Zum Hauptinhalt springen

Podiumsdiskussion „Der Ukraine-Russland-Konflikt: Welche Rolle spielt das Recht?“

Pin It

Krieg in der Ukraine: Online-Gespräch zur Rolle des Völkerrechts am 3.
März mit Expert*innen aus Rechtswissenschaft, Internationalen Beziehungen
und Osteuropastudien.

Der Krieg in der Ukraine geht auch einher mit einer Auseinandersetzung um
rechtliche Fragen. So begründete Präsident Wladimir Putin den Einmarsch
russischer Truppen unter anderem mit einem angeblichen Genozid in den
Separatistengebieten – was umgehend auf scharfen internationalen Protest
stieß. Die Ukraine wiederum wehrt sich gegen die Invasion inzwischen auch
vor dem Internationalen Gerichtshof auf Grundlage der Genozid-Konvention.
Was bedeuten die unterschiedlichen rechtlichen Argumentationslinien für
die Zukunft des Völkerrechts und für die Zukunft der internationalen
Rechtsordnung? Welche Rolle spielt die sowjetische Vergangenheit in diesem
Konflikt und in der Region?

Über diese Fragen sprechen namhafte Expert*innen aus unterschiedlichen
Disziplinen in der öffentlichen Online-Diskussion „Der Ukraine-Russland-
Konflikt: Welche Rolle spielt das Recht?“ am Donnerstag, 3. März, um 18
Uhr. Neben einer völkerrechtlichen Einordnung des Konflikts soll unter
anderem erörtert werden, wie das Völkerrecht in diesem Konflikt
„eingesetzt“ wird.

Eine Diskussion mit Einschätzungen aus der Rechtswissenschaft,
Internationalen Beziehungen und Osteuropastudien. Mit:

• Prof. Dr. Stefan Oeter, Professur für Öffentliches Recht, Völkerrecht
und ausländisches Öffentliches Recht, Universität Hamburg

• Prof. Dr. Elvira Rosert, Juniorprofessorin für Politikwissenschaft,
insbesondere Internationale Beziehungen, Universität Hamburg

• Dr. Cindy Wittke, Leiterin Politikwissenschaftliche Forschungsgruppe,
Leibniz‐Institut für Ost‐ und Südosteuropaforschung, Regensburg

Moderation: Dr. Anne Dienelt, Institut für Internationale
Angelegenheiten, Universität Hamburg

Veranstalter ist die Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität
Hamburg in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ost- und
Südosteuropaforschung. Die Diskussion ist über die Plattform Zoom
kostenlos zugänglich. Weitere Informationen und Anmeldungen:
https://t1p.de/m3udb