Online-Befragung für den 4. Kinder- und Jugendbericht Rheinland-Pfalz startet
Johannes Gutenberg-Universität Mainz leitet umfangreiche Studie zu
Lebensbedingungen von 14- bis 21-jährigen Menschen mit Schwerpunkt
„Beteiligung“
JGU leitet umfangreiche Studie zu Lebensbedingungen von 14- bis
21-jährigen Menschen mit Schwerpunkt „Beteiligung“
Auf der Website unter https://4.jugendberichtrlp.de/ startet heute die
Online-Befragung zum 4. Kinder- und Jugendbericht des Landes Rheinland-
Pfalz. Bis zum 31. Oktober 2023 sind alle Menschen, die zwischen 14 und 21
Jahren alt sind und in Rheinland-Pfalz leben, dazu aufgerufen, an der
Befragung zum Thema „Beteiligung“ teilzunehmen. Ziel ist es, aus erster
Hand wichtige Erkenntnisse über die Interessen und Anliegen von jungen
Menschen zu gewinnen, damit in Zukunft besser auf diese eingegangen werden
kann.
Der Bericht wurde vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und
Integration des Landes Rheinland-Pfalz in Auftrag gegeben und wird von
einer unabhängigen wissenschaftlichen Kommission unter Leitung von Prof.
Dr. Tanja Betz vom Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes
Gutenberg-Universität Mainz (JGU) erarbeitet. Der Schwerpunkt des 4.
Kinder-und Jugendberichts und damit auch der Befragung liegt auf der
„Beteiligung“ von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, also auf
Einflussmöglichkeiten, die sie zum Beispiel in der Schule oder am Wohnort
haben. Dabei sollen mögliche Probleme und Unterschiede aufgezeigt werden:
Wo würden sich junge Menschen gerne mehr beteiligen? Wer kann sich
leichter beteiligen, für wen gibt es Barrieren, wer bleibt stumm?
Die Befragung kann per Smartphone, Tablet oder am PC durchgeführt werden.
Die Teilnahme ist freiwillig und dauert zirka 20 bis 25 Minuten. Die
erhobenen Daten werden anonymisiert und dienen ausschließlich dem
Erstellen des Berichts und wissenschaftlichen Zwecken. Sie unterliegen den
rechtlichen Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung. Fragen zur
Online-Befragung können der wissenschaftlichen Kommission unter
Interessen von jungen Menschen stärker berücksichtigen
„Viele junge Menschen fühlen sich mit ihren Anliegen nicht wahrgenommen“,
sagt Prof. Dr. Tanja Betz. „Wir rufen daher junge Menschen dazu auf, an
der Befragung teilzunehmen, damit Politikerinnen und Politiker die Bedarfe
von jungen Menschen besser erkennen und mit ihren Entscheidungen besser
darauf eingehen können.“
Neben Prof. Dr. Tanja Betz gehören der Kommission Corinna Neuhoff von der
JGU, Dr. Magdalena Joos von der Universität Trier sowie Heinz Müller,
Sybille Kühnel und Eva Dittmann vom Institut für Sozialpädagogische
Forschung Mainz gGmbH an. Die Kommission hat die Arbeit am Bericht im
August 2022 begonnen. Der Abschluss ist für Anfang des Jahres 2025
vorgesehen.
