10. Jubiläum der Mainzer Graduiertenschule TransMed
Im Rahmen des TransMed Science Day hat die Graduiertenschule TransMed der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihr 10-jähriges Jubiläum
gefeiert. Sogar aus Singapur reiste der Hauptredner zum Jubiläum der
erfolgreichen Institution an. Neben dem rheinland-pfälzischen
Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch waren Redner:innen von
renommierten Institutionen zu Gast. TransMed wurde 2013 gegründet, um die
interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschenden und Kliniker:innen zu
fördern. Die Forschenden beschäftigen sich mit der Umsetzung von wichtigen
Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung – also
mit translationaler Medizin.
Jubiläumsfeier und Medical Minds Mainz-Preisverleihung im Rahmen des
TransMed Science Day
Im Rahmen des TransMed Science Day hat die Graduiertenschule TransMed der
Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ihr 10-jähriges Jubiläum
gefeiert. Sogar aus Singapur reiste der Hauptredner zum Jubiläum der
erfolgreichen Institution an. Neben dem rheinland-pfälzischen
Wissenschafts- und Gesundheitsminister Clemens Hoch waren Redner:innen von
renommierten Institutionen zu Gast. Zum dritten Mal hat die
Universitätsmedizin Mainz auch die mit 2.500 Euro-dotierten Medical Minds
Mainz-Preise an drei junge Wissenschaftler:innen für ihre herausragenden
Forschungsarbeiten vergeben. TransMed wurde 2013 gegründet, um die
interdisziplinäre Zusammenarbeit von Forschenden und Kliniker:innen zu
fördern. Die Forschenden beschäftigen sich mit der Umsetzung von wichtigen
Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung – also
mit translationaler Medizin.
„Die Vernetzung von Naturwissenschaftlern mit Klinikern wird in Zukunft
eine immer wichtigere Rolle für die optimale Versorgung und Behandlung der
Patient:innen in der individualisierten Präzisionsmedizin spielen.
TransMed leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag. Ich möchte allen
Beteiligten für ihre engagierte Arbeit in den vergangenen zehn Jahren
danken und bin überzeugt, dass TransMed noch viele herausragende
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervorbringen wird“, so
Wissenschaftsminister Clemens Hoch.
Die Graduiertenschule TransMed wurde vor zehn Jahren mit Mitteln der
Forschungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz und des Fachbereichs
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gegründet.
Gemeinsam mit den Instituten und Kliniken des Forschungszentrums
Translationale Medizin – dem Forschungszentrum für Immuntherapie (FZI),
dem Forschungszentrum Translationale Neurowissenschaften (FTN) und dem
Centrum für Translationale Vaskuläre Biologie (CTVB) trägt TransMed zu
einer Verbesserung und Strukturierung der Ausbildung des exzellenten
wissenschaftlichen Nachwuchses in der Medizin und den Naturwissenschaften
bei.
An der Graduiertenschule TransMed werden forschende Mediziner:innen
gemeinsam mit Wissenschaftler:innen der Fachbereiche Biologie,
Chemie/Pharmazie/Geographie/ Geowissenschaften und
Sozialwissenschaften/Medien/Sp
in klinischer Forschung ausgebildet. Die vier genannten Fachbereiche der
JGU bieten gemeinsam auch eine eigene Promotionsordnung, die den Erwerb
eines Doctor of Philosophy (PhD) in Translationaler Biomedizin für
Ärzt:innen und Naturwissenschaftler:innen ermöglicht. Der Vizepräsident
für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs an der JGU, Univ.-Prof. Dr.
