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HU-Podcast: Die Möglichkeiten des Spiels

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Ein Gespräch mit dem HU-Professor Klaus Eisenack und dem Leiter vom
gamelab.berlin Thomas Lilge über Gaming in der Wissenschaft, Gamification
und die Kulturtechniken im Spiel.

Unsere Gesellschaft folgt unzähligen expliziten und impliziten Regeln.
Genauso wie Spiele. Deswegen benutzen Wissenschaftler:innen klassische
Brettspiele und moderne Spielapps, um Menschen in den Dialog zu bringen
und Regeln neu zu verhandeln. Interessant sind sogenannte Game-Techniken
zum Beispiel, um Expert:innen und Wissenschaftler:innen aus verschiedenen
Disziplinen zu einer gemeinsamen Sprache zu bringen – durchs Spiel.

Prof. Klaus Eisenack ist Ressourcenökonom an der HU und befasst sich unter
anderem mit Kommunen, die an der Lösung von Umweltproblemen arbeiten,
beispielsweise um gegen Wasserknappheit anzukämpfen. In diesen Kommunen
hakt es manchmal an der Kommunikation bzw. wissen die beteiligten Akteure
nicht genau, wie sie ihre Ziele erreichen können, sagt Klaus Eisenack.
Speziell entwickelte Spiele, etwa das Klimabrettspiel Keep Cool
(https://www.climate-game.net), können dabei helfen. Thomas Lilge vom
gamelab.berlin wiederum entwickelt Apps, wie beispielsweise Sciencely
(https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/oktober-2021/nr-211020), und
digitale Spiele, um z.B. Museumsbesucher:innen Wissenschaft auf eine ganz
neue Weise zu vermitteln.

Thomas Lilge und Klaus Eisenack erklären im Gespräch mit der
Radiojournalistin Cora Knoblauch in der neuen Podcastfolge von „Humboldt
Hören“ welche Kulturtechniken in modernen Videospielen stecken.

Die Podcastfolge „Die Möglichkeiten des Spiels“ hören Sie auf der Podcast-
Seite der HU: https://www.hu-
berlin.de/de/pr/nachrichten/januar-2022/nr-22119-1.

Dort finden sich auch alle bisherigen Themen von „Licht, Atomen und
Geheimdiensten“ bis  „Unberechenbare Pflanzen“.  Sie finden die Podcasts
der Humboldt-Universität auch auf Spotify und Apple Podcasts.

Der HU-Podcast „Humboldt hören“ bringt die Hörerinnen und Hörer in Kontakt
mit den Forschenden der HU. Die Radiojournalistin Cora Knoblauch führt die
Gespräche an den Orten, die für die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler wichtig sind und an denen sie anschaulich machen können,
worum es ihnen mit ihrer Forschung geht.