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Forschungsperspektive Ukraine am DHI Warschau

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Die Max Weber Stiftung (MWS) unterstützt geflüchtete ukrainische
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Stipendien. Diese Initiative
wird ab sofort durch das Deutsche Historische Institut (DHI) Warschau,
eines der elf Institute der MWS, realisiert.

In Warschau stehen ab sofort die Forschungsinfrastruktur des Instituts,
die Bibliothek und Büroarbeitsplätze zur Verfügung, um geflüchteten
ukrainischen Historikerinnen und Historikern sowie Kolleginnen und
Kollegen aus benachbarten Disziplinen die Fortsetzung wissenschaftlicher
Tätigkeiten unter den gegenwärtigen Bedingungen zu ermöglichen. Das
Programm, das aus zentralen Mitteln der Stiftung unterstützt wird,
ermöglicht in seiner ersten Phase die Förderung von dreimonatigen
Forschungsaufenthalten am DHI in Warschau. Es knüpft an
Forschungsperspektiven an, die am DHI Warschau bereits vor zwei Jahren
ausgearbeitet wurden.

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im
Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der
Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in
ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält
weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch
eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch
unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die MWS beste
Voraussetzungen für exzellente geistes- und sozialwissenschaftliche
Forschung.

Aufgabe des Deutschen Historischen Instituts Warschau mit seinen
Außenstellen in Prag und Vilnius ist die wissenschaftliche Erforschung der
Geschichte Polens und der deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen
und internationalen Kontext. In diesem Themenfeld betreibt das Institut
innovative Grundlagenforschung, die die polnische Geschichte in ihren
europäischen Bezügen und die deutsch-polnische Verflechtungsgeschichte
grundsätzlich in ihrer gesamten chronologischen Tiefe und thematischen
Breite in den Blick nimmt. Im letzten Jahr wurde mit Partnerinstitutionen
ebenfalls eine Initiative für geflüchtete belarussische Forscherinnen und
Forscher initiiert.