Saarbrücken
(Geb. A3 3) statt. Eine vorherige Anmeldung über <www.unigesellschaft-
saarland.de/anmeldungwissensch
Regel.
Radioaktive Zahnpasta oder Radium-Schokolade: Nach ihrer Entdeckung war
Radioaktivität in Mode. Dass hier Gefahren lauern, wurde erst später
bekannt. Aber wie gefährlich ist Strahlung überhaupt? Professor Ingolf
Bernhardt ist Experte für solche Fragen und war auch bei der
Nuklearkatastrophe von Fukushima überregional gefragter Interviewpartner.
In seinem Vortrag, zu dem die Universitätsgesellschaft des Saarlandes im
Wissenschaftsforum einlädt, erläutert er die Einheiten der
Strahlenbiophysik und gibt Einblick in die natürliche Strahlenbelastung
der Bevölkerung. Ein Schwerpunkt ist dabei die Radon-Problematik.
Bernhardt informiert über die radioaktiven Stoffe im menschlichen Körper,
die etwa über Lebensmittel, Mineralwasser oder beim Rauchen aufgenommen
werden und beleuchtet die zivilisatorisch bedingte Strahlenexposition,
etwa durch die Röntgendiagnostik und nuklearmedizinische Untersuchungen.
Auch die Unglücksfälle von Tschernobyl und Fukushima werden Thema sein.
Die Universitätsgesellschaft lädt alle Interessierten zu dem Vortrag von
Professor Bernhardt ein. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine
Anmeldung über das folgende Formular zwingend erforderlich:
<www.unigesellschaft-saarland.
Zur Teilnahme muss der Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen
PoC-Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, vorliegen
(3-G-Regel).
