Zahngesundheit für Tiere
Genau wie bei Menschen ist auch bei unseren Vierbeinern das Thema Zahngesundheit nicht zu unterschätzen. Schmerzen in diesem Bereich wirken sich auf die Lebensqualität aus und so ist es gut zu wissen, dass es wie für den Menschen auch für Tiere Ärzte gibt, die sich rein auf die Zahngesundheit spezialisiert haben. In diesem Betrag geht es um Wissenswertes zum Thema tierische Zahngesundheit.
- Der Tierzahnarzt und sein Tätigkeitsfeld
Wie beim Menschen, gibt es für Tiere Praxen, die sich auf die Zahnheilkunde spezialisiert haben. Ein Beispiel dafür ist der Tierzahnarzt in 51491 Overath. In diesem Tierzahnzentrum werden Leistungen wie konservierende Zahnheilkunde/Zahnerhaltung, Prophylaxe/Vorsorge, Prothetik/Zahnersatz, Kieferorthopädie, Mundhöhlen- und Gesichtstumore, Stomatologie/Mundhöhlenkrankheiten, Implantologie, zahnärztliche Chirurgie, Endodontie/Zahnmarkerkrankungen, Kiefer-, Mund- und Gesichtschirurgie, ästhetische Zahnmedizin und Parodontologie angeboten.
- Tierfutter im Fokus
Immer wieder ein Thema in dem Tierzahnzentrum ist das Futter der Vierbeiner. Neue Angebote und Trends laden zum Hinterfragen alter Gewohnheiten ein. Beispielsweise etabliert sich gerade ein Nachhaltigkeit-Trend beim Haustier-Futter. Es geht darum, die eigenen Werte zu leben und dabei die Tiergesundheit nicht aus dem Blick zu verlieren.
- Zusammenhang von Ernährung und Tierzahngesundheit
Gepflegte Zähne sind ein Aushängeschild – nicht nur beim Menschen.
Sie stehen für Sauberkeit, Gesundheit sowie für gute Ernährung. Blitzt das Gebiss ihres vierbeinigen Lieblings, dann kommt das für viele Menschen einem Lächeln gleich. Das zeigt auch die Verantwortung, die Tierhaltern in Bezug auf die Zähne ihres Tieres zukommt. Handeln diese dahingehend nachlässig, dann kann das nicht nur sehr teuer werden, sondern auch das Tier hat das Nachsehen, da es unter Beschwerden und Schmerzen leidet. Studien haben ergeben, dass nahezu 85 Prozent der Katzen und Hunde schon ab dem vierten Lebensjahr mit Zahnbelag und Zahnstein ihre Probleme haben.
Daher sollten Tierbesitzer schon ab dem Welpenalter Zahnpflegerituale einführen und diese dann zur Routine werden lassen. In diesem Alter können Tiere noch gut an regelmäßiges Berühren im Kopf- und Maulbereich gewöhnt werden. Ist dieses Ritual etabliert, können auch die Zähne Stück für Stück miteinbezogen werden. Beispielsweise können schon dreißig Sekunden tägliches Putzen der Zähne stark zur nachhaltigen Erhaltung der Zahngesundheit beitragen.
Wurden Tiere in ihren jungen Jahren nicht an die tägliche Zahnpflege gewöhnt, dann kann ihr biologisch angelegter Kautrieb genutzt werden. Hilfsmittel wie Kauröllchen oder Kaustreifen können dabei zum Einsatz kommen. Sie helfen dabei, den mechanischen Weg zu nehmen, um die Bakterien der Zahnbeläge einzudämmen.
Zumindest einmal im Jahr sollte auch von ärztlicher Seite aus ein Zahncheck vorgenommen werden und dazwischen zuckerarmes, artgerechtes Futter verwendet werden. Wird die Zahnhygiene hingegen vernachlässigt, können sich Bakterien vermehrt ansiedeln und aus anfänglichen Zahnbelägen kann sich harter Zahnstein bilden. Auch Entzündungen des Zahnfleischs, Mundgeruch und Schwierigkeiten beim Kauen sind Folgen von vernachlässigter Zahnhygiene.
Im schlimmsten Fall kommt es zum Verlust von Zähnen und außerdem die im Zahnbelag angesiedelten Bakterien können sich über das Blut im Tierkörper weiter verteilen. So können weit über den Zahnraum hinaus weitere Organsysteme in Mitleidenschaft gezogen werden. Warum also nicht direkt im Welpenalter ansetzen oder falls dies nicht mehr möglich ist, dann zumindest im Erwachsenenalter des Tieres den ärztlichen Rat regelmäßig einholen und in der Zwischenzeit angeratene Zahnroutinen nicht schleifen lassen?
- Fazit
Wie auch beim Menschen, gibt es für Tiere auf die Zahngesundheit spezialisierte Experten, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zwischen den regelmäßigen Terminen, gilt es, die angeratenen Routinen und Ernährungshinweise in die Tat umzusetzen, um die sich aus mangelnder Zahnhygiene ergebenden Folgen gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Artikel lieferte diesbezüglich einige Anregungen und Denkanstöße.
