Junge Akademie für Nachhaltigkeitsforschung nimmt Arbeit auf
• Akademie der Universität Freiburg ist die erste ihrer Art und
angesiedelt am FRIAS
• 16 Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen arbeiten an
gemeinsamen Projekten
• Künstlerin begleitet die Akademie
Die Junge Akademie für Nachhaltigkeitsforschung hat ihre Arbeit an der
Universität Freiburg aufgenommen. Die Akademie, am Freiburg Institute for
Advanced Studies (FRIAS) angesiedelt und von der Eva Mayr-Stihl Stiftung
gefördert, ist die erste ihrer Art in Deutschland. 16 Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler auf PostDoc-Level aus Freiburg sowie von
internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten über
zwei Jahre hinweg gemeinsam an wissenschaftlichen Projekten im Bereich der
Nachhaltigkeitsforschung. Die Akademie ist interdisziplinär
zusammengesetzt: Unter anderem sind Forschende aus den Bereichen der
Umwelt- und Forstwissenschaften, der Geschichts-, Politik- und
Rechtswissenschaften, der Anthropologie, Mathematik und den
Ingenieurwissenschaften vertreten. Zur Übersicht der Akademiemitglieder.
Neben der Förderung des wissenschaftlichen Diskurses hat die Akademie das
Ziel, Initiativen an den Schnittstellen von Wissenschaft und Gesellschaft
anzuregen. „Wissenschaft findet nicht mehr allein am Schreibtisch oder am
Laptop statt – es geht darum, Lösungen für die Probleme der Gesellschaft
zu finden“, sagte Akademiemitglied Dr. Rita Sousa-Silva bei der
feierlichen Eröffnung der Akademie am 28. Oktober 2021. Die Keynote hielt
Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms
der Vereinten Nationen und ehemaliger Bundesminister für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit. Thekla Walker, baden-württembergische
Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, und Prof. Dr. Martin
Haag, Freiburger Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bauen, sprachen
Grußworte. Zum Video der Eröffnungsveranstaltung.
Die Akademiemitglieder stehen ab sofort in regelmäßigem Austausch und
arbeiten an gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen. Sie selbst legen
den Fokus ihrer gemeinsamen Vorhaben fest. Die Schnittstelle zwischen
Wissenschaft und Gesellschaft wird zudem um eine künstlerische Dimension
erweitert. Als erste „Artist in Residence“ am Freiburg Institute for
Advanced Studies begleitet die Berliner Künstlerin Katrin von Lehmann die
Akademie.
