6. Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige: Erstmals in Frankfurt am Main
Anmeldung ab sofort möglich – Prominente Stimmen zu Gast: U.a. Cathy
Hummels, Walter Kohl, Harald Schmidt, Torsten Sträter
Leipzig/Frankfurt a.M., 7. März 2022 Am 4. Juni 2022 veranstalten die
Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die DepressionsLiga e.V. den 6.
Deutschen Patientenkongress Depression in der Alten Oper Frankfurt am
Main. Die in Deutschland einmalige und inzwischen fest etablierte
Veranstaltung ist für an Depression erkrankte Menschen und deren
Angehörige eine Gelegenheit, sich über die Erkrankung zu informieren sowie
mit anderen Betroffenen auszutauschen. Nach fünf Kongressen in Leipzig
findet der Patientenkongress erstmals in Frankfurt am Main statt. Erwartet
werden rund 1.000 Gäste.
Die Moderation übernimmt wie immer der Schirmherr der Stiftung Deutsche
Depressionshilfe, Harald Schmidt. Er sagt dazu: „Ganz im Ernst:
Depressionen sind nicht lustig. Aber besser behandelbar, als viele denken.
Je mehr wir alle über die Erkrankung wissen, desto besser können wir damit
umgehen. Deshalb rate ich jedem: Informieren Sie sich – der Deutsche
Patientenkongress Depression ist dafür eine gute Gelegenheit.“ Dabei sein
werden auch viele weitere Prominente, die sich für mehr Aufklärung über
Depression einsetzen. Angekündigt haben sich u.a. der Komiker, Autor und
Schirmherr der DepressionsLiga Torsten Sträter, die Moderatorin und
Unternehmerin Cathy Hummels, Podcaster Lars Tönsfeuerborn sowie Stiftungs-
Botschafter Walter Kohl.
Austausch und Wissen, Verleihung Medienpreis
In Diskussionsrunden und Vorträgen geht es beim Kongress in der Alten Oper
u.a. um vielfältige Themen wie „Depression am Arbeitsplatz“, „Depression
in Kindheit und Jugend“ aber auch um Neues zu Behandlungsmethoden wie
Hirnstimulation oder Online-Programme als unterstützende Maßnahmen in der
Therapie. In der Alten Oper laden darüber hinaus Vereine und
Organisationen aus dem Bereich psychische Gesundheit ein, sich an Ständen
zu ganz verschiedenen Themen rund um die Depression zu informieren. Die
Besucher erwartet zudem die Verleihung des 5. Deutschen Medienpreises
Depressionshilfe. Formate wie das „Roadmovie Depression“,
Buchpräsentationen und Blogger-Talks in der „LigaLounge“ bieten Raum für
Austausch in kleineren Runden – moderiert werden die Angebote von
erfahrenen Behandlern und Betroffenen.
Volkskrankheit Depression: Nur Minderheit erhält die richtige Behandlung
5,3 Millionen Deutsche leiden jedes Jahr an einer behandlungsbedürftigen
Depression. „Die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen haben
Menschen mit Depression in den vergangenen zwei Jahren besonders hart
getroffen. Fast die Hälfte der Betroffenen berichtet von einer
Verschlechterung des Krankheitsverlaufs. Das ist eine stille Katastrophe.
Mit dem Patientenkongress Depression können wir gerade jetzt für die leise
Erkrankung ein starkes Zeichen setzen“, so Professor Ulrich Hegerl,
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Inhaber
der Senckenberg-Professur an der Universität Frankfurt/M.. „Den
Betroffenen wird durch den Kongress deutlich, dass sie mit ihrer
Erkrankung nicht allein sind. Angehörige empfinden den Erfahrungsaustausch
mit anderen gerade jetzt als große Stütze“, ergänzt Waltraud Rinke,
Vorsitzende der Deutschen DepressionsLiga.
Anmeldung zur Veranstaltung
Ein Kongress-Ticket kostet 40 Euro, ermäßigt 25 Euro (inkl. Verpflegung).
Ein Förderticket kann für 99 Euro erworben werden. Die Anmeldung für den
Kongress ist ab sofort möglich unter: www.deutsche-
depressionshilfe.de/kongress. Dort findet sich auch das Kongressprogramm
sowie laufend aktuell gehaltene Informationen zu Corona-bedingten
Bestimmungen.
