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Welt-Adipositas-Tag am 4. März 2022: Übergewicht in Zeiten der Corona-Pandemie

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Externe Hilfe bei der Gewichtsreduktion für adipöse Personen während der Corona-Pandemie besonders wichtig

Weltweit steigt die Zahl der Menschen mit starkem Übergewicht seit Jahren kontinuierlich an – auch in Deutschland [1]. Die Corona-Pandemie scheint diesen Trend noch einmal verschärft zu haben. Wie eine Umfrage von The 1:1 Diet by Cambridge Weight Plan [2] zeigt, hat mehr als jeder dritte Befragte in Deutschland während der Corona-Beschränkungen an Gewicht zugelegt. Übergewicht (Body-Mass-Index / BMI 25-29,9 kg/m²) und Adipositas (BMI ≥30 kg/m²) gelten als Mitursache für eine Reihe von körperlichen und gesundheitlichen Beschwerden sowie die Entwicklung von chronischen Krankheiten.  
 
Der Welt-Adipositas-Tag („World Obesity Day”) am 4. März gewinnt durch COVID-19 an Wichtigkeit. Denn die pandemiebedingten Einschränkungen während der Corona-Wellen führen vielfach zu einem Mangel an Beschäftigungs- und Sportmöglichkeiten. So kam es gemäß der Umfrage von The 1:1 Diet bei 38 Prozent der Befragten in Deutschland während der COVID-19-Lockdowns zu einer Gewichtszunahme. Besonders stark betroffen sind diejenigen, die sich selbst als übergewichtig einschätzen: 46 Prozent der etwas Übergewichtigen und fast ebenso viele der stark Übergewichtigen (47 Prozent) kämpfen mit zusätzlichem Gewicht aus den Lockdown-Phasen.
 
40 Prozent der befragten Männer und Frauen in Deutschland sind nach eigenen Angaben übergewichtig und 13 Prozent sogar stark übergewichtig. Frauen zeigen eine größere Tendenz zu „stark übergewichtig“ (16 Prozent) als Männer (11 Prozent).
 
Mangelndes Wissen rund um Adipositas
Die Herausforderungen bei der Prävention gegen starkes oder krankhaftes Übergewicht, Adipositas (auch als „Fettsucht“ oder „Fettleibigkeit“ bezeichnet), liegen oft im mangelhaften Wissen rund um die Risiken der Erkrankung. Dabei gelten Übergewicht und Adipositas als Risikofaktoren für eine Reihe chronischer Krankheiten wie Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen und Krebs [3]. Zudem erhöht gerade starkes Übergewicht die Wahrscheinlichkeit für einen schweren COVID-19-Verlauf. Nicht nur die Hospitalisierungsrate liegt bei adipösen Menschen höher, sondern auch das Todesrisiko [4]. Welche Gefahren ein sehr stark erhöhtes Gewicht mit sich bringt, ist aber 15 Prozent der von The 1:1 Diet in Deutschland Befragten nicht bewusst. Besonders in der jüngeren Bevölkerungsgruppe, der sogenannten Generation Z (1994-2001), gibt jeder Sechste (17 Prozent) an, nicht ausreichend über mögliche Folgen informiert zu sein.
 
Durch eine rechtzeitige Aufklärung über die Gefahren von Adipositas können Betroffene vor schwerwiegenden Folgen bewahrt und zu einer erfolgreichen Lebensumstellung motiviert werden, wie der Fall von Olaf Döring zeigt. Nach jahrelangen erfolglosen Diätversuchen wog er 140 kg (BMI 41,8), die ihn stark belasteten.
 
„Schlank bin ich noch nie gewesen, auch als Junge nicht. Doch im Mai 2020 erreichte mein Gewicht durch Corona-Lockdown und Wochen im Homeoffice schließlich seinen traurigen Höhepunkt“, erzählt Olaf Döring. „Mein Arzt warnte mich eindringlich vor den gesundheitlichen Schäden und ein Mediziner im Bekanntenkreis riet mir sogar zu einer Magen-OP. Das alles belastete mich psychisch sehr. Mir war klar, dass ich etwas ändern musste, auch angesichts der Risken durch Corona. Auf meiner Suche nach Hilfe stieß ich auf The 1:1 Diet. Danach ging alles ganz schnell. Durch die Unterstützung meines Beraters schaffte ich es, in nur 20 Wochen 30 kg abzunehmen – bald werden es 45 kg sein. Heute bin ich endlich wieder glücklich, gesünder und stecke voller Energie, die mir dabei hilft, neue Ziele zu erreichen und meine Träume zu verwirklichen.“
 
Externe Hilfe in Zeiten von COVID-19 besonders wichtig
Generell fällt etwa der Hälfte (51 Prozent) der Umfrageteilnehmer in Deutschland das Abnehmen schwer. Doch besonders in ungewöhnlichen Zeiten wie der Corona-Pandemie bleibt der Kampf gegen die Pfunde vielfach auf der Strecke. Besonders wichtig sind deswegen Anlaufstellen für Abnehmwillige sowie ein motivierendes Umfeld, das eine Gewichtsabnahme aktiv begleitet. Allgemein geben 46 Prozent der Befragten in Deutschland an, das Durchhalten eine Diät falle ihnen leichter, wenn sie Unterstützung erfahren.
 
„Unsere jahrzehntelange Erfahrung und zahlreiche veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass externe Unterstützung entscheidend ist, um den Erfolg einer Diät zu optimieren“, so Mark Gilbert, Ernährungsberater bei The 1:1 Diet. „Deswegen sind persönliche Berater, die alle unsere Slimmer individuell während des Abnehmprogramms betreuen und motivieren, ein integraler Bestandteil unseres Steps Plan. In Zeiten von Corona natürlich auch virtuell über Videochat.“