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Bilanz nach erstem Semester: studium oecologicum der TU Dortmund erfolgreich gestartet

Campus der TU Dortmund: Im Wintersemester 2021/22 startete an der TU Dortmund das studium oecologicum.  Roland Baege  TU Dortmund
Campus der TU Dortmund: Im Wintersemester 2021/22 startete an der TU Dortmund das studium oecologicum. Roland Baege TU Dortmund
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Campus der TU Dortmund: Im Wintersemester 2021/22 startete an der TU Dortmund das studium oecologicum.  Roland Baege  TU Dortmund
Campus der TU Dortmund: Im Wintersemester 2021/22 startete an der TU Dortmund das studium oecologicum. Roland Baege TU Dortmund

Als eine der ersten Universitäten in Deutschland bietet die TU Dortmund
seit dem Wintersemester 2021/22 das studium oecologicum an: Damit können
TU-Studierende über ihr eigenes Fach hinaus interdisziplinär Kompetenzen
zum Thema Nachhaltigkeit erwerben. Henning Moldenhauer vom
Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund zieht nach dem ersten Semester eine
positive Bilanz.

Das studium oecologicum ist ein Zertifikat, das TU-Studierende als
Zusatzqualifikation während ihres Bachelor- oder Masterstudiengangs
absolvieren können. Dafür müssen sie Veranstaltungen mit insgesamt zehn
Leistungspunkten aus drei Modulen (Basismodul, facheigenes und fachfremdes
Gebiet) absolvieren. Die interdisziplinäre öffentliche Ringvorlesung
„Klima: Wandel, Werte, Wissenschaft“ der Fakultät Bio- und
Chemieingenieurwesen bildet das Basismodul. Dort werden die fachlichen
Grundlagen gelegt und verschiedene Perspektiven aus unterschiedlichen
Fachbereichen vermittelt. In den fünf Vertiefungsmodulen Bildung,
Gesellschaft, Naturwissenschaft und Technik, Raum und Bau sowie Ökonomie
können sich die Studierenden detaillierter mit fachspezifischen
Fragestellungen auseinander setzen.

„Insgesamt haben im aktuellen Wintersemester 64 Studierende an 18
Veranstaltungen in neun Fakultäten teilgenommen“, sagt Henning Moldenhauer
vom Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund, der das Zertifikat mit initiiert
hat. Besonders stark vertreten ist die Fakultät Raumplanung mit sechs für
das Zertifikat geöffneten Veranstaltungen. Durch das Basismodul hat die
Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen mit 57 Studierenden die größte Zahl
an Teilnehmer*innen gehabt.

„Nachhaltigkeit sollte zukünftig noch stärker in allen Bereichen des
gesellschaftlichen Lebens vertreten sein. Mir persönlich ist es ein
Anliegen, dies im Bereich der Bildung umzusetzen, daher habe ich mich
dafür entschieden, das studium oecologicum als Zusatzqualifikation zu
erwerben“, sagt Masterstudentin Katharina Kosian. „Es bietet die
Möglichkeit, den Aspekt der Nachhaltigkeit fächerübergreifend zu studieren
und damit Theorien und Anwendungsmöglichkeiten sowohl in den eigenen
Studienfächern als auch in fachfremden Bereichen kennenzulernen.“ Auch
Henning Moldenhauer zeigt sich zufrieden: „Das studium oecologicum ist von
den Studierenden direkt gut angenommen worden. Das zeigt, dass wir damit
einen Nerv getroffen haben. Wir möchten Angebot zukünftig noch weiter
ausbauen.“

Neben der Einrichtung des Zertifikats konnte die TU Dortmund in den
vergangenen Monaten weitere Ziele ihrer Nachhaltigkeitsstrategie
erreichen. So eröffnete im Oktober 2021 das Nachhaltigkeitsbüro, seit
Jahresbeginn bezieht die Universität 100 Prozent Ökostrom. Neue Scanner
auf dem Campus sollten zudem dabei helfen, den Papierverbrauch weiter zu
senken.