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3. Platz beim BIM-Award 2022 für Absolventin der DHBW Mosbach

Preisträgerin Vicky Abdic
Preisträgerin Vicky Abdic
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Preisträgerin Vicky Abdic
Preisträgerin Vicky Abdic

DHBW-Bachelorarbeit senkt Kosten und erhöht die Qualität beim
(Straßen-)Bau: Für die Entwicklung eines Programm, das beim Bauen
automatisch die Positionsdaten wichtiger Objekte einliest und abgleicht,
ob sie sich an der erwarteten Position befinden, wurde eine DHBW-
Bachelorarbeit mit dem 3. Platz des BIM-Awards ausgezeichnet. Vicky Abdic,
die vor kurzem ihr Studium des Bauingenieurwesens an der DHBW Mosbach
erfolgreich beendete, erzielte dieses hervorragendes Ergebnis, das zudem
noch mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro dotiert ist.

Mosbach, den 7. Februar 2022 – Ein Programm, das beim Bauen automatisch
die Positionsdaten wichtiger Objekte einliest und abgleicht, ob sie sich
an der erwarteten Position befinden? Für diese kostensenkende Methode
wurde eine DHBW-Bachelorarbeit mit dem 3. Platz des BIM-Awards
ausgezeichnet. Vicky Abdic, die vor kurzem ihr Studium des
Bauingenieurwesens an der DHBW Mosbach erfolgreich beendete, erzielte
dieses hervorragendes Ergebnis, das zudem noch mit einem Preisgeld in Höhe
von 2.000 Euro dotiert ist.

Am 28. Januar 2022 fand die Preisverleihung des BIM-Awards 2022 der
Virtuellen Akademie A6 in einem Online-Format statt. BIM steht für
„Building Information Modeling“, eine neue Arbeitsmethode beim Planen,
Bauen und Betreiben von Bauobjekten. Abdic war eine von insgesamt 54
Studierenden bzw. Absolventen, die Wettbewerbsbeiträge einreichten. Sie
bewarb sich mit ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema „Entwicklung einer
Methode zur automatisierten Erkennung von Bruchkanten für die
innerbetriebliche Qualitätskontrolle“. Bei ihrem Dualen Partner, dem
Bauunternehmen Schwenk, entwickelte sie im Rahmen der Bachelorarbeit ein
Programm, mit dessen Hilfe Vermessungsdaten, die durch Drohnen oder
Tachymeter aufgenommen wurden, automatisiert ausgewertet werden können, um
Bruchkanten zu erkennen, also Kanten, bei der die Höhe „bricht“. Dies
ermöglicht die regelmäßige und unmittelbare Überprüfung, ob die Soll- und
Ist-Position von relevanten Objekten der Verkehrsinfrastruktur wie
Schachtdeckeln oder Randsteinen übereinstimmen. Im Falle einer Abweichung
von der geplanten Lage kann der Fehler sofort – und damit vor dem Einbau
einer Asphaltschicht – korrigiert werden. Dies ermöglicht eine erhebliche
Kosteneinsparung und trägt zur Qualitätssteigerung bei.

Als Schirmherr des BIM-Awards 2022 übergab Winfried Hermann, Minister für
Verkehr in Baden-Württemberg, virtuell die Urkunde. „Wir zeichnen junge
Studierende für ihre herausragenden Forschungsarbeiten und ihre
innovativen Lösungsansätze zum Building Information Modeling, kurz BIM,
aus. Ein längerfristiges Ziel ist es, sämtliche Baumaßnahmen im Land mit
BIM-Unterstützung zu realisieren. Als Verkehrsminister ist mir besonders
daran gelegen, dass Digitalisierung genutzt wird, um zu einer
nachhaltigen, klimaschonenden und sicheren Mobilität für alle beizutragen.
In unserem Ministerium haben wir für die Weiterentwicklung der digitalen
und vernetzten Mobilität ab diesem Jahr eine eigene Abteilung. Wir fördern
gerne innovative Studierende. Die Ausgezeichneten machen mich sehr
zuversichtlich, dass baden-württembergische Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler auch künftig zu den Vorreitern in Sachen BIM gehören
werden.“ Organisiert wurde die Online-Preisverleihung durch das Institut
für Baubetriebslehre der Universität Stuttgart.

Über den BIM-Award und die Virtuelle Akademie A6

Der BIM-Award wird im Rahmen der Virtuellen Akademie A6 für studentische
Abschluss- und Projektarbeiten aus den Bereichen BIM (Building Information
Modeling) und Digitalisierung im Bauingenieurwesen gestiftet. Dieses Jahr
fand die Verleihung des BIM-Awards bereits das fünfte Mal statt. HOCHTIEF
PPP Solutions, Johann BUNTE Bauunternehmung, Dutch Infrastructure Fund
(DIF) und das BIM-Cluster BW haben insgesamt 20.000 Euro als Preisgeld zur
Verfügung gestellt. Die Virtuelle Akademie A6 entstand rund um das Projekt
„Verfügbarkeitsmodell BAB A6“. An ihr beteiligen sich Professoren der
Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach, der Hochschulen Biberach,
Karlsruhe, Konstanz und Stuttgart, des Karlsruher Instituts für
Technologie und der Universität Stuttgart. Die DHBW Mosbach wird durch
Prof. Dr.-Ing. Markus Schönit vertreten.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Markus Schönit
https://www.mosbach.dhbw.de/detail/prof-dr-ing-markus-schoenit/