17. September: Herbstpflanzenbörse im Botanischen Garten der HHU
Botanische Raritäten für den Herbst
Am Sonntag, 17. September 2023, findet im Botanischen Garten der Heinrich-
Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ab 14:00 Uhr wieder die
Herbstpflanzenbörse statt, die gemeinsam mit dem Freundeskreis Botanischer
Garten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e. V. veranstaltet wird.
Im Botanischen Garten angezogene Gewächse abgegeben. Der Freundeskreis
sammelt Spenden, mit denen er größerer Projekte im Garten finanziert.
Interessierte sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei!
Aus dem Bereich Ausbildung werden verschiedene attraktive Pflanzen
angeboten, unter anderem Gartenstauden wie Veronica, Erysimum oder
Penstemon, viele Küchen-Kräuter wie Lavendel und Oregano, Kübelpflanzen –
z. B. der Erdbeerbaum Arbuts unedo oder Ficus afganistanica – und einige
Gehölze.
Für eine Stärkung sorgt der Freundeskreis mit selbstgebackenem Kuchen und
Kaffee. Darüber hinaus bietet eine Imkerin, die ihre Stöcke unter anderem
im Botanischen Garten hat, Honig, Met und Bienenwachskerzen an.
Ehrenamtliche Beraterinnen und Berater der Awista informieren über das
Thema Kompostierung. Und um 15:00 Uhr lädt der Biologe Dr. Joachim Busch
zu einer Führung durch den Botanischen Garten ein; der Treffpunkt ist vor
dem Kuppelgewächshaus.
Wer mit dem Auto anreist, kann auf dem Parkplatz P1 auf dem Campus parken.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Botanische Garten bequem mit den
Linien U73 und U79 bis zur Haltestelle „Uni Ost / Botanischer Garten“
erreichbar.
Die Börse ist keine Tauschbörse! Es ist nicht erlaubt, Pflanzen in den
Botanischen Garten mitzubringen.
Der Botanische Garten der HHU
Der rund acht Hektar große Botanische Garten wurde 1979 eröffnet. Er dient
der Bevölkerung ganzjährig als Stätte der Bildung und Erholung, der
Pflanzenforschung und der Studierendenausbildung an der HHU. Die
umfangreichen, größtenteils öffentlichen Pflanzensammlungen werden als
Arbeits- und Anschauungsmaterial für Forschung und Lehre vor allem in der
Biologie und der Pharmazie genutzt.
Ein besonderer Schwerpunkt des Düsseldorfer Botanischen Gartens ist die
sogenannte Kalthauskultur. In ihrem Zentrum steht das Wahrzeichen des
Gartens, das 1.000 Quadratmeter große Kuppelgewächshaus mit einer Höhe von
18 Metern. Es beherbergt Pflanzen des Mittelmeerraums und der Kanaren,
aber auch solche aus Ozeanien, Asien und Amerika.
In den Jahren 2004 und 2008 wurde die Einrichtung um drei neue Gebäude
erweitert, die Orangerie, das Südafrikahaus und einen
Forschungsgewächshauskomplex. Neben dem großen Sammlungs- und
Forschungshaus und Versuchsflächen betreibt der Botanische Garten auch die
hochmodernen Forschungsgewächshäuser auf dem Dach des Biologie-Neubaus.
Die im Botanischen Garten zu entdeckende Pflanzenwelt ist äußert
vielfältig. Dort finden sich seltene Pflanzen wie die Wollemie, von denen
in Ursprungsland Australien nur circa 100 ausgewachsene Exemplare wild in
einem sehr kleinen, gut geschützten Gebiet vorkommen. In Düsseldorf wird
damit ein Beitrag zur Erhaltung bedrohter Arten und zur Sicherung der
Biodiversität geleistet.
Alljährlichen besuchen rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger den Botanischen
Garten. Er ist für die Öffentlichkeit von März bis Oktober täglich und von
November bis Februar montags bis freitags geöffnet. Den Besuchenden steht
ein kostenfreier Audioguide auf Deutsch und Englisch zur Verfügung, der
sie auf Rundgängen zu allen Besonderheiten führt.
Mit einem vielfältigen Vortrags- und Führungsprogramm werden
Pflanzeninteressierte jeden Alters an die Geheimnisse, die im Garten zu
finden sind, herangeführt und die Bedeutung von Pflanzen für die
menschliche Zivilisation verdeutlicht. Mit diesem Wissenstransfer ist der
Botanische Garten in das Selbstverständnis der HHU als Bürgeruniversität
eingebunden.
Unterstützt wird die Arbeit durch den „Freundeskreis des Botanischen
Gartens der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V.“, mit dessen Hilfe
bereits viele Projekte realisiert werden konnten.
Ebenso ist der Botanische Garten eine Ausbildungsstätte für bis zu zehn
zukünftige Gärtnerinnen und Gärtner in der Fachrichtung
„Staudengärtnerei“. Hier lernen sie auch die Besonderheiten eines
wissenschaftlich orientierten Gartens kennen.
