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Zeppelin Universität beruft Professor Dr. Florian Muhle auf den Lehrstuhl für Digitale Kommunikation

Berufen auf den Lehrstuhl für Digitale Kommunikation an der Zeppelin Universität: Professor Dr. Florian Muhle.  Samuel Groesch  Zeppelin Universität
Berufen auf den Lehrstuhl für Digitale Kommunikation an der Zeppelin Universität: Professor Dr. Florian Muhle. Samuel Groesch Zeppelin Universität
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Berufen auf den Lehrstuhl für Digitale Kommunikation an der Zeppelin Universität: Professor Dr. Florian Muhle.  Samuel Groesch  Zeppelin Universität
Berufen auf den Lehrstuhl für Digitale Kommunikation an der Zeppelin Universität: Professor Dr. Florian Muhle. Samuel Groesch Zeppelin Universität

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen am Bodensee hat Professor
Dr. Florian Muhle auf den Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft mit dem
Schwerpunkt Digitale Kommunikation berufen. Der gebürtige Oldenburger
wechselt von der Universität Bielefeld an den Bodensee und wird an der ZU
den Fachbereich Kultur- und Kommunikationswissenschaften verstärken.

„Forschung betreibe ich am liebsten in interdisziplinären Zusammenhängen.
Denn in diesen eröffnen sich nicht nur neue Perspektiven, sondern auch
Gelegenheiten zum Lernen und zum besseren Verständnis der
Forschungsgegenstände. Daher freue ich mich sehr, dass ich meinen
Forschungsinteressen nun an der ZU nachgehen kann, da Interdisziplinarität
hier großgeschrieben wird“, erläutert Muhle seine Beweggründe für den
Wechsel an die ZU. „Ebenso kann ich mich mit der Orientierung der Lehre am
forschenden Lernen voll identifizieren. Denn es ist mir ein großes
Anliegen, Studierende für Forschung zu begeistern und sie darin zu
bestärken, eigene Fragestellungen zu entwickeln und Forschungserfahrungen
zu sammeln.“

„Um unsere Studierenden zu einem intelligenten Gestalten der digitalen
Transformation zu befähigen, bedarf es eines breiten Angebots in Lehre und
Forschung, das auf die vielfältigen Herausforderungen einer sich
digitalisierenden Wirtschaft und Gesellschaft reagiert. Mit der Berufung
von Florian Muhle erweitern wir dieses Angebot um eine mediensoziologische
Perspektive, die in der oft rein technologisch geführten Diskussion um den
digitalen Wandel bisher zu wenig beachtet wird, aber für ein
ganzheitliches Verständnis der Digitalisierung unabdingbar ist“, sagt ZU-
Präsident Professor Dr. Klaus Mühlhahn. „Wir freuen uns daher sehr auf die
gemeinsame Zusammenarbeit.“

Florian Muhle, geboren und aufgewachsen in Oldenburg, studierte einen
Bachelor in Sozialwissenschaften und Erziehungswissenschaft und einen
Master in Interdisciplinary Media Studies an der Universität Bielefeld. In
seiner Promotion an der dort ansässigen Fakultät für Soziologie führte er
„Sozialtheoretische und empirische Studien zu Grenzen der Akteursfähigkeit
‚sozialer Maschinen‘ in virtuellen Kommunikationsprozessen“ durch. In den
Jahren nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Promotion übernahm Florian
Muhle mehrere leitende Positionen in internationalen Forschungsprojekten,
die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), vom Deutschen
Akademischen Austauschdienst (DAAD) und von der VolkswagenStiftung
gefördert wurden und an den Schnittstellen von Mediensoziologie, Politik
und digitaler Kommunikation angesiedelt waren. Zwischenzeitlich
habilitierte er an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld
über „Formen und Grenzen personalisierter Adressenbildung in der
Kommunikation“.

Aufenthalte als Gastforscher führten Florian Muhle unter anderem an die
Norwegian University of Science and Technology in Trondheim, an die
Technische Universität Graz und an die Australian National University in
Canberra. „Im Zentrum meiner Forschung stehen Veränderungen der
Medienkommunikation infolge der umfassenden Digitalisierung
gesellschaftlicher Kommunikationsverhältnisse. Dazu gehören Phänomene der
Datafizierung und Automatisierung von Kommunikation ebenso wie
Veränderungen der Vermittlungsstrukturen der Öffentlichkeit durch die
Entstehung eines hybriden Mediensystems“, sagt Muhle.