Stefan Müller-Stach, erklärt dazu: „TransMed bietet Doktorandinnen und
Doktoranden aus aller Welt die Möglichkeit, in Mainz einen international
anerkannten Abschluss zu erwerben. Sie hat sich als Institution für
nationale und internationale Teilnehmende etabliert und wird hoch
geschätzt. Dies zeigen die kontinuierlich steigenden
Teilnehmer:innenzahlen sowie die erfolgreiche Einwerbung von
Drittmitteln.“
Der Erfolg der Graduiertenschule TransMed lässt sich in konkreten Zahlen
ausdrücken: „Schon 75 Doktorand:innen haben einen PhD, MD/PhD, Dr. rer.
nat. oder Dr. rer. physiol. bei TransMed erworben. Mehr als 40 klinisch
tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben oder hatten die
Möglichkeit, parallel zu ihrer klinischen Laufbahn ein unabhängiges
Forschungsprofil zu entwickeln. Erfreulicherweise konnten viele
Teilnehmer:innen ihre Karriere erfolgreich fortsetzen. Viele von ihnen
sind heute in Führungspositionen – an Universitäten, in
Forschungseinrichtungen und in Unternehmen – und tragen dazu bei, die
nächste Generation von Forschenden zu fördern“, berichtet Univ.-Prof. Dr.
Ulrich Förstermann, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der
Universitätsmedizin Mainz.
Die Akademische Direktorin von TransMed, Univ.-Prof. Dr. Julia Weinmann-
Menke, und Geschäftsführerin Dr. Petra Schwarz sind stolz auf das
Erreichte: „Wir freuen uns, dass wir die erfolgreichen Kooperationen
weiter ausbauen konnten – beispielsweise mit den biomedizinischen
Schwerpunkten der JGU, mit den beteiligten Fachbereichen, dem Institut für
Molekulare Biologie (IMB), dem Forschungsinstitut Translationale Onkologie
(TRON), dem Helmholtz-Institut für Translationale Onkologie (HI-TRON) und
dem Zentrum für gesundes Altern, um nur einige zu nennen. Wir danken allen
Unterstützern und insbesondere den Naturwissenschaftler:innen und
Kliniker:innen, die TransMed zu dem gemacht haben, was es heute ist und
darstellt.“
Das Jubiläum wurde im Rahmen des alljährlichen TransMed Science Days
gefeiert, bei dem die Graduiertenschule in Vorträgen und Gesprächen über
die exzellente Ausbildung berichtete und sich die Nachwuchsforschenden im
eigens eingerichteten TransMed Science Day Café informieren und vernetzen
konnten. Zudem bestand die Möglichkeit, sich mit den renommierten Gästen
und Redner:innen wie Prof. Wanjin Hong vom Institute of Molecular and
Cell Biology, A*STAR, Singapur, Dr. Joachim Vogt, Director Search and
Evaluation International, AbbVie, Ludwigshafen, Dr. Lucia Feldmann von der
Charité in Berlin, Lisa Heinke, PhD, Senior Editor bei Springer Nature
Edition, Berlin, und Univ.-Prof. Dr. Esther von Stebut-Borschitz von der
Universität Köln, frühere Akademische Direktorin der TransMed
Graduiertenschule, auszutauschen.
Beim TransMed Science Day vergab die Universitätsmedizin Mainz zum dritten
Mal die Medical Minds Mainz (MMM)-Preise an junge Forschende. Mit dieser
Auszeichnung würdigt die Universitätsmedizin Mainz
Nachwuchswissenschaftler:innen für eine herausragende Forschungsarbeit
oder andere Aktivitäten.
Für 2023 wurden folgende Preisträger:innen mit den 2.500 Euro dotierten
Preisen geehrt:
- Best TransMed Scientist Award für Anke Adenäuer vom Institut für
Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin für eine außerordentliche
Publikation als Erstautorin im Rahmen einer wissenschaftlichen Promotion
(PhD)
- Best TransMed Scientist Award für Nicholas Hanuscheck von der Klinik und
Poliklinik für Neurologie für eine außerordentliche Publikation als
Erstautor im Rahmen einer medizinischen Promotion (MD)
- Insights in Medicine Award für Dr. med. Simon J. Gairing von der I.
Medizinischen Klinik und Poliklinik für hervorragende Arbeiten ohne
direkten Bezug zu laborbasierten Experimentalsystemen
Weitere Informationen: https://www.unimedizin-mainz.d
program/science-day/science-da
