Baby-Shower und Co: Party-Trends rund um das neue Familienmitglied
Dass sich Freunde und die Familie mit den werdenden Eltern freuen, ist nichts Außergewöhnliches. Neu ist jedoch die Art der Feier: Baby-Shower- und Gender-Reveal-Partys sind der neue virale Hit. Ob sie wirklich ein Muss sind und wie sie ablaufen, zeigt dieser Artikel.
Hier feiert werdende Mutter: Baby-Shower
Bevor das neueste Familienmitglied das Licht der Welt erblickt, wird noch einmal gefeiert. Allerdings sind bei der sogenannten Baby-Shower-Party nur weibliche Gäste eingeladen. So dürfen die besten Freundinnen, lieb gewordene Kolleginnen sowie die künftigen Omas und Patentanten nicht fehlen.
Meistens werden diese Partys nach amerikanischer Tradition in einem liebevoll dekorierten Zuhause in ruhiger Atmosphäre zelebriert. Im Mittelpunkt steht die werdende Mutter mit dem ungeborenen Leben. Da die Partys meistens ein paar Wochen vor der Entbindung stattfinden, geht es entspannt und ohne laute Musik zu. Stattdessen werden Präsente für das Baby und die werdende Mutter ausgetauscht, Bodys bemalt oder verrückte Spiele (etwa das Testen von Babybrei mit verbundenen Augen) ausprobiert.
Gender-Reveal-Partys: Rosa oder Blau, das ist hier die Frage
Für alle, die das Geschlecht mit ihren Lieben auf besondere Art teilen möchten, sind die Gender-Reveal-Partys geeignet. Hier zeigt sich schnell, ob der Nachwuchs künftig Rosa oder doch lieber Blau trägt. Bei den Partys darf es ausgefallen zu gehen. Statt einfach nach der Bekanntgabe durch den Frauenarzt das Geschlecht zu verkünden, wird es richtig spannend gemacht. Dafür gibt es eine Party, zu der die Liebsten eingeladen werden.
Schon bei der Gestaltung der Einladungskarten nehmen sich viele werdende Eltern ausreichend Zeit. Sie werden kreativ und lassen sich von zahlreichen Motiven inspirieren. Das Fragezeichen auf der Karte zeigt, dass es hier ein Geheimnis zu lüften gilt. Auf der Party selbst gibt es dann die erlösende Nachricht: Durch Stechen in einen Ballon, aus dem das farbige Konfetti fällt; durch Abfeuern einer Konfettikanone in Rosa oder Blau – hier sind der Fantasie der werdenden Eltern ebenfalls keine Grenzen gesetzt.
Babymoon: Vor dem neuen Lebensabschnitt noch einmal richtig durchatmen
Honeymoon kennt jeder, aber Babymoon? Ja, immer mehr werdende Eltern entschließen sich dazu, vor der Geburt eine Auszeit zu nehmen. Sie verreisen gemeinsam und genießen die Zweisamkeit. Manche Eltern machen solch eine Reise auch, wenn sie gerade ihr neugeborenes Familienmitglied begrüßen durften.
Bei dieser Auszeit kommen sich die werdenden Eltern wieder näher und können sich auf den neuen Lebensabschnitt vorbereiten. In entspannter Atmosphäre und herrlicher Umgebung lässt sich etwa über den künftigen Lebensweg mit Nachwuchs sprechen. Soll das Kind den Segen Gottes empfangen und müssen dafür womöglich schon bald Taufkarten verschickt werden? Wird das Baby ein- oder mehrsprachig erzogen? Wann soll das Baby in den Kindergarten gehen? Viele dieser Fragen sorgen bei manchen Eltern häufig für Diskussionen, doch genau dafür kann ein Babymoon ebenfalls gut sein: Eine entspannte Atmosphäre und eine neutrale Umgebung liefern, um einen ausgewogenen Austausch führen zu können.
Geeignet für solche Babymoon-Reisen sind vor allem nahe Ziele. Schließlich steht die Entbindung fast bevor. Deshalb sollten die Reisestrapazen so gering wie möglich sein. Griechenland, die Balearen oder die Kanaren sind schnell erreichbar und bilden zu fast jeder Jahreszeit ein angenehmes Klima.
