Woher kommt Haarausfall und was kann man dagegen unternehmen?
Es gibt variantenreiche Formen des Haarausfalls, die mit unterschiedlichen Ursachen zusammenhängen. Erblich bedingter Haarverlust lässt sich meistens nicht endgültig stoppen. Häufig ist jedoch eine Haartransplantation denkbar. Hierfür kommt zum Beispiel bei einem Vergleich Deutschland / Schweiz nicht nur eine Haarklinik aus dem Inland in Frage.
Grundsätzliche Unterscheidung zwischen erblich bedingtem Haarausfall und anderen Ursachen
Experten unterscheiden immer grundsätzlich zwischen erblich bedingtem Haarausfall und anderen Ursachen. Eine Vererbung ist sehr oft der Auslöser des Haarverlusts. Darüber hinaus gibt es andere Varianten, die beispielsweise durch Autoimmunerkrankungen oder mechanische Reizungen verursacht werden.
Vererbung bei Männern mit Geheimratsecken und unterschiedlichem Verlauf
Männer sind besonders häufig von vererbtem Haarausfall betroffen. Darüber hinaus entwickelt sich diese Form des Haarverlusts bei männlichen Patienten über einen äußerst langen Zeitraum auf weiten Bereichen der Kopfoberfläche. Oft zeigt sich erblich bedingter Haarausfall sehr früh mit sogenannten Geheimratsecken. Diese Ecken entstehen, nachdem über den Schläfen direkt am Haaransatz die Haare ausgefallen sind. Erblich bedingter Haarausfall verläuft in jedem Einzelfall mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und erzeugt am Ende verschiedene Resultate.
Bei manchen Männern entwickelt sich schon im Alter zwischen 20 und 30 Jahren eine Halbglatze. Andere Betroffene lassen den Haarausfall hingegen auch nach dem 60. Lebensjahr fast ausschließlich mit Geheimratsecken erkennen. In zahlreichen Fällen verbleibt am Ende aber lediglich im Hinterkopf-Bereich sowie an den Schläfen ein Haarkranz. Haarfollikel werden durch die vererbte Variante des Haarausfalls irreversibel geschädigt.
Kreisrunder und diffuser Haarausfall als seltenere Formen
Sobald Haare in einem begrenzten Bereich mit einer runden Form ausfallen, handelt es sich zumeist um eine Alopecia areata. Diese Autoimmunerkrankung ist als kreisrunder Haarausfall bekannt. Weil dabei die Haarfollikel nicht absterben, können an den kahlen Stellen später häufig wieder Haare wachsen.
Diffuser Haarausfall tritt hingegen am gesamten Kopf auf und endet nur selten damit, dass ein Bereich komplett kahl ist. Diese Form des Haarverlusts betrifft vor allem viele Frauen. Beim diffusen Haarausfall kommen variantenreiche Ursachen in Frage. Oft ist ein hormonelles Problem der Auslöser.
Behandlungsoptionen mit Abhängigkeit vom Einzelfall
Zwischen den Ursachen des Haarausfalls und den denkbaren Behandlungsmöglichkeiten besteht immer ein Zusammenhang. In jedem Einzelfall muss ein Spezialist zunächst die verbliebenen Haare und die Kopfhaut im Detail untersuchen, um sinnvolle Therapien zu entwickeln. Vor allem beim Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen als Auslöser müssen Patienten umgehende kompetente Ärzte aufsuchen.
Verlangsamung ohne endgültige Heilung bei erblich bedingtem Haarausfall
Sobald Haarausfall erblich bedingt ist, bleibt eine dauerhafte Beseitigung des Problems oft unmöglich. Es gibt kein Wundermittel, das irreversibel geschädigte Haarfollikel wiederbelebt. In vielen Einzelfällen besteht ausschließlich der Chance, die Entwicklung zu verlangsamen. Hierfür wurden verschiedene Medikamente entwickelt. Wegen der möglichen Nebenwirkungen ist es aber alternativlos, die Anwendung zunächst mit einem Arzt abzuklären und die Risiken genau abzuwägen.
Haartransplantation mit verpflanztem Spenderhaar als interessante Alternative
Durch eine Haartransplantation verpflanzen Spezialisten an kahlen Bereichen der Kopfhaut Haarfollikel, die dem Patienten zuvor aus einem sogenannten Spenderbereich entnommen wurden. Für die Entnahme des Spenderhaars nutzen erfahrene Haarspezialisten die Zonen, die im Normalfall nicht vom erblich bedingten Haarausfall betroffen sind.
Dadurch besteht die Chance, dass die transplantierten Follikel für langfristiges Haarwachstum sorgen. Ob eine erfolgreiche Haartransplantation möglich ist, hängt immer vom Einzelfall ab. Vor allem die Menge des geeigneten Spenderhaars und der individuelle Zustand der Kopfhaut nach dem Haarausfall sind entscheidend.
Gezielte Beseitigung einer Ursache ohne erbliche Auslöser
Solange Haarausfall nicht erblich bedingt ist, lassen sich manche Ursachen gezielt beseitigen. In einigen Fällen genügt es beispielsweise, mechanische Reibungen zu vermeiden oder ungeeignete Haarpflegeprodukte auszutauschen. Hormonelle Auslöser können unter bestimmten Voraussetzungen wiederum mit ärztlich verordneten Medikamenten bekämpft werden. Zuvor bleiben die Rücksprache mit Medizinern und die genaue Abklärung der Ursache aber alternativlos.
