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»Together, we can do better!«

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Unter dem Motto »Together, we can do better« stehen am 14. Februar 2022
bei einer Online-Veranstaltung des LIB Frauen in der Wissenschaft im
Mittelpunkt. Der öffentliche Vortrag der Meeresforscherin Antje Boetius,
und die anschließende Podiumsdiskussion sind angelehnt an den
Dokumentarfilm „Picture a Scientist“. Es wird thematisiert mit welchen
geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten viele Wissenschaftlerinnen zu
kämpfen haben und welche Veränderungen zu einer größeren Chancengleichheit
in der Wissenschaft führen können.

Organisiert von Isabel Kilian und Jana Flury, Doktorandinnen am Leibniz-
Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB), dreht sich die
digitale Veranstaltung rund um die Themen der Filmdokumentation „Picture a
Scientist“. Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-
Instituts in Bremen, spricht in diesem Zusammenhang über “Women on
board(s)! Exploring the path to a good place for all”. Die anschließende
Diskussionsrunde befasst sich mit den Hindernissen, mit denen Frauen in
der Wissenschaft konfrontiert sind, aber vor allem mit möglichen
Lösungsansätzen, wie die Gleichberechtigung an Forschungsinstituten und in
der Wissenschaft besser umgesetzt werden kann. Teilnehmende sind:

       Prof. Dr. Diana Imhof von der Universität Bonn
       Prof. Dr. Susanne Dobler von der Universität Hamburg,
       Prof. Dr. Peter Kappeler von der Georg-August-Universität in
Göttingen
       Dr. Julia Schmid, Wissenschaftliche Referentin für das Thema
Gleichstellung und Diversität in der Leibniz Gemeinschaft

Die Online-Veranstaltung ist angelehnt an den Film „Picture a Scientist“.
Dieser folgt den Karrieren von drei Forscherinnen und zeigt hautnah
welchen geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten Frauen in der
Wissenschaft sich stellen. Die Initiatorinnen der Veranstaltung, können –
dank einer Förderung der European Society for Evolutionary Biology –
innerhalb des LIB 100 Streaminglizenzen verteilen, um so auf das Thema
Chancengleichheit der Geschlechter an Forschungsinstitutionen aufmerksam
zu machen. „Wir möchten damit einen Beitrag leisten, um das Bewusstsein
für unbewusste, geschlechtsspezifische Vorurteile und die damit
verbundenen Folgen für Frauen in der Wissenschaft zu erhöhen“, erklären
Isabel Kilian und Jana Flury. Mit den Fördergeldern werden Veranstaltungen
beziehungsweise Projekte unterstützt, die für Ungleichheiten zwischen den
Geschlechtern besonders im Wissenschaftsumfeld sensibilisieren und zu
einer besseren Gleichstellung in der Wissenschaft beitragen sollen.

Die Ungleichheit der Geschlechter in der Wissenschaft war bereits vor der
Pandemie Thema: Die Coronakrise hat die Benachteiligung von
Wissenschaftlerinnen in den letzten zwei Jahren jedoch verstärkt.
Wissenschaftliche Studien deckten auf, dass Frauen, insbesondere mit
Kindern, während des Lockdowns weniger Zeit für ihre Forschungstätigkeit
hatten als ihre männlichen Kollegen und weniger publizierten, obwohl
insgesamt mehr wissenschaftliche Artikel in Fachjournalen veröffentlicht
wurden.

Der Vortrag und die Podiumsdiskussion finden am 14. Februar 2022 um 15:15
Uhr in englischer Sprache und online statt. Interessierte können sich zum
Vortrag und der Diskussion anmelden unter:
https://test.idloom.events/picture-a-scientist

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Über das LIB
Das Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) widmet
sich der Erforschung der biologischen Vielfalt und ihrer Veränderung. Seit
dem 1. Juli 2021 arbeiten unsere Forschenden an zwei Standorten: dem
Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn sowie dem
ehemaligen Centrum für Naturkunde in Hamburg. Generaldirektor ist Prof.
Dr. Bernhard Misof, der das LIB standortübergreifend leitet.

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 96 Forschungsinstitute und
wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung sowie drei
assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von
den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-,
Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.
Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an
Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung Bund und Länder
fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